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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 15.3.2026
Bei Gott steht die Kraft zu helfen und fallen zu lassen.
2. Chronik 25, 8
Der Lehrtext:
Verkauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen?
Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater.
Darum fürchtet euch nicht; ihr seid kostbarer als viele Sperlinge.
Matthäus 10, 29.31
Der Losungstext kam von Gott durch den Munde eines Propheten
zu Amazja, dem Könige von Juda, von dem berichtet wird:
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2. Chronik 25, 2
Und er tat, was dem HERRN wohlgefiel, doch nicht von ganzem Herzen.
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Anfangs gehorchte Amazja. Er wollte mit Edom kämpfen, ließ sein Heer zählen,
und warb noch 100 000 Leute aus dem Nordreich Israel, aus Ephraim an.
In dieser Situation sprach Gott durch einen seiner Propheten zu ihm:
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2. Chronik 25, 6-10
6 Dazu warb er aus Israel hunderttausend Kriegsleute für hundert Zentner Silber.
7 Es kam aber ein Mann Gottes zu ihm und sprach:
König, lass nicht das Heer Israels mit dir ziehen,
denn der HERR ist nicht mit Israel, mit allen Ephraimitern;
8 sondern zieh du allein in den Kampf; tu’s und sei stark!
Sollte Gott dich fallen lassen vor dem Feind?
Denn bei Gott steht die Kraft zu helfen und fallen zu lassen.
9 Amazja sprach zu dem Mann Gottes: Was soll man dann tun mit den
hundert Zentnern, die ich den Kriegsleuten aus Israel gegeben habe?
Der Mann Gottes sprach: Es steht beim HERRN, dir mehr zu geben als dies.
10 Da sonderte Amazja die Kriegsleute ab, die zu ihm aus Ephraim gekommen
waren, dass sie wieder heimkehrten. Da entbrannte ihr Zorn sehr gegen Juda,
und sie zogen zurück an ihren Ort mit grimmigem Zorn.
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Diese sehr zornigen Kriegsleute verheerten dann etliche Städte Judas,
schlugen 3000 Mann und nahmen viele Beute mit.
Amazja kämmpfte gegen Edom, gegen Seïr und gewann. Aber er brachte von
dort deren Götter mit und liess sie aufstellen, um sie anzubeten.
Wieder sandte Gott einen Propheten,:
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2. Chronik 25, 14-16
14 Und als Amazja vom Sieg über die Edomiter wiederkam,
brachte er die Götter der Leute von Seïr mit
und stellte sie sich als Götter auf und betete sie an und räucherte ihnen.
15 Da entbrannte der Zorn des HERRN über Amazja, und er sandte einen
Propheten zu ihm. Der sprach zu ihm: Warum suchst du die Götter des Volks,
die ihr Volk nicht aus deiner Hand erretten konnten?
16 Und als er so mit ihm redete, sprach der König zu ihm: Hat man dich zu
des Königs Ratgeber gemacht? Höre auf! Warum willst du getötet werden?
Da hörte der Prophet auf und sprach: Ich merke wohl, dass Gott beschlossen hat
dich zu verderben, weil du solches getan und auf meinen Rat nicht gehört hast.
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Innerlich hatte sich Amazja von Gott abgewendet. Er hatte zwar gehorcht, aber
vielleicht hatte er erwartet, dass Gott ihn dafür belohnt, so aber wurden seine
Städte von den zornigen Soldaten von Ephraim angegriffen und beraubt,
und 3000 Mann wurden getötet.
So dachte er vielleicht, dass der Sieg diesen Göttern zuzuschreiben war???
Wir lesen nichts von einem Dankgottesdienst zu Ehren Gottes.
Eher etwas über die große Grausamkeit an den Edomitern.
Das Ende von Amazja ist tragisch und schmerzhaft.
Er hatte gut begonnen und sein Leben hat schlecht geendet.
"Ihr Ende schauet an!"
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Hebräer 13, 7
Gedenkt eurer Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben;
ihr Ende schaut an und folgt dem Beispiel ihres Glaubens.
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Amazija war kein Lehrer, er war König, viel mehr als ein Lehrer. Er hatte eine
Vorbildfunktion. Und bei ihm lag die Macht. Er gab kein gutes Beispiel.
Auch wir, Christen, die Jesus liebhaben, oder denken, dass wir ihn liebhaben .... ?
Haben wir Jesus lieb? Mit ganzem Herzen, mit all unserem Leben?
Wie war unser Anfang? Wo stehen wir heute?
Brennt die erste Liebe zu Jesus, dem Gekreuzigten und seinem Wort noch in uns?
Dann brennt auch die Liebe zu den Menschen in uns.
Tut sie das?
In Offenbarung 2, der Brief an Ephesus, die Epheser erhalten ein schönes Lob
von Jesus. Er weiß um diese "seine" Gemeinde.
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Offenbarung 2, 1-7
1 Dem Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe:
Das sagt, der da hält die sieben Sterne in seiner Rechten,
der da wandelt mitten unter den sieben goldenen Leuchtern:
2 Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld und weiß,
dass du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft,
die sagen, sie seien Apostel und sind’s nicht, und hast sie als Lügner befunden
3 und hast Geduld und hast um meines Namens willen die Last getragen
und bist nicht müde geworden.
4 Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast.
5 Denke nun daran, aus welcher Höhe du gefallen bist,
und tue Buße und tue die ersten Werke!
Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen
von seiner Stätte – wenn du nicht Buße tust.
6 Aber das hast du für dich, dass du die Werke der Nikolaïten hassest,
die auch ich hasse.
7 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!
Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens,
der im Paradies Gottes ist.
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Gott hält uns, aber er schickt uns auch sein Wort. Und wenn wir nicht
seiner Liebe, seinem Wort gehorsam sind, was passiert dann:
Dann müssen wir die Früchte unserer Sünde tragen. Und die sind oft
ein "Dahingegeben werden in unsere Begierden, wir kehren nicht um.
Die Sünde vergibt er, aber weggestoßen werden wir nicht selten von
ihren Folgen, sie kettet uns an sich. Es ist eine ernste Sache.
Ist dir der Glaube, die Liebe zu Jesus und seinem Wort ernst?
Wenn du dich auf Gottes Gnade gründest, so weiß du, dass du in dir selbst
nirgends einen Garant dafür finden kannst, dass es mit dir gut endet.
Nur seine Gnade ist der Garant. Nur sein "Halten" hält dich,
nur seine Geduld trägt dich, nur seine Barmherzigkeit löscht uns nicht aus,
Bist du schon so im Zerbruch, der Zerbruch aller Illusionen, aller Wünsche,
aller Träume und Vorstellungen, aller Vorhaben, alles dessen war wir festhalten,
obwohl wir es loslassen sollten?
Sobald wir etwas festhalten, wird unsere Liebe eigeschränkt.
Es fängt an uns zu beherrschen.
Ich meine damit nicht das Festhalten der Versprechen Gottes, natürlich sollen
wir den Trost seiner Verheißungen festhalten.
Aber das, was wir dazu fügen, unsere Projektionen, wie wir es gerne hätten
oder wie es zu sein hat …, an dem wir neben Jesus "noch" hängen … .
Dieses "noch" hängen, einer anderen Sache,
verstopft den Zufluss des Saftes des Weinstocks sehr.
Nur mit ganzem Herzen kann man glauben,
ein halber Glaube ist genauso wenig wert wie eine halbe Liebe.
Eine halbe Rechnung ist keine erfolgreiche Berechnung.
Ein halber Ball ist kein Spielgerät der Freude.
So ist auch eine halbe Liebe keine erste Liebe mehr.
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Matthäus 10, 29.31
Verkauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen?
Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater.
Darum fürchtet euch nicht; ihr seid kostbarer als viele Sperlinge.
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Da ist aber einer, einer mit einer ersten Liebe zu uns, es ist der Vater selbst,
der Vater in Jesus selbst, der durch seinen Geist alels gibt was uns heilsam ist.
Er hat seine erste Liebe zu unser Schwachheit nie verloren.
Hast du dir das jemals bewusst gemacht.
Wer still und denk darüber nach - bitte denk viel darüber nach und
bitte und flehe dazu, dass er sich dir offenbart nach seinem Wort.
Nicht dein Wollen und Laufen ist es, nicht dein Wollen und Vollbringen sind's,
es sind nicht deine Vorhaben, deine Erkenntnisse, dein Gehorsam, dein Beten,
es ist allein seine Gnade. Mit ihr steht und fällt alles.
Am Kreuz erkennen wir Jesus,
Wahrheit und Gnade ist hier geworden.
Siehst du, wie Gott dich mit ganzer Hingabe, mit ganzer Liebe,
mit all seinem Vermögen für dich in "deinen " Tod geht?
Damit du nicht dort hin musst?
Siehst du seine "erste" Liebe?
Eine Liebe, die eine Antwort ist - dem Losungstext heute:
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2. Chronik 25, 8
Bei Gott steht die Kraft zu helfen und fallen zu lassen.
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Und sein Kreuz ist die Versiegelung dieses Textes,
denn es sagt auf ewig zu allen vergänglichen Menschen:
"Ja, ich will euch helfen und nicht fallen lassen".
Sei euch das gewiss, ich will es machen,
mir wird das unendliche Leid und euch das befreite Lachen.
Und es gilt.
Es gilt jetzt.
Es gilt heute, in diesem Augenblick.
Lebst du deine Religion oder lebst du mit Jesus im Glück.
Nicht mit deinen Vorstellungen und eigenen Erkenntnissen von ihm,
sondern im Glauben und Empfangen eines Menschen,
der wie ein Kind geworden ist.
Umgekehrt und geworden wie ein Kind.
Empfangsbereit, nehmend aus seiner Hand.
Ihm das Gute, und immer wieder neu: das Gute glaubend.
Genau das Gegenteil von dem, was die Schlange einflüstert
und uns zu manipulieren versucht.
Nur in Jesus ist das Leben, durch ihn hört der ewige Vater, durch
_J_e_s_u_s___a_l_l_e_i_n_.
Nur durch den Glauben, den der Anfänger und Vollender
seines in uns gewirkten Glaubens tätigt, nämlich Jesus durch seinen Geist,
_d_i_e_s_e_r___G_l_a_u_b_e___a_l_l_e_i_n_.
Er wirkt den Glauben der sich alleine an sein Worte bindet,
ein Glaube im Menschen der umkehrt und wie ein Kind wird, und bindet sich
an alles, was Gottes Geist hat niederschreiben lassen.
_S_e_i_n___W_o_r_t___a_l_l_e_i_n_.
Und vor Gott zählt nur, was er selbst tut, weil er rein ist, wie auch
seine Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit rein sind.
Durch nichts mehr zu ergänzen. Und von daher ist er frei
uns unverdient zu lieben. Weil seine Liebe berechnet nicht.
So ist er gnädig und seine Güte währet ewiglich.
_S_e_i_n_e___G_n_a_d_e___a_l_l_e_i_n_.
Denn nur dadurh erhält er auch seine Ehre allein.
Er der keine Geschenke annimmt und seine Ehr mit niemand teilt.
_S_e_i_n_e___E_h_r_e___a_l_l_e_i_n_.
Wie sollten wir uns seine Liebe erkaufen können?
Er, seine Gnade aus seinem schönen Herzen, sie ist reich für alle, die ihn anrufen.
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🙏
"Vater, großer, guter, wunderbarer Vater, schön ist dein Herz und rein.
Wollte gerne bei dir und mit deiner Liebe sein.
Deine Liebe, die Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit ist,
Deine Liebe, die Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit liebt.
Berühr mein vergängliches Gesicht mit deinem ewigen Licht,
komm mit Gnade in mich hinein.
Dass all mein Inneres, mein Herz und Leben deine Liebe übt"
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Bei Gott steht die Kraft zu helfen und fallen zu lassen.
2. Chronik 25, 8
Der Lehrtext:
Verkauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen?
Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater.
Darum fürchtet euch nicht; ihr seid kostbarer als viele Sperlinge.
Matthäus 10, 29.31
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Danke, für das Lesen. 🌻
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