.
Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 02.01.2026
Der HERR segnet,
die ihn fürchten,
die Kleinen und die Großen.
Psalm 115, 13
Der Lehrtext:
Vergeltet nicht Böses mit Bösem
oder Scheltwort mit Scheltwort,
sondern segnet vielmehr,
weil ihr dazu berufen seid,
auf dass ihr Segen erbt.
1. Petrus 3, 9
Das, was wir fürchten,
ist nicht selten unser Götze.
Die Angst vor Krankheit,
die Angst vor Einsamkeit,
vor Armut … .
Aber ist nicht ein Gott da,
der um uns besorgt ist?
Der alle Kleinen und Großen kennt?
Ja, er kennt jene mit Namen,
die ihm vertrauen.
„Gott fürchten“ meint nicht,
dass wir Angst vor ihm haben sollen,
wiewohl unser Ego allen Grund dazu hätte.
Sondern, dass wir ihn als obersten Herrn
anerkennen und ehren.
Im Denken, im Reden und im Tun.
Die Bibel spricht von der Furcht des HERRN,
das ist mehr als das,
was wir unter Gottesfurcht verstehen.
Die Furcht des HERRN ist ein Wesensmerkmal
des Geistes Gottes.
(Jesaja 11, 2ff).
Zu dem ist sie ewig (Psalm 19, 10).
Ewig aber ist Gott alleine.
Die Furcht des HERRN liebt Gerechtigkeit
und hasst das Böse.
Sie liebt also Gottes Worte und Gebote,
und mag die Lüge nicht.
Sie hasst Götzenbilder.
Der Liederdichter in diesem Psalm
setzt sich auseinander mit den toten Götzen.
Er stellt sie dem lebendigen Gott gegenüber.
Wen oder was
stellst du dem lebendigen Gott gegenüber?
Menschengemache Götzen
können nicht nur Statuen sein,
Bilder,
es können auch Gedankenkonstrukte sein,
Ideologien,
das Anrufen okkulter Mächte …
Es können festgehaltene Erwartungen
und Hoffnungen sein, die sich
auf Menschen fixieren,
Hoffnungen auf die Kräfte dieser Welt.
Rendite, finanzieller Erfolg,
es gibt so viele Dinge, die darauf einwirken.
Aber tragen sie wirklich?
Wir hoffen auf Gesundheit,
auf Gelingen,
aber auf wen oder was
gründen wir unsere Erwartungen?
+++++++
Psalm 115, 3-8
3 Unser Gott ist im Himmel;
er kann schaffen, was er will.
4 Ihre Götzen aber sind Silber und Gold,
von Menschenhänden gemacht.
5 Sie haben einen Mund und reden nicht,
sie haben Augen und sehen nicht,
6 sie haben Ohren und hören nicht,
sie haben Nasen und riechen nicht,
7 sie haben Hände und greifen nicht, /
Füße haben sie und gehen nicht,
und kein Laut kommt aus ihrer Kehle.
8 Die solche Götzen machen,
werden ihnen gleich,
alle, die auf sie vertrauen.
+++++++
Den Gedankengang
schließt der Liederdichter mit der Feststellung,
dass die Menschen,
die Götzen anbeten, ihnen gleich werden.
Eine Selbstvergötterung.
Dann wendet er sich der gültigen Wirklichkeit zu,
die vor Gott da ist und im Glauben erkannt wird.
Und er erkennt:
"Der Herr segnet, die ihn fürchten,
die Kleinen und die Großen."
Das erfreut das Herz.
Als Gesegneter muss ich nicht hauen.
Denn ich habe eine Hoffnung,
die in mir lebendig ist
und mir meinen Reichtum zeigt,
den ich im Glauben an Jesus empfange.
Ich habe einen Schild.
Einen Zufluchtsort.
Einen guten Hirten.
Ein guter Hirte, der an alle seine Schafe denkt,
an die Großen und an die Kleinen.
Seine Schafe kennen seine Stimme und fürchten ihn.
Sie erwarten von ihm Gutes.
Wenn man vor jemandem Angst hat,
kann man dann im selben Moment
von ihm Gutes erwarten?
Doch wohl eher nicht.
Wenn wir also keine Angst haben,
dann müssen wir auch nicht hauen.
Hauen ist immer dann,
wenn das Ego sich schützen will.
Aber das Ego soll nicht mehr regieren,
es wurde in den Tod gegeben.
Am Kreuz auf Golgatha starben wir mit Jesus.
Jetzt lebe ich im Glauben Jesu Leben.
Also brauche ich nicht zurückschlagen,
weder in Gedanken noch in Worten,
noch mit Taten.
+++++++
Psalm 115, 9-15
9 Aber Israel hoffe auf den HERRN!
Er ist ihre Hilfe und Schild.
10 Das Haus Aaron hoffe auf den HERRN!
Er ist ihre Hilfe und Schild.
11 Die ihr den HERRN fürchtet,
hoffet auf den HERRN!
Er ist ihre Hilfe und Schild.
12 Der HERR denkt an uns und segnet uns;
er segnet das Haus Israel,
er segnet das Haus Aaron.
13 Er segnet, die den HERRN fürchten,
die Kleinen und die Großen.
14 Der HERR mehre euch,
euch und eure Kinder.
15 Ihr seid die Gesegneten des HERRN,
der Himmel und Erde gemacht hat.
+++++++
Weil wir in der Gemeinschaft mit Gott leben.
Da geht es nicht mehr um uns,
sondern um ihn,
+++++++
1. Petrus 3, 9
Vergeltet nicht Böses mit Bösem
oder Scheltwort mit Scheltwort,
sondern segnet vielmehr,
weil ihr dazu berufen seid,
auf dass ihr Segen erbt.
+++++++
Weil wir Gesegnete sind.
Halten wir aber andere Dinge in der Hand,
schauen wir auf Götzenbilder,
so greifen diese nach uns,
und wir müssen um sie besorgt sein,
denn wir verbinden unsere Identität mit ihnen.
Dann nehmen wir vieles persönlich und hauen zurück,
denn wir hängen daran,
und müssen es schützen.
Dann haben wir keine Gemeinschaft mit Gott.
Denn aus ihm heraus würden wir nicht hauen.
Von daher auch das erste Gebot.
"Gott allein".
"Gott allein" meint aber immer auch:
"Seine Gnade allein",
"sein Wort allein",
"sein Ruhm allein",
"sein Sohn allein"
und schließlich auch
"seine Ehre allein“.
Es meint zusammengefasst auch
„Seine Liebe“, die aus seiner
„Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit“ besteht,
"allein".
Sind wir darin, so sind wir selig.
"Gottes "allein"
und sein "ganz" sind
zwei Seiten einer Medaille.
Ganzes Herz und ganze Ehre zu Gott allein.
Darin wandeln wir in der Wahrheit.
*
🙏
"Unser Vater im Himmel,
erbarme dich über uns.
Schenke uns ein festes Herz,
dass sich an dir,
an deinem Wort,
an deiner Gnade festmacht.
Ein Herz,
dass deinen Sohn Jesus in die Mitte rückt,
und alle Ehre durch ihn
dir allein gebührt."
+++++++
Der HERR segnet,
die ihn fürchten,
die Kleinen und die Großen.
Psalm 115, 13
Der Lehrtext:
Vergeltet nicht Böses mit Bösem
oder Scheltwort mit Scheltwort,
sondern segnet vielmehr,
weil ihr dazu berufen seid,
auf dass ihr Segen erbt.
1. Petrus 3, 9
+++++++
Danke, für das Lesen. 🪷
.
Kommentare zu diesem Blogeintrag
Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Blogeintrag.
Tags zu diesem Blogeintrag