Jetzt registrieren
Einloggen

freiheitdings Blog

freiheitding
Hier bloggt:
freiheitding
66 Jahre
90402 ...............

Gedanken zur Losung am 10.01.2026, -Die Gnade Gottes wacht über ihr Wort, dass es geschehe.-

.

Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 10.01.2026



Das sei ferne von uns,
dass wir uns auflehnen gegen den HERRN
und uns heute von ihm abwenden.
Josua 22, 29


Der Lehrtext:


Hab acht auf dich selbst und auf die Lehre;
beharre in diesen Stücken!
Denn wenn du das tust,
wirst du dich selbst retten und die,
die dich hören.
1. Timotheus 4, 16




Die Rubeniter, Gaditer und der halbe Stamm Manasse,
sie hatten ihr ihnen zugewiesenes Land
östlich des Jordans.
Das ganze half mit, es in Besitz zu nehmen,
Durch Manasses Besitz verlief aber der Jordan.

In Josua 13 teilt Gott Josua mit,
dass noch viel einzunehmen sei.
Als nun das Land östlich des Jordans eingenommen war,
sollten die Rubeniter, die Gaditer und eben der
halbe Stamm Manasses, der östlich vom Jordan liegt,
den anderen Stämmen helfen
deren Land mit in Besitz zu nehmen.

Unserem Denken mutet das heute brutal
und unmenschlich an.
Aber die Einnahme des Landes
war ein Gerichtshandeln Gottes.

Ich rede nicht von der Berechtigung
für christlich geprägte Völker,
andere Nationen einzunehmen und sie zu unterjochen.
Diese Berechtigung gibt es nicht.

Hier jedoch verhielt sich die Sache so,
dass die Sünden dieser Völker seit langem
überhand nahmen und schließlich ihre Missetat
voll war.

Wer nicht an einen Gott glauben will,
der muss das zwangsläufig anders sehen.

Wer an den Gott der Liebe glaubt,
muss lernen,
dass diese Liebe in sich auch immer
das Gerichtshandeln mit einschließt.

Sie richtet sich am Kreuz an unserer Stelle.
Gott richtet uns in Jesus Christus.

Wenn also Gott entscheidet, Völker hinzugeben,
dann nicht um sein Ego zu befriedigen.
sondern weil sie sich in ihrer Sünde so sehr
mit Satan verbunden haben.

Jedes Leben ist Gnade,
wir haben kein Anrecht darauf.

Gott hat sich anderen Völkern damals nicht gezeigt
und offenbart.
Er hat seinen Bund der Gnade nicht mit ihnen gemacht.
Dennoch sind im Stammbaum von Jesus
auch Frauen anderer Völker,

wie Tamar, die Kanaanniterin
die mit List Juda täuschte und ihm Zwillinge gebar.

Da war auch Rahab, die als Prostituierte
in Jericho arbeitete, und die Kundschafter versteckte.
Sie bat um Rettung und glaubte dann an den Gott Israels.

Und da war Ruth, die Moabiterin, die in Treue zu ihrer
Schwiegermutter bei ihr blieb,
sie wurde die Uroma von David.


Aber Gott entscheidet seine Gerichte allein.
Was haben wir ihm entgegenzusetzen?

Wie sehr hatte das damals
mächtig erscheinende Nazi-Deutschland
gegen Gott gesündigt,
und er hat sie dahin gegeben,
und viele, die sich mit ihrem teuflischen Sinn
verklebt und ihnen geglaubt haben.

Aber er ist der Gott des Gerichts,
aber auch der Gott der Auferstehung.

Wir wissen um seine Wahrheit,
und um seine Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.

Gott hat Israel das Land gegeben,
doch ließen sie viele Bewohner am Leben,
um sie teilweise dann auch auszunutzen.
Sie vollzogen damals Gottes Gericht nicht ganz.



+++++++
Richter 2, 1-2
1 Es kam aber der Engel des HERRN herauf
von Gilgal nach Bochim und sprach:
Ich habe euch aus Ägypten heraufgeführt
und ins Land gebracht,
das ich euren Vätern zu geben geschworen habe,
und gesprochen,
ich wollte meinen Bund mit euch nicht brechen ewiglich. 

2 Ihr aber solltet keinen Bund schließen
mit den Bewohnern dieses Landes
und ihre Altäre zerbrechen.
Aber ihr habt meiner Stimme nicht gehorcht.
Warum habt ihr das getan? 

3 Da sprach ich:
Ich will sie nicht vor euch vertreiben,
dass sie euch zu Jägern werden
und ihre Götter zur Falle. 
+++++++



Das war später.
Als Josua und alle, die ihn noch kannten,
gestorben waren, kam ein Generation auf,
die Gott nicht kannte.



Nun aber hatten die Rubeniter,
die Gaditer und der halbe Stamm Manasse,
den anderen Stämmen westlich des Jordans geholfen
das restliche Land in Besitz zu nehmen,
und kehrten nach ca. 7 Jahren
nach Hause zu ihren Familien zurück.

Wo bei sie nicht in allen Dingen gehorsam waren.
Auf dem Rückweg bauten sie am Jordan
einen Altar, der Zeuge dafür sein sollte,
dass sie, die 2 1/2 Stämme,
die östlich des Jordans wohnten,
auch zu Israel gehörten.

Sie hatten nämlich Angst, ins Abseits zu geraten,
und vielleicht spielte auch der Gedanke mit,
dass, wenn sie angegriffen würden,
die anderen 9 1/2 Stämme ihnen nicht helfen würden.

Die anderen 9 21/2 Stämme hatten aber diesen
Altarbau in den falschen Hals bekommen.
Sie sahen darin Konkurrenz und
einen drohenden Abfall von Gott.
Und sie hatten es noch im Bewusstsein,
dass wenn ein Teil sündigt,
dass das ganze Volk darunter leiden würde

Und so dachten sie sogar
schon über einen Krieg nach.
Aber vorher wollten sie den Grund
für den Altarbau erfahren.

Das hatte sich dann auch geklärt
und im Verlauf dieser Erklärung
ist auch der heutige Losungstext entstanden.

Der Satz kam in einer Rechtfertigung der 2 1/2 Stämme
gegen über den anderen 9 1/2 zustande.



+++++++
Josua 22, 29
Das sei ferne von uns,
dass wir uns auflehnen gegen den HERRN
und uns heute von ihm abwenden.
+++++++


Das konnte man ihnen schon glauben.
Sie hatten eine lange Zeit,
entfernt von ihren eigenen Verwandten,
den anderen geholfen.

Aber mit ganzem Herzen haben sie das Land
dann doch nicht eingenommen.


Nördlich der Ostjordangebiete lag z. B. Geschur.
Ein vermutlich eigenes Königreich,
Es wurde nicht erobert,
Gott aber erwähnte es ausdrücklich
als Gebiet, das zu erobern wäre.



+++++++
Josua 13, 1-2b; 13
1 Da nun Josua alt war und hochbetagt,
sprach der HERR zu ihm:
Du bist alt geworden und hochbetagt,
und vom Lande bleibt noch sehr viel einzunehmen. 

2 Dies ist das Land, das noch übrig ist:
alle Gebiete der Philister und ganz Geschur, … .

*

13 Die Israeliten vertrieben aber
die Geschuriter und Maachatiter nicht,
sondern es wohnten beide,
Geschur und Maacha,
mitten unter Israel bis auf diesen Tag.
+++++++


David heiratete später eine Königstochter von Geschur,
vermutlich hatte er es getan, ohne Gott zu befragen.

Aus dieser Ehe gingen Davids 3. Sohn, Absalom
und seine Schwester Tamar hervor.
Davids erstgeborener Sohn Ammon hatte
Tamar jedoch vergewaltigt und dann verstoßen.

Dabei war David lax und schwieg dazu.
Absalom hat das nicht verkraftet,
dafür hat er auch seinen Vater gehasst,
und später Ammon umgebracht.

Absalom manipulierte das Volk,
so dass viele ihr Herz ihm zuneigten.
Es kam zu einer offenen Rebellion,
die David zur Flucht zwang.
Im Krieg gegen seinen Vater kam dann
sein dritter Sohn um.

So hatte dieser Ungehorsam
des Volkes Israels zu Josuas Zeiten
nach vielen hundert Jahren noch Folgen.

Und er wurde auch David zu einer Falle.


Wenn wir das auf uns übertragen,
kann das meinen,
dass wir unser "inneres neues Land"
reinigen sollten
von allerlei alten Dingen,
die da nicht hineingehören.

Ich bin mir gewiss,
wenn wir Gott und sein Wort
mit aufrichtigem Herzen fragen,
wird er uns dazu auch antworten.
Der Glaube an Jesus ist eine ganze "Landeinnahme".

Bei uns geht es aber nicht um Eroberungen
von Dingen, die anderen gehören,
und der Macht über Menschen,
sondern um die Macht über alle Dinge,
sie alle zum Schemel Jesu zu legen,
an denen unser Herz hängt.

Was ist unser persönliches Geschur?
Was ist mit unserem Ungehorsam.
Nehmen wir ihn noch wahr?


Was ist der Auslöser jeder Not?

Der Ungehorsam gegen über Gottes Wort.
So steht bei Samuel, als dieser zu Saul sprach:



+++++++
1. Samuel 15, 23
Denn Ungehorsam ist Sünde wie Zauberei,
und Widerstreben ist wie Abgötterei und Götzendienst.
Weil du des HERRN Wort verworfen hast,
hat er dich auch verworfen,
dass du nicht mehr König seist.
+++++++


Wenn wir ungehorsam sind,
dann können wir nicht mehr frei sein,
königlich Jesus dienen.
sondern eine andere Macht legt uns einen Ring
in die Nase und zieht uns hinter sich her.
Irgendeine Sucht, ein kräftiger Irrtum,
weil wir die Gnade Jesu verachten.

Aber, im Gegensatz zu Saul,
leben wir in der Gnade.
Der Ungehorsam ist immer noch schlimm,
aber die Gnade verhilft aus vielen Sünden.



+++++++
Römer 5, 15-19
15 Aber nicht verhält sich’s
mit der Gnadengabe wie mit der Sünde.
Denn wenn durch die Sünde des Einen
die Vielen gestorben sind,
um wie viel mehr ist Gottes Gnade und Gabe
den Vielen überreich zuteilgeworden
in der Gnade des einen Menschen Jesus Christus. 

16 Und nicht verhält es sich mit der Gabe wie mit dem,
was durch den einen Sünder geschehen ist.
Denn das Urteil hat von dem Einen her
zur Verdammnis geführt,
die Gnade aber hilft aus vielen Sünden zur Gerechtigkeit. 

17 Denn wenn wegen der Sünde des Einen
der Tod geherrscht hat durch den Einen,
um wie viel mehr werden die,
welche die Fülle der Gnade
und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen,
herrschen im Leben durch den Einen,
Jesus Christus. 

18 Wie nun durch die Sünde des Einen
die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist,
so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen
für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen,
die zum Leben führt. 

19 Denn
wie durch den Ungehorsam des einen Menschen
die Vielen zu Sündern geworden sind,
so werden auch durch den Gehorsam des Einen
die Vielen zu Gerechten. 
+++++++


Das ist ein wesentlicher Teil der gesunden Lehre,

Wir leben in einer neuen Existenz,
wir leben im Leben Jesu, des zweiten Adam.

Durch was werden wir gerecht?
Durch den Gehorsam des Einen!

Wie werden wir gerecht gesprochen?
In dem wir Gottes Liebe in Jesus glauben,
dem Werk des einen ganzes Vertrauen schenken,
all unser Sehnen, unsere Hoffnungen
auf sein Werk gründen!

Sein Tun allein!

Seine Gnade allein!


Die Gnade tut ihr Werk in den Menschen,
die Gott von ganzen Herzen lieben.

Und sie lieben Gott von ganzem Herzen,
weil seine Gnade ihnen dazu verhilft.


Und in diesem Evangelium seiner Gnade,
da verharren wir. Dem sind wir treu.
Und darin haben wir auch acht auf uns selbst.
Sicher sollen wir leuchten und uns verzehren.

Aber nicht als Werk, um ihm zu gefallen,
um unser Gewissen zu beruhigen oder
um uns eine Sicherheit zu verschaffen.
Sondern als Dank aus und für seine Liebe,
die er in großer Gnade in uns wirkt.

Es ist nicht mehr ein "Auf-sich-selber-Sehen",
ein "Hin-und-her-Rechnen".
Kein "Vergleichen" mehr.

In Jesus wird er Neues in uns tun,
er selbst ist in uns Neues wirkend.
Er selbst ist uns Schild und ein sehr großer Lohn.


Jesus tut sein Werk in uns,
wenn wir ihn von ganzen Herzen lieben,

und wir lieben ihn von ganzen Herzen,
weil er sein Werk in uns tut.


Ein Widerspruch für den Verstand,
aber eine runde Sache des Lebens für den,
der umkehrt und wird wie ein Kind.

Also haben wir acht auf uns.
Dass wir, wenn wir gesündigt haben,
wenn wir stolz waren, ungehorsam waren,
dass wir dann zum guten Hirten gehen.

Dass wir dann unsere Sünden bekennen.
Und wieder erfahren wir seine Gerechtigkeit,
sein Entgegenkommen,
wie der Vater uns entgegenläuft,
und uns umarmt und küsst.
Das ist Buße tun und Gnade erleben.

Nur das Ego ziert sich,
für das Ego ist es eine Qual,
Schuld einzugestehen.

Aber wir sind nicht mehr unser Ego,
wir sind neue Kreaturen,
eine neue Schöpfung,
mit einem empfindsamen Herzen für Gott.

Wenn wir Jesus in unserem Herzen aufnahmen,
dann gab der Vater uns Macht dazu,
seine Kinder zu heißen.
Das drückt sich darin aus,
dass wir beständig auf Jesus schauen wollen.
Und wir sollen uns dabei auch in Jesus sehen,
weil er uns von oben her neu geboren hat.
Wir treten aus dem Gestern heraus in sein Heute.



*



🙏
"Danke Vater im Himmel,
für deine Güte die alle Morgen neu ist.
Inklusive der Vergebung, der Gerecht-Sprechung,
dass wir dein sind in deinem Sohn Jesus Christus.
Dass wir in ihm bei dir verborgen sind.
Wir schauen nicht auf unsere Möglichkeiten
sondern auf deine Gnade.
Und deine Gnade offenbarst du in deinem Wort."

"Gnade und Wahrheit
sind in deinem Sohn Jesus geworden.
Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit
haben ihren Fuß auf die Erde gesetzt.
Sie haben auch unser Herz überwunden,
das zu so viel in der Lage ist
zu lügen, ungerecht und unbarmherzig zu sein."

"Vergib uns unsere Schuld,
unsere Ichsucht,
unser "Um-uns-selbst-Gedrehe".
Wir wollen auch den anderen mit der Güte begegnen,
die wir für uns erbitten."

"Jeden Augenblick lass es ferne von uns sein,
deine Liebe in Jesus zu verlassen,
uns mit unseren Blicken von ihr abzuwenden."




+++++++
Das sei ferne von uns,
dass wir uns auflehnen gegen den HERRN
und uns heute von ihm abwenden.
Josua 22, 29


Der Lehrtext:


Hab acht auf dich selbst und auf die Lehre;
beharre in diesen Stücken!
Denn wenn du das tust,
wirst du dich selbst retten und die,
die dich hören.
1. Timotheus 4, 16
+++++++


Danke, für das Lesen. 🌻


.


Verfasst: 10.01.2026, 06:37 Uhr

Kommentare zu diesem Blogeintrag

Es gibt noch keine Kommentare zu diesem Blogeintrag.

Tags zu diesem Blogeintrag