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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 14.3.2026
Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland,
aus der Knechtschaft, geführt habe.
aus 2. Mose 20, 2
Der Lehrtext:
Zur Freiheit seid ihr berufen worden, liebe Brüder und Schwestern.
Auf eins jedoch gebt acht: dass die Freiheit nicht zu einem Vorwand
für die Selbstsucht werde, sondern dient einander in der Liebe!
Galater 5, 13 (Zürcher Bibel)
Gott leidet mit seinem Volk. Er leidet unter seinem Volk. Als durch die Sünden
Salomos das Volk geteilt wurde, erhielt Jerobeam der Erste 10 Stämme zu-
gesprochen.
Benjamin verblieb bei Juda und Jerusalem, unter Salomos Sohn Rehabeam.
Ephraim war der größte Stamm, so steht der Name Ephraim für das Nordreich.
Dazu zwei Abschnitte aus dem Hoseabuch:
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Hosea 13, 4-12
4 Ich aber bin der HERR, dein Gott, von Ägyptenland her. Einen Gott neben mir
kennst du nicht und keinen Heiland als allein mich.
5 Ich nahm mich ja deiner an in der Wüste, im dürren Lande.
6 Aber als sie geweidet wurden, dass sie satt wurden und genug hatten,
erhob sich ihr Herz; darum vergaßen sie mich.
7 Da wurde ich für sie wie ein Löwe, wie ein Panther lauere ich am Weg.
8 Ich falle sie an wie eine Bärin, der die Jungen genommen sind,
und zerreiße ihnen Brust und Herz und will sie dort wie ein Löwe fressen;
die wilden Tiere sollen sie zerreißen.
9 Vernichtet hat dich, Israel, dass du gegen mich bist, gegen dein Heil.
10 Wo ist dein König, der dir helfen kann in allen deinen Städten, und deine
Richter, von denen du sagtest: Gib mir einen König und Obere?
11 Ich gebe dir Könige in meinem Zorn und nehme sie dir in meinem Grimm.
12 Die Schuld Ephraims ist zusammengebunden, seine Sünde sicher verwahrt.
13 Wehen kommen, dass er geboren werden soll, aber er ist ein unverständiges Kind:
Wenn die Zeit gekommen ist, so will er den Mutterschoß nicht durchbrechen.
14 Sollte ich sie aus der Hölle erlösen und vom Tod erretten? Tod, wo ist deine
Seuche; Hölle, wo ist deine Pest? Meine Augen kennen kein Mitleid.
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Auf eine andere Zeit hin aber hat Hosea bereits im 11. Kapitel prophezeit:
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Hosea 11,
1 Als Israel jung war, gewann ich ihn lieb und rief meinen Sohn aus Ägypten.
2 Wie ich sie auch rief, liefen sie weg von mir. Den Baalen opferten sie,
und den Bildern räucherten sie.
3 Ich aber hatte Ephraim laufen gelehrt und sie auf meine Arme genommen.
Aber sie merkten nicht, dass ich sie heilte.
4 Mit menschlichen Seilen zog ich sie, mit Stricken der Liebe. Ich half ihnen das
Joch auf ihrem Nacken tragen. Ich neigte mich zu ihm und gab ihm zu essen.
5 Er muss zurück nach Ägyptenland, und Assur wird sein König sein;
denn sie haben sich geweigert umzukehren.
6 Das Schwert wird in seinen Städten tanzen und seine Wahrsager vertilgen
und sie fressen um ihrer Pläne willen.
7 Mein Volk verharrt in der Abkehr von mir. Sie rufen zu Baal, dem Hohen,
doch der richtet sie nicht auf.
8 Wie kann ich dich preisgeben, Ephraim, dich ausliefern, Israel?
Wie kann ich dich preisgeben gleich Adma und dich zurichten wie Zebojim?
Mein Herz wendet sich gegen mich, all mein Mitleid ist entbrannt.
9 Ich will nicht tun nach meinem grimmigen Zorn noch Ephraim wieder verderben.
Denn ich bin Gott und nicht ein Mensch, heilig in deiner Mitte.
Darum komme ich nicht im Zorn.
10 Alsdann werden sie dem HERRN nachfolgen. Wie ein Löwe wird er brüllen,
und wenn er brüllt, werden zitternd herbeikommen seine Kinder von Westen her.
11 Sie kommen zitternd wie Vögel aus Ägypten und wie Tauben aus dem Land Assur;
und ich will sie wieder wohnen lassen in ihren Häusern, spricht der HERR.
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Sehen wir die Zerrissenheit Gottes? Die Reinheit seines Wesens ringt um den
unreinen Menschen. Sie kommen nicht zusammen.
Erst am Kreuz Jesu löst Gott das Problem.
Er wird Mensch und stirbt für die Sünde Ephraims.
Er wird Mensch und trägt ihre Sünden, damit sie Frieden hätten.
So ist es mit allen. Gott hat das Problem: Wie rette ich meine Menschen?
Uns Menschen ist das eigentlich egal. Ein religiöser Teil versucht vielleicht,
von sich aus besser zu werden, aber das klappt nicht.
Wir sind nicht mehr passend zu ihm, und wäre es die beste Religion.
Auch der Glaube an Jesus wird missbraucht zur "besten Religion".
Es wird nur der Name ausgetauscht und dann versucht man aus eigener Kraft
ohne wirkliche Erlösung mit Gott zu leben, aber dadurch wird nicht das
menschliche Herz gebessert!
Die Reformation hat es wieder auf den Punkt gebracht.
Denn der Glaube muss von Gott gewirkt sein. Auch im Glauben muss Gott
der Anfänger und Vollender sein. Wir Menschen sind nur die Empfänger.
Gott schließt den Leistungsgedanken in jederlei Hinsicht aus.
Gott allein will durch Jesus den Glauben in uns wirken!
Wer zieht denn den Menschen zu Jesus?
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Johannesevangelium 6, 44
Es kann niemand zu mir kommen, es sei denn, ihn ziehe der Vater,
der mich gesandt hat, und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.
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Hören wir das "Niemand!"? Und "Niemand" meint auch niemand.
Also kann es weder der Glaube an sich sein, noch ein Werk von uns
das uns zu Jesus bringt, und auch kein Marienbildnis.
Also geht es allein um den Glauben, den Gott wirkt!
Und es läuft allein alles über Jesus Christus, der ja Gottes reines Ebenbild ist.
Wer sollte ihm denn helfen können. Der Mensch ist ja tot in seinen Sünden.
Alleine das Erlösungswerk Jesu, dass rein menschlich ausgesprochen dem
himmlischen Vater den letzten Nerv gekostet hat, das Kreuz auf Golgatha.
Dort hat der Vater seine ganze Zerrissenheit durch und in seinem einzigen Sohn
gezeigt. Denn Gott selbst - beim Licht der Wahrheit betrachtet, ist der Zerschlagene,
der Elende, er ist der Gedemütigte und Zerbrochene, und das wird er immer auch sein,
Denn mit dem Opfer, das der Vater im Sohn bringt, ist durch Gott ein Bruch gegangen,
den er um unseretwillen auf sich genommen hat.
Um seines Namenswillen und um seiner Ehre allein.
Es ist größter Hochmut des Menschen, so zu tun,
als könne er in irgendeiner Sache Gott unter die Arme greifen.
Das denken aber viele Menschen, auch jene, die von der katholischen Kirche
geleitet werden, "Man muss doch etwas dazu beitragen!" sagen sie.
Dann sage ich: Zeige mir dein durch und durch reines Herz, ein Herz,
das niemals gesündigt hat. Niemals etwas Schlechtes gedacht hat,
niemals begehrliche Blicke hatte, niemals seine Knie vor etwas gebeugt hat
außer vor der ewigen Liebe des Vaters.
Diesen Menschen gibt es nicht - deswegen alleine Jesus Christus,
durch den der Vater sein "Alles" gab.
Es geht also alleine um den Sohn, den wir hören sollen, durch den der Vater
alles alleine wirkt. Denn ohne seinen Vater konnte Jesus nichts tun.
Und ein eigenes Werk zieht sich zwar das Kleid an, etwas für Gott zu tun,
aber darunter ist der Wolfspelz.
Aber durch was handelt Gott? Er handelt nicht durch Überlieferungen,
er handelt nicht durch Traditionen, er handelt nicht durch menschliche Klugheit
und Weisheit.
Er handelt alleine durch sein Wort. Das ist auch nicht verwunderlich,
denn nur in seinem Wort ist das Leben. Und Jesus hat auch die Schrift nicht
in Frage gestellt. Die Worte Jesu kommen vom Vater.
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Johannesevangelium 12, 49-50
49 Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt
hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll.
50 Und ich weiß: Sein Gebot ist das ewige Leben.
Darum: Was ich rede, das rede ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.
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Johannesevangelium 14, 8-23
14, 8 Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.
14, 9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht,
Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater. Wie sprichst du dann:
Zeige uns den Vater?
14, 10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir?
Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht aus mir selbst. Der Vater aber,
der in mir bleibt, der tut seine Werke.
14, 21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt.
Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden,
und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.
14, 23 Jesus antwortete und sprach zu ihm:
Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben,
und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.
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Viele sagen sie glauben an Gott, lieben ihn aber nicht von ganzen Herzen.
Nur das "Ganze" hat die Verheißung. Eine "ganze" Hingabe, ein "ganzes gutes
Denken" über den Vater und seinen Sohn, und dadurch auch über ihre Worte.
Dazu gehören alle Worte der Schrift. Denn Gottes Geist hat sie eingeben und verfügt.
Wie will man sagen, man glaubt an Gott, glaubt aber nicht all seinen Weisungen?
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Johannesevangelium 5, 24
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich
gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist
vom Tode zum Leben hindurchgedrungen
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Johannesevangelium 6, 63
Der Geist ist’s, der da lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze.
Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.
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Also kommt das Leben aus Jesus, der das Leben ist. Das sagt sein Wort
über das Leben. Er ist selbst das Wort seines Vaters. Daher allein das Wort.
Wir haben kein Recht seinem Wort etwas wegzunehmen oder hinzuzufügen.
Das straft Gott.
Allein der Glaube, den Gott wirkt! Alleine Jesus, durch den er alleine handelt,
Alleine das Wort Gottes dass aus seinem Munde kommt und vollkommen ist.
Alles was geschieht, es geschieht letztendlich aus Gnade. Wir haben weder einen
Anspruch auf unser Leben, noch auf irgendein Gelingen. Wir haben kein Recht
zu leben. Es ist uns unverdient geschenkt. Was willst du denn dem bezahlen
und geben?, dem der keine Geschenke bringt.
Und könntest du jemals eine reine Gabe bringen? Nie!
Und - wenn nicht alles aus Gnade ist, dann hast du Jesus Christus nicht gefunden.
Dann bist du immer mit dir beschäftigt, und kennst nicht die herrliche Freiheit
der Kinder Gottes.
Die wird aber verdächtigt. Weil der natürliche Mensch es sich nicht vorstellen kann,
dass man im Vertrauen auf Gott seine Gnade nicht missbraucht. Ja - wir sind alle
Sünder und haben viele Fehltritte. Aber seine Hand hält uns.
Was ist das anderes als Gnade?
Wie willst du Jesus gefunden haben, wenn du seine Worte nicht liebst von
ganzem Herzen? Wie willst du Jesus mit einem "eigenen" Glauben lieben?
In Jesus ist Gnade und Wahrheit geworden. Er ist die Gnade.
Durch sein einmaliges ganzes vollkommenes Opfer hat er alles vollbracht.
Wie willst du Gott ehren, wenn du meinst, du müsstest das Opfer wiederholen,
ergänzen, etwas dazufügen? Du wirst keinen "i"-Punkt an Ehre bekommen.
Denn Gott teilt seine Ehre mit niemandem. Wer wäre dazu denn in der Lage?
Der Vater teilt seine Ehre mit dem Sohn, und der Sohn ehrt mit allem was er ist
und hat den Vater.
So sind wir aufgerufen den Vater im Sohn zu ehren. Alle Ehre gebührt Gott allein.
Darin ist die größte Freiheit der Kinder Gottes.
Sein Wort der Wahrheit hat uns recht freigemacht.
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Galater 5, 13 (Zürcher Bibel)
Zur Freiheit seid ihr berufen worden, liebe Brüder und Schwestern.
Auf eins jedoch gebt acht: dass die Freiheit nicht zu einem Vorwand für die
Selbstsucht werde, sondern dient einander in der Liebe!
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Gott ist Liebe, der Sohn ist Liebe, der Geist ist Liebe, das Wort Gottes ist Liebe,
der Glaube ist Liebe wenn Jesus der Anfänger und Vollender ist,
Gott ehren ist Liebe. Und alles ist Gnade. Gnade aus seiner Liebe.
Und im Schauen auf Jesus werden wir verwandelt. Schauen wir auf ihn,
halten wir auch die Gebote und hassen das Arge, wir dienen einander in Liebe.
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🙏💮
Lieber Vater der Herrlichkeit!
Gut bist du und nur Gutes fließt aus deinen Herzen.
Nur du bist gut und keiner kann dir das Wasser reichen.
Und doch wirst du schwach und gering und lässt dir einen Becher reichen.
Wie wenig lieben wir dich doch.
Berühre uns mit deiner Gnade, dass wir dein Wort von Herzen lieben,
dazud ie Menschen, und vor dir durch deine schöne Gnade in Demut sind.
Das hätt' ich so gerne ....!" IN Jesus dich anschauen. Unser neues Herz …
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Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland,
aus der Knechtschaft, geführt habe.
aus 2. Mose 20, 2
Der Lehrtext:
Zur Freiheit seid ihr berufen worden, liebe Brüder und Schwestern.
Auf eins jedoch gebt acht: dass die Freiheit nicht zu einem Vorwand
für die Selbstsucht werde, sondern dient einander in der Liebe!
Galater 5, 13 (Zürcher Bibel)
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Danke, für das Lesen. 💮
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