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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 11.3.2026
Meine Seele verlangt nach deinem Heil;
ich hoffe auf dein Wort.
Psalm 119, 81
Der Lehrtext:
Am Abend brachten sie viele Besessene zu ihm;
und er trieb die Geister aus durch sein Wort
und machte alle Kranken gesund.
Matthäusevangelium 8, 16
Der Psalm 119 drückt die Liebe zu Gott aus.
Es geht um das, was Gott wichtig ist: Seine Worte und Gebote,
seine Gesetze und seine Befehle, seine Zeugnisse und seine Ordnungen,
seine Weisungen, seine Satzungen und seine Urteile. Diese Begriffe
kommen 186 mal im Psalm 119 vor, verteilt auf 168 von 176 Versen.
Es geht darum, was Gott auf dem Herzen hat. Warum hat er das?
Weil es uns rettet, wenn wir uns daran halten.
Weil es uns zum Segen dient, weil wir ihn im Gehorsam erkennen.
Man kann Gott nicht ohne Gehorsam erkennen.
Möchtest du religiös sein oder möchtest du errettet sein?
Das eine ist eine Makulatur unseres Egos, um sich ein gutes Gewissen
zu verschaffen, ein äußerer seelischer Anstrich.
Das andere ist ein Zerbruch, in dem unsere Seele Heilung findet.
Es ist ein Wahrheitsverhältnis zwischen dir und deinem Schöpfer,
der in Jesus Christus alles in Händen hält.
Seinen Sohn, den er schon immer im Herzen hatte und vor aller Zeit zeugte.
Ganz ohne menschliche Gedanken hat er das getan.
Es gab noch kein weibliches Wesen, auch kein männliches Wesen.
Sondern Gott ist darin Vater, dass er aus sich "sich" zeugte,
nämlich seinen Sohn. Wie sollte er denn das "Gezeugte" anders nennen?
Wie sollte er denn dann sich selbst nennen? Er muss es ja in unserer
vergängliches Denken hinein transportieren.
Gott entscheidet sich Menschen zu erschaffen, als ein Du,
als Mann und Frau, zu seinem Bilde. Damit schränkt er sich aber auch ein.
Wie alle Menschen es auch tun, wenn sie sich für ein Kind entscheiden.
Sie erfahren Einschränkung, es ändert sich einfach alles. Alles wird neu
in Beziehung gesetzt. Das ist Verantwortung. Und eben auch Einschränkung.
Denn man kann den neuen Menschen nicht programmieren, nur lieben.
Eine Liebe, die nach Wahrhaftigkeit trachtet, nach einem gerechten Umgang,
und vergebend ist, voller Barmherzigkeit. Denn das Kind spiegelt auch die
Vergänglichkeit und Schwachheit, das sündige Wesen seiner Eltern wieder.
Gott selbst ist Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Das tut uns gut.
Adam und Eva konnten nur in einem gewissen Maße Gottes Herrlichkeit
abbilden. Sie kannten zwar Gott, aber sie haben ihn noch nicht erkannt.
Gott erkennen geschieht erst durch seinen Sohn Jesus Christus.
In ihm begegnen wir der Liebe des Vaters 1:1.
Dazu braucht es das Halten der Gebote, das Akzeptieren von Regeln,
die uns im Leben bewahren und zum Leben verhelfen.
Wie schlimm ist es für ein Kind, wenn es nicht mehr angesprochen wird.
Wenn es nicht erzogen wird. Es verwildert. Es wird zum Diktator,
Satan setzt sich durch das Ego des Menschen hemmungslos durch.
Ohne Ansprache kann ein Kind nicht leben. Es gibt Berichte, wonach ein Kaiser
versucht hatte, die Ursprache des Menschen zu finden.
Seine Bediensteten durften nicht mit dem dazu bestimmten Kind reden,
es hörte nie den Ton und Klang einer menschlichen Stimme.
Das Kind starb.
Denn der Mensch hat Sehnsucht nach Gemeinschaft und will sich mitteilen.
Nicht zu hören, nicht zu reden und keine Zuwendung zu erfahren
ist gegen seine Natur.
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Psalm 119, 81
Meine Seele verlangt nach deinem Heil; ich hoffe auf dein Wort.
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Das Wort Gottes ist kein Regelwerk sondern es ist Zuwendung in Liebe.
Und natürlich beinhaltet diese Liebe auch die Hilfe zum Erlernen von Regeln.
Aber es gehört auch dazu, dass wir, bildlich gesehen, auf Gottes Schoß sitzen
und glücklich sind, darüber, dass er da ist. Dass, wenn wir unsere Knie
aufgeschlagen haben, wir zu ihm kommen können und er uns tröstet.
Denn er ist uns gut. Sünde mag er gar nicht, auf keinen Fall! - Warum?
Weil Sünde zerstört das Kind. Alles was uns zerstört hasst Gott.
Aber wir, wir sind belogen worden von der Sünde, Satan lügt und sagt:
"Gott ist der Böse!"
"Er gönnt euch nichts!"
"Die Leckerbissen des Lebens enthält er euch vor!"
So ist es damals passiert mit seinem "Sollte Gott gesagt haben" und es
passiert heute, am 11.3.2026 viele Milliarden mal.
Er führt uns weg von Gott, von den rettenden Informationen, weg von seinem
Wort, hinein in ein Leben der Lust unseres Egos und damit in den Tod.
Aber Jesus und auch wir setzen das Wort Gottes gegen die Versuchung.
(Alle Verse, soweit nicht anders angegeben sind aus Psalm 119).
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66 Lehre mich heilsame Einsicht und Erkenntnis;
denn ich glaube deinen Geboten.
67 Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich, nun aber halte ich dein Wort.
68 Du bist gütig und freundlich, lehre mich deine Gebote
*
123 Meine Augen sehnen sich nach deinem Heil
und nach dem Wort deiner Gerechtigkeit.
*
155 Das Heil ist fern von den Gottlosen; denn sie achten deine Gebote nicht.
*
166 HERR, ich warte auf dein Heil und tue nach deinen Geboten.
*
174 HERR, mich verlangt nach deinem Heil,
und an deinem Gesetz habe ich Freude.
175 Lass meine Seele leben, dass sie dich lobe,
und deine Ordnungen mir helfen.
176 Ich bin wie ein verirrtes und verlorenes Schaf;
suche deinen Knecht, denn ich vergesse deine Gebote nicht.
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Gott lässt uns in seiner Zuwendung merken, dass in unserem Herzen
etwas nicht stimmt. Die Fähigkeit zu lügen, anderen weh zu tun, sie
innerlich oder äußerlich zu hauen, ihnen etwas Böses zu wollen … ,
wir haben uns daran gewöhnt, aber es ist zerstörend und nicht heilsam.
Natürlich fügen wir auch in Liebe anderen einen Schmerz zu.
Das Kind erfährt die Konsequenz seines Handelns, und oft ist das Strafe genug.
Aber es braucht oft eine schnelle Konsequenz, damit es eine Verbindung
zu seinem Tun herstellen kann. Dazu muss man aber nicht hauen.
Das Ziel ist doch, dass das Kind die unheilsamen Folgen seines Handelns
erkennen kann. Das kann es schon sehr früh.
Man braucht es nur zu fragen, wenn es z. B. andere geschlagen hat,
ob es selbst geschlagen werden will. Da das weh tut, will es das nicht.
Und wenn man es dann hinführt und fragt: "Aber du darfst das andere Kind
schlagen?", merkt es sehr bald, dass Hauen keine Lösung ist.
Das sind viele kleine Schritte jeden Tag.
Und so geht auch Gott viele kleine Schritte mit uns - jeden Tag.
Ob wir das merken?
Gott hat keine Lust am Strafen, er hat Gedanken des Friedens.
Und all seine Gebote, Worte, Gesetze, sie tragen immer Gedanken des Heils
und des Friedens mit sich, denn im Frieden mit Gott lässt es sich gut leben.
Jesus ist der Friedefürst. In ihm macht Gott Frieden,
in Jesus versöhnt er sich, dort am Kreuz auf Golgatha, mit uns!
Weil wir uns nichts sagen lassen, und wir in unserem Herzen so geschädigt
sind, dass es nicht mehr zu retten ist, bereitet er ein neues Herz vor.
Nicht ein Herz aus Stein, das unempfänglich für seine Liebe ist, sondern ein
durchblutetes aus Fleisch, das empfindsam ist für seine Worte und Gebote.
Empfindsam für seine Liebe und seine Liebe so eine Resonanz erfährt.
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Matthäusevangelium 8, 16
Am Abend brachten sie viele Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus
durch sein Wort und machte alle Kranken gesund.
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Jesus wusste, dass er am Kreuz für alle Sünde dieser Menschen geradestehen
würde, daran sterben würde. Und so zeigte er sich als Schöpfer, als Hausherr
und zeigte wer das "Sagen" hat.
Dabei lebte er die Liebe seines Vaters. Auch im Tadel.
Denn er liebte Psalm 119, er liebte die Worte der Schrift und stand zu ihnen.
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47 Ich habe meine Freude an deinen Geboten, sie sind mir sehr lieb,
48 und hebe meine Hände auf zu deinen Geboten, die mir lieb sind,
und sinne nach über deine Weisungen.
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72 Das Gesetz deines Mundes ist mir lieber
als viel tausend Stück Gold und Silber.
*
97 Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Täglich sinne ich ihm nach.
*
126 Es ist Zeit, dass der HERR handelt; sie haben dein Gesetz zerbrochen.
127 Darum liebe ich deine Gebote mehr als Gold und feines Gold.
128 Darum halte ich alle deine Befehle für recht, ich hasse alle falschen Wege.
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132 Wende dich zu mir und sei mir gnädig, wie du pflegst zu tun denen,
die deinen Namen lieben.
*
140 Dein Wort ist ganz durchläutert, und dein Knecht hat es lieb.
*
159 Siehe, ich liebe deine Befehle; HERR, erquicke mich nach deiner Gnade.
*
163 Lügen bin ich feind, sie sind mir ein Gräuel, aber dein Gesetz habe ich lieb.
165 Großen Frieden haben, die dein Gesetz lieben; sie werden nicht straucheln.
166 HERR, ich warte auf dein Heil und tue nach deinen Geboten.
167 Meine Seele hält deine Zeugnisse und liebt sie sehr.
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Das waren auch Verse der Herzenshaltung Jesu.
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🙏
"Unser guter Vater im Himmel, geheiligt werde in uns dein Name,
dein Reich komme auch in uns durch deine große Gnade,
durch das Halten deiner Gebote.
Dein Wille geschehe durch unseren Gehorsam zu deinem Wort.
Das tägliche Brot für unsere materiellen Bedürfnisse, für unsere Seele,
und zur Erneuerung unseres inneren Menschen gib uns heute.
Vergib uns in Jesus allezeit unsere Schuld, wie auch wir anderen diese
deine Barmherzigkeit zugestehen wollen. Schenke uns ein demütiges Herz."
"Dass wir auf dich schauen und hoffen auf dich und deine Worte allein.
Es bewahrt uns vor der Versuchung, die über den Erdkreis kommt.
Lass uns genügsam an deiner Gnade festhalten in kleiner Kraft,
und dir treu im Kleinen sein und dein Wort nicht verleugnen.
Erlöse uns vom Bösen.
Alle Ehre dir in und durch deinen Sohn Jesus Christus."
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Meine Seele verlangt nach deinem Heil;
ich hoffe auf dein Wort.
Psalm 119, 81
Der Lehrtext:
Am Abend brachten sie viele Besessene zu ihm;
und er trieb die Geister aus durch sein Wort
und machte alle Kranken gesund.
Matthäusevangelium 8, 16
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Danke, für das Lesen. 🌼
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