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freiheitdings Blog

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freiheitding
66 Jahre
90402 ...............

Gedanken zur Losung am 04.01.2026, -Gnade neigt sich herab,zu mir in meinem Grab, ihre lebendigen Worte wecken auf zum Leben, zur Umkehr zu ihrem Vergeben.-

.

Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 04.01.2026



Ich harrte des HERRN,
und er neigte sich zu mir
und hörte mein Schreien.
Psalm 40, 2


Der Lehrtext:


Der Kranke antwortete Jesus:
Herr, ich habe keinen Menschen,
der mich in den Teich bringt,
wenn das Wasser sich bewegt;
wenn ich aber hinkomme,
so steigt ein anderer vor mir hinein.
Jesus spricht zu ihm:
Steh auf,
nimm dein Bett und geh hin!
Johannesevangelium 5, 7-8



David harrte des HERRN.
Er war beharrlich.
In dieser Beharrlichkeit verharrte er.

?

Im Duden findet sich als Bedeutung für "harren":
__"Mit bestimmter innerer Erwartung
__über eine gewisse Zeit hin
__auf ein Ereignis oder eine Person warten."

Es ist eine gezielte Ausrichtung,
ein innerliches Wachsein auf ein Ziel hin,
ein "Sich-Fokussieren",
eine starke Sehnsucht,
eine starke innere Spannung auf ein Ziel.

Wollen wir das?

So auf Gott ausgerichtet sein,
sowohl auf dem Weg bleiben,
als auch das Ziel vor Augen haben.
Beides ist

"Jesus".

Das meint keine abgehobene Frömmigkeit,
aber es meint mit Absicht in eine Richtung schauen.
Wir schauen auf unser Ziel.

"Jesus" ist unser Ziel,
Er ist aber auch gleichzeitig unser Weg der zum Ziel führt.
Er selbst ist in uns der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Und niemand kommt zum Vater, als durch ihn.
Der Vater ist unser Ziel,
weil wir in Jesus den Vater erkennen können.

So zielorientiert war die Herzenshaltung von Jesus allezeit.
Und daraus geschah allezeit Leidensbereitschaft in Liebe.


Jesus war ausgerichtet auf dem Vater.
Ein Abbild des Vaters, 1:1,
wenn dieser "Vater" Mensch geworden wäre!

Aber: "Er ist es ja auch geworden!"
Der Vater im HImmel wurde in Jesus Mensch.
Jesus hatte Leben in sich selbst,
er entschied selbst Dinge, aber er war dabei
immer im Einklang mit seinem Vater.

"Sein Vater hätte es nicht besser machen können!"
Nur, er hätte nicht auf diese Erde gepasst.
Der ewige Vater hätte gleich gar nicht
in das vorfindbare All gepasst.
Es wäre vergangen.

Aber sein Herz, sein Sohn,
den er vor nicht denkbaren Zeiten
aus sich heraus zeugte und Sohn nannte,
der konnte Mensch werden.

Gott fragte nicht bei den Religionen dieser Welt an,
ob er aus sich einen Sohn zeugen könne
und einst in ihm auf die Erde kommen könne!
Zudem gab es damals weder Erde noch Menschen.

Manche regen sich darüber auf,
aber es ist ihr Stolz und ihre Sünde, ihre Angst,
vor Gott Rechenschaft ablegen zu müssen.
Das darf nicht sein, also kann es auch nicht sein.

Aber nicht der Schöpfer muss beim Geschöpf nachfragen,
ob er einen Sohn zeugen darf.
Der Koran verneint, dass Gott einen Sohn hat.
Er behauptet, er selbst, der Koran, sei vom Himmel,
aber er vereinnahmt die Bibel und widerspricht ihr.
Und er macht den Gott Israels zum Meineidigen.


Aber wir vernehmen in den Suren nicht die Stimme des guten Hirten.
Und in der Höhe sind keine Zeugen zu finden.
Nur behauptete Worte.

Der Ewige aber stellt sich zur Schrift.
Zu seinen Wundern, zu seinem Volk Israel
und seine Berufung reut ihn nicht.

Er ist barmherzig und von großer Güte.
Er ist wirklich barmherzig und von großer Güte.

Es ist eine Barmherzigkeit,
die auf den Wegen
der Wahrheit und Gerechtigkeit wandelt.
Gott alleine ist Wahrheit.
Und er hat sich das Recht genommen, er ist das Recht,
als Sohn des Vaters Mensch zu werden.

Noch bevor die Erde war, war Jesus.
Er kam um uns Menschen zu retten.
Menschen, die durch die Sünde Verlorene sind,
auf den Weg in ein Feuer ohne Wiederkehr.

So müssen wir den Einsatz anschauen,
den Gott auf den Tisch legt.
Sich selbst, in Gestalt seines Sohnes
um uns zu retten.

Gott ist ja nicht blöd!
Gäbe es eine andere Möglichkeit,
hätte er im Sohn nicht zu sterben brauchen.

Aber der Mensch wurde verformt in ein "sündiges Wesen",
in ein Wesen, dass in die Sünde eingesperrt ist,
eingesperrt in die Zielverfehlung und Gottesferne.
Eingesperrt in ein ewiges Getrennt-Sein vom Leben.
Wir alle sind im Tod und in der Sünde eingesperrt.

Diese Einkerkerung, keine Religion, kein Verhalten,
was immer auch an Bemühen und Leistung da ist,
mit was immer man sich daraus freikaufen wollte,
diese Gefangenschaft kann nicht ausgehebelt werden.

Das ist der große Unterschied zu allen Religionen
und zu allem Zeitgeistdenken.

"Die Sünde ist ein schreckliches Geschehen."
Sie brachte den Tod in die Welt.
Wir altern und werden vergehen.
in 100 Jahren bist du tot,
bin ich tot,
und unser großes Mundwerk auch.

Da stehen wir dann in einer Verantwortung vor Gott,
und können nichts mehr sagen,
denn angesichts seiner Reinheit
verklebt unser stolzes Herz uns unseren Mund.

Alle schätzen die Sünde falsch ein.
Sie ist "durch und durch zerstörerisch", sie ist "Böse".
Wir meinen, wir könnten den Umgang pflegen,
uns als Herren über sie aufspielen.

Es ist wie ein Droge,
angefixt durch eine meist süße Lüge glauben wir ihr
und handeln danach, beten sie an.
In diesem Moment hängen wir an
einer geistlichen unsichtbaren Nadel.

Wir suchen auf irdische Weise davon loszukommen.
Wir altern und sterben. Wir kommen nicht los.

Aber für das menschliche Herz gibt es einen Weg.
Den Weg des Glaubens, der aber anders ist
ein völlig anderes "glauben" als alle denken.
Über diesen Glauben können wir nicht verfügen.
Er wird gebildet vom Geist der Wahrheit.

"Keiner kann einfach darauf los glauben."

Sondern der Glaube ist ein Same,
der uns durch das Evangelium von Jesu Liebe
in uns hinein gestreut wird.

Durch die Predigt über seine Güte,
über Jesu Kreuzigung und Auferstehung,
von seinem Opfertod, sein Sühneopfer,
zur Vergebung unserer Sünde und Schuld.

Es ist geschehen.
Ich darf ihm seine Vergebung zu mir persönlich glauben,
und erfahre im Anrufen seines Namens
wirkliche Würde, Befreiung, Rettung.

Ohne die Information gibt es kein Hören.
Ohne eine entsprechende Reaktion Gottes,
kann es keine Antwortreaktion
von uns geistlich toten Menschen geben.

Wir hoffen irgendwie, dass uns das Glück trifft.
Dass sich irgendein Wasser dieser Welt bewegt,
und wir davon profitieren.
Wir versuchen unseres Glückes Schmied zu sein.
Aber es gelingt uns nicht.

Manchen, so scheint es äußerlich, gelingt es,
aber ihr Weg ist noch nicht vorbei.

Eher kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr,
als dass ein Reicher, oder Wohlhabender,
einer, dem alles zu gelingen scheint,
in das Reich Gottes hineinkommt, sagte Jesus
zu seinen Jüngern.

Diese waren entsetzt und fragten:
"Wer kann dann gerettet werden?"
Jesu Antwort: "Bei Gott sind alle Dinge möglich."

Es braucht die Reaktion Gottes.
Und auch hier sind wir nicht selten festgefahren.
Fixiert auf eine bestimmt Lösung.

So wie der Gelähmte am Teich Bethesda.
Gott bewegte das Wasser, und es hatte sich
der Glaube herausgebildet,
wer als erstes ans Wasser kommt,
der wird gesund.


Jesus hat das nicht in Frage gestellt.
Er hat es aber auch nicht unterstützt.
Er sah aber die Sehnsucht nach Leben
in diesem Menschen,
und er sah, die Ungerechtigkeit.
Denn niemals würde dieser gelähmte Mensch
es als "Erster" bis zum Wasser schaffen.

Jesus hat dem Menschen keine Vorhaltungen gemacht.
Er sprach ihn aber an:

Er fragte nicht, wie lange er liege,
er fragte nicht nach seiner Schuld,
er fragte nicht nach Verwandten,
die ihm vielleicht helfen könnten.

Er fragte: "Willst du gesund werden?"
Aber der seit 38 Jahre kranke Mensch,
er lebte in seiner eigenen Welt.

Und in diese, seine Welt, sprach Gott jetzt hinein.



++++++
Johannesevangelium 5, 5-11
5 Es war aber dort ein Mensch,
der war seit achtunddreißig Jahren krank. 

6 Als Jesus ihn liegen sah und vernahm,
dass er schon so lange krank war,
spricht er zu ihm:
Willst du gesund werden? 

7 Der Kranke antwortete ihm:
Herr, ich habe keinen Menschen,
der mich in den Teich bringt,
wenn das Wasser sich bewegt;
wenn ich aber hinkomme,
so steigt ein anderer vor mir hinein. 

8 Jesus spricht zu ihm:
Steh auf, nimm dein Bett und geh hin! 

9 Und sogleich wurde der Mensch gesund
und nahm sein Bett und ging hin.
Es war aber Sabbat an diesem Tag. 

10 Da sprachen die Juden zu dem,
der geheilt worden war:
Heute ist Sabbat,
es ist dir nicht erlaubt, dein Bett zu tragen. 

11 Er aber antwortete ihnen:
Der mich gesund gemacht hat, sprach zu mir:
Nimm dein Bett und geh hin! 
++++++


Als Jesus sah, dass dieser entmutigte Mensch
nicht wirklich mehr Hoffnung hatte,
und sich auch kein "Ja" mehr traute zu sagen

sprach er in sein Leben hinein:
"Steh auf, nimm dein Bett und geh hin!" 

Er diskutierte weder mit ihm,
noch machte er irgend jemandem Vorwürfe.
Er handelte autonom und souverän.
Denn er selbst war der Souverän über Leben und Tod.

Darf er, als der, dem Vater alle Macht gegeben hat,
in dein Leben hineinsprechen?

Er will es.
____"Er"__"will"__"es".____
Wiege diese Worte. Wiege sie viele Male.

Denn seine Worte vermögen alle Wasser
deines Herzens und deiner Seele bewegen
und dich heilen.

Primär meint dieses Heilung Vergebung der Schuld
und Befreiung von der Sünde.
Aber hier spricht er eine klare Handlungsanweisung.
Das auch noch an einem Feiertag,
wo man kein Bett tragen darf.
Vielleicht war ja dieses Bett das einzige was er hatte?

Jesus brachte diese Heilung den Hass der Menschen ein,
die auf ihre Religion fixiert waren, natürlich zu Gottes Ehre.

Aber wen haben sie geehrt. Sie alle waren selbst Gelähmte.
In ihrer Lieblosigkeit gelähmte Menschen.


Wenn wir aber nun nicht eine körperliche Heilung erfahren?
Wenn sie in unserem Leben nicht geschieht?
So sollten wir "nicht" als erstes nach unserer Schuld suchen!

Denn Gott kann uns in Liebe unsere Schuld schon aufdecken.
Da brauchen wir nicht in unserem Herzen
wie in einem Nebel herum zu stochern und uns zu verletzen.
Und auch bei anderen brauchen wir das nicht tun.

Was sollen wir dann tun?

"Ausharren", beharrlich auf seine Gnade warten.
Denn bereits das Harren ist eine Wirksamkeit
seiner Gnade.
Dann nehmen wir unser geistliches Bett in die Hand.
Und gehen ihm nach in der Treue im Kleinen.
In einer Freude, die er schenkt und unseren Mangel ausfüllt.

Wir wissen aber, dass wir bei seiner Wiederkunft,
in einem neuen Leib auferstehen werden,
der seinem Leib gleichgestaltet ist.
Dann ist das Leid vorbei und die Sünde ist tot.


Das ist für uns keine Vertröstung auf das Jenseits,
denn er ist heute bei uns, bei denen, die gedemütigten
und zerschlagenen Geistes sind, um uns zu erquicken.

Er wohnt in uns, weil wir ihm gehorsam sind.
Und dabei lassen wir uns an seiner Gnade genügen.

Und wie oft wischt er uns die Tränen
über die Ungerechtigkeit in dieser Welt ab,
auch über unsere eigenen Wege.
Wie oft tat er es, und wird es auch in Zukunft tun,
und uns erquicken.
Ganz ohne äußere Statistik.



*



🙏
"Vater, guter Vater,
der du gute Schätze in deinem Herzen hast.
Der größte Schatz ist dein Sohn,
der uns am Kreuz auf Golgatha seine Liebe zeigte,
an unserer Stelle starb,
mit seinem Leben uns freigekauft hat
aus der Herrschaft der Sünde
und aus der Gewalt des Todes."

"Auch wenn unser natürlicher Mensch langsam verfällt,
den wir durch deine Gnade
von der Sünde ein Leben lang entwöhnen lernen,
durch Bekennen der Schuld, durch dein Reinigen,
durch dein herrliches Vergeben,
so erneuerst du unseren inneren Menschen Tag für Tag."

"Jeden Morgen ist deine Güte neu und wir
preisen dich in unserer Schwachheit.
Wir rühmen deine Weisheit und Stärke,
die sich herabneigt, zu uns vergänglichen Menschen.
Du meinst es alle Tage gut mit uns."

"Lass uns auf dich harren,
auf dich, auf Jesus, deinen eingeborenen Sohn,
auf dein Wort, auf deine Wahrheit,
auf deine Gerechtigkeit und deine schöne Barmherzigkeit.
So geschehe und geschieht es vor deinen Augen.
Wir haben dich lieb."




++++++
Ich harrte des HERRN,
und er neigte sich zu mir
und hörte mein Schreien.
Psalm 40, 2


Der Lehrtext:


Der Kranke antwortete Jesus:
Herr, ich habe keinen Menschen,
der mich in den Teich bringt,
wenn das Wasser sich bewegt;
wenn ich aber hinkomme,
so steigt ein anderer vor mir hinein.
Jesus spricht zu ihm:
Steh auf,
nimm dein Bett und geh hin!
Johannesevangelium 5, 7-8
++++++


Danke, für das Lesen. 🌼


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Verfasst: 04.01.2026, 05:41 Uhr

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