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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 12.01.2026
HERR, es ist dir nicht schwer,
dem Schwachen gegen den Starken zu helfen.
2. Chronik 14, 10
Der Lehrtext:
Jesus bedrohte den unreinen Geist
und machte den Knaben gesund
und gab ihn seinem Vater wieder.
Lukas 9, 42
Der Losungstext ist aus einem Satz,
den König Asa betete, als er sich
einer gewaltigen Übermacht stellen musste.
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8 Es zog aber gegen sie Serach, der Kuschiter,
mit einer Heeresmacht von tausendmal tausend,
dazu dreihundert Wagen,
und sie kamen bis nach Marescha.
9 Und Asa zog ihm entgegen;
und sie rüsteten sich zum Kampf
im Tal Zefata bei Marescha.
10 Und Asa rief den HERRN, seinen Gott, an
und sprach:
HERR, es ist dir nicht schwer,
dem Schwachen gegen den Starken zu helfen.
Hilf uns, HERR, unser Gott;
denn wir verlassen uns auf dich,
und in deinem Namen sind wir gekommen
gegen diese Menge.
HERR, du bist unser Gott,
gegen dich vermag kein Mensch etwas.
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Gott verhalf Asa zu einem großen Sieg.
Im Buch der Könige erhielt er ein großes Lob.
Über die ersten 35 Jahre seiner 41jährigen Herrschaft
gibt es viele positive Aussagen.
Er war ein vorbildlicher König und 2. Chronik 15
beschreibt das auch.
So hatte er bis auf den Kampf mit Serach, dem Kuschiter,
dessen Heer Gott in seine Hand gab, Ruhe im Land.
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1.Könige 15, 9-14
9 Im zwanzigsten Jahr Jerobeams,
des Königs von Israel, wurde Asa König über Juda
10 und regierte einundvierzig Jahre zu Jerusalem.
Seine Mutter hieß Maacha, eine Tochter Abischaloms.
11 Und Asa tat, was dem HERRN wohlgefiel,
wie sein Vater David.
12 Er tat die Tempelhurer aus dem Lande
und entfernte alle Götzenbilder,
die seine Väter gemacht hatten.
13 Dazu setzte er auch seine Mutter Maacha ab,
dass sie nicht mehr Herrin war,
weil sie der Aschera ein Gräuelbild gemacht hatte.
Und Asa zerschlug ihr Gräuelbild
und verbrannte es am Bach Kidron.
14 Aber die Höhen* entfernten sie nicht;
jedoch das Herz Asas war ungeteilt
bei dem HERRN sein Leben lang.
(*Die Höhen in Israel)
*
2. Chronik 14, 1-5
1 Und Asa tat, was recht war und dem HERRN,
seinem Gott, wohlgefiel,
2 und entfernte die fremden Altäre und die Opferhöhen
und zerbrach die Steinmale
und hieb die Ascheren um
3 und gebot Juda, dass sie den HERRN,
den Gott ihrer Väter, suchten
und täten nach dem Gesetz und Gebot.
4 Und er entfernte aus allen Städten Judas
die Opferhöhen und die Räucheraltäre;
und das Königreich hatte Ruhe unter ihm.
5 Und er baute feste Städte in Juda,
weil das Land Ruhe hatte
und in diesen Jahren kein Krieg gegen ihn war;
denn der HERR hatte ihm Ruhe gegeben.
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Gehorsam bringt Ruhe.
Das Land konnte ausgebaut werden,
die Städte befestigt,
der Glaube konnte gelebt werden.
Gott sandte zu Asa seinen Propheten Asarja
zur Ermahnung und zum Trost:
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2. Chronik 15, 1-2
1 Und auf Asarja, den Sohn Odeds,
kam der Geist Gottes.
2 Da zog er hinaus Asa entgegen
und sprach zu ihm:
Hört mir zu, Asa und ganz Juda und Benjamin!
Der HERR ist mit euch, weil ihr mit ihm seid;
und wenn ihr ihn sucht,
wird er sich von euch finden lassen.
Werdet ihr ihn aber verlassen,
so wird er euch auch verlassen.
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Ich empfehle dazu, das 15. Kapitel ganz zu lesen.
Es hatte alles gut begonnen und wurde
35 Jahre gut ausgeführt.
Aber in dieser Zeit musste etwas mit Asa passiert sein.
Er verlor die geistliche Sichtweise der Dinge.
Und als ein neuer König von Israel,
König Bascha über das Brudervolk, das Nordreich,
die Handelswege nach Norden blockierte
vertraute Asa nicht mehr auf Gott.
Das wird im Kapitel 16 ungeschminkt aufgeschrieben.
Auslöser war:
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2. Chronik 16
1 Im sechsunddreißigsten Jahr der Herrschaft Asas
zog Bascha, der König von Israel,
herauf gegen Juda und baute Rama aus,
damit niemand bei Asa,
dem König von Juda, aus und ein gehen sollte.
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Asa wandte sich nicht an Gott sondern
an Ben-Hadad, dem König von Aram.
Er bestach ihm mit Gold und Silber aus
dem Tempel des HERRN, -
auch hier fragte er Gott nicht -
und mit Gold und Silber aus dem Königshaus.
So dass dieser ihm helfen sollte gegen Israel.
Es gelang.
Gott aber sandte den Propheten Hanani,
der Asa stark kritisierte.
Ihn lies der König einsperren.
Im 39. Jahr seines Königtums
erkrankte Asa an seinen Füßen,
und im 41. Jahr starb er.
Es zeigt, dass man über lange Zeit
Gott gehorchen und treu sein kann,
aber man sollte dies nicht als ein Plus verbuchen.
Sondern es war Gnade.
Man konnte es nicht aufrechnen,
sich anrechnen.
Es war ja nicht verboten,
rein aus irdischer Sicht,
sich an Ben-Hadad zu wenden,
denn schließlich bestand wohl ein Bund mit ihm.
Aber ein noch viel stärker Bund
bestand doch auch mit Gott.
Gott wäre es doch nicht schwer gewesen,
Asa gegen Bascha, dem König Israels zu helfen.
So hat Asa den Glauben verlassen.
"Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht",
so sagt Jesaja 7, 9 später in Ankündigung des Gerichts
über Samaria.
Wir wissen doch auch,
dass wir manche Dinge im Glauben beginnen,
und dann kommen die Momente,
wo wir nicht mehr Gott vertrauen
und es auf natürliche, fleischliche Weise
weiterführen.
Dabei übertreten wir keine weltlichen Gesetze,
aber die Treue des Bundes mit Gott halten wir
auch nicht mehr.
Irgendetwas im unsichtbaren Bereich unseres Herzens,
irgendetwas hat sich darin verschoben.
Es ist etwas in die Mitte gerückt,
was da nicht hingehört.
Vielleicht ein Bild von einem selbst,
dass man doch "alles gut macht" ?
Bevor Eva sündigte,
hat sie bereits innerlich von Gott weggesehen,
sie hatte seine Güte nicht dankbar in ihrem Herzen bewegt.
Sünde geschieht nicht aus heiterem Himmel,
sie ist die Folge eines Wegschauens von Jesus.
Sie ist das Verlassen des Wortes Gottes.
Etwas Unreines macht sich in unserem Wesen breit.
Wir leben nicht fernab jeglicher Feindschaft.
Sondern unser Herz ist heiß umkämpft,
von dieser Welt, und auch von Satan,
der wie ein brüllender Löwe umhergeht,
um uns zu verschlingen.
Wenn wir da nicht mit unserem ganzen Sinn
bei der Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit
Gottes, unseres Vaters bleiben,
wenn wir nicht darin wirklich wachsam sind,
im Schauen auf Jesus,
den Anfänger und Vollender unseres Glaubens,
wenn wir nicht mit dem Schwert des Geistes leben,
wie wollen wir bestehen?
Gott sei Dank,
dem Vater sei Dank,
dass er uns den Sieg gibt in Jesus Christus.
Denn der gleiche Geist,
der in Jesus Christus herrschte,
wohnt auch in uns.
Als Christen haben wir ein neues Leben erhalten.
Wir wurde von oben her neu geboren.
Er hat in uns ein fleischernes Herz gegeben.
Das darf man nicht verwechseln mit einem
fleischlichen Herzen.
Das neue "fleischerne" Herz von oben her,
es ist ein geistliches Herz,
es wird durchblutet von seiner Wahrheit,
es trägt eine Sehnsucht nach Gehorsam in sich.
es ist empfindsam für Gottes Wollen,
für seine Person, für seine Anliegen.
Das "fleischliche" Herz ist das natürliche Herz
unserer natürlichen Gottlosigkeit.
Es ist durchblutet von Lüge und Selbstsucht.
Das neue, fleischerne Herz,
es ist kein sündloses Herz,
sonst wären wir ja Maschinen.
Es ist aber empfindsam für Gottes Worte,
die aus seinem Herzen
durch seinen Mund zu uns kommen.
Wir haben eine Antenne für sein Herz,
und auch eine Antenne für Sünde und Unreinheit.
Denn mit uns ist der Geist der Furcht des HERRN,
der uns das bewusst macht.
Er ist gekoppelt an unser "fleischernes" Herz.
Und er streitet gegen die Sünde und Unreinheit.
Wie es auch im Lehrtext beschrieben steht.
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Lukas 9, 42
Jesus bedrohte den unreinen Geist
und machte den Knaben gesund
und gab ihn seinem Vater wieder.
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Jeus war auf dem Berg gewesen,
und als er zurück kam war bereits
eine große Menge da.
Dazu ein Vater, dessen einziger Sohn
unter einem Dämon litt.
Die Jünger konnten ihn nicht austreiben.
Jesus heilte den Jungen von dieser Unreinheit
und gab ihn seinem Vater wieder zurück.
Welch ein großes Geschenk für diese Familie.
Wir können im Gebet zu Jesus allezeit kommen.
Das ist eines unser Grundrechte.
Wenn wir daran gewöhnt sind auf Jesus zu schauen,
wie es die Schrift verlangt,
so werden wir das auch tun.
Wir können und müssen letztendlich auch
unsere Sünde bekennen.
Ist aber unser Ego noch Herr,
dann fehlt uns das fleischerne Herz,
und es wird uns sehr schwer fallen.
Habe wir unser Ego, unser fleischliches Herz,
gekreuzigt und auf diese Weise entsorgt,
sind wir umgekehrt und wie Kinder geworden,
so ist es uns eine Selbstverständlichkeit,
wenn auch eine schmerzhafte,
Gott um Vergebung zu bitten.
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1. Johannesbrief 1, 9
9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen,
so ist er treu und gerecht,
dass er uns die Sünden vergibt
und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
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Gott macht keine Vorhaltungen,
er läuft uns immer entgegen
und erspart uns die letzte Schritte.
Er umarmt uns schon, bevor wir noch
unseren Umkehrsatz aussprechen.
Er küsst uns schon, wenn wir ihn noch
in unserem Herzen tragen.
Wir müssen in unserem Herzen über Umkehr nachdenken,
was sie ist und was sie nicht ist.
Umkehr ist niemals für seien Kinder ein Canossagang.
Für das Ego jedoch schon.
Abe als von oben her neu geborene Kinder,
laufen wir unserem uns liebenden Vater in die Arme.
Basta! So ist es.
*
🙏
"Lieber Vater, unser guter Vater im Himmel,
nicht wir haben unser Leben in der Hand,
sondern du.
Und auch wenn du durch uns Dinge wirktest,
sie waren Werke, die wir
durch deine Gnade ausfüllen durften."
"Wir können sie nicht auf unsere Karte schreiben,
sondern wir haben ja auch dazu gesprochen:
"Herr, wir sind unnütze Knechte".
Wir leben doch aus deiner Gnade,
wir leben nicht von dem, was wir tun,
sondern was du uns durch deinen Sohn
getan hast und allezeit tust."
"Gutes und Barmherzigkeit werden uns folgen
ein Leben lang.
Danke für diesen neuen Tag deiner Gnade."
"Lieber Vater, unser guter Vater im Himmel,
wir, als die allezeit Unmündigen vor dir,
die kleinen, die Geringen und Schwachen,
niemals ist es dir schwer
uns gegen die Starken zu helfen,
und uns die Türen zu öffnen,
die du uns öffnen willst."
"Lob und Preis sei deiner herrlichen Gnade."
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HERR, es ist dir nicht schwer,
dem Schwachen gegen den Starken zu helfen.
2. Chronik 14, 10
Der Lehrtext:
Jesus bedrohte den unreinen Geist
und machte den Knaben gesund
und gab ihn seinem Vater wieder.
Lukas 9, 42
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Danke, für das Lesen. 🪷
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