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freiheitdings Blog

freiheitding
Hier bloggt:
freiheitding
66 Jahre
90402 ...............

Gedanken zur Losung am 16.01.2026, -Ich will mit Gottes Gnade gehen, an Jesu Worten hängend bleiben, in ihm getränkt sein.-

.

Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 16.01.2026



Wir wollen mit euch gehen,
denn wir haben gehört,
dass Gott mit euch ist.
Sacharja 8, 23


Der Lehrtext:


Wir sind durch einen Geist
alle
zu einem Leib getauft,
wir seien Juden oder Griechen,
Sklaven oder Freie,
und sind alle mit einem Geist getränkt.
1. Korinther 12, 13




Der Losungstext ist sozusagen
der letzte Teil eines Schluss-Verses
aus dem Abschnitt,
der in der Lutherbibel mit
"Das künftige Heil für die Völker"
überschrieben ist.

Er scheint herausgerissen aus einem Zusammenhang,
der uns nicht betrifft.
Da alle Verheißungen in Jesus Ja und Amen sind,
also auch durch ihn in ihm zur Erfüllung kommen,
sind seine Kinder als Teil des Leibes Jesu
in irgendeiner Form daran beteiligt.

Ich mag hier aber keine Verbindung herstellen,
nur weil der Vers als Losungswort erwählt wurde
und dann gezogen wurde.
Sprich, es fehlt mir die Weisheit dazu.



+++++++
Sacharja 8, 20-23
20 So spricht der HERR Zebaoth:
Es werden noch Völker kommen
und Bürger vieler Städte,

21 und die Bürger der einen Stadt
werden zur andern gehen und sagen:
Lasst uns gehen, den HERRN anzuflehen
und zu suchen den HERRN Zebaoth;
wir wollen mit euch gehen.

22 So werden viele Völker
und mächtige Nationen kommen,
den HERRN Zebaoth in Jerusalem zu suchen
und den HERRN anzuflehen.

23 So spricht der HERR Zebaoth:
Zu jener Zeit werden zehn Männer
aus allen Sprachen der Völker
einen jüdischen Mann
beim Zipfel seines Gewandes ergreifen und sagen:
Wir wollen mit euch gehen,
denn wir haben gehört,
dass Gott mit euch ist.
+++++++


Es steht hier: "einen jüdischen Mann"
und das bedeutet,
dass Gott mit seinen Plänen durchkommt.
Das ist der Trost, den ich daraus ziehe.

Dass er, Gott, mit seinen Plänen durchkommt.
Wie immer er es auch führt.

Das ist der Trost, den ich für diese Tage
daraus ziehe, für unser Leben,
und damit meine ich weniger
die gesellschaftlichen Belange,
sondern die Belange unseres Herzens,
der ganzen Summe von Möglichkeiten
und Unmöglichkeiten,
die sich daraus entwickeln.

Mir ist es immer wichtig gewesen,
dass wir Jesus erkennen.
Denn in ihm erkennen wir auch
den himmlischen Vater, der es so will.
Denn darin liegt das ewige Leben.

Das ist primär keine Verstandessache.
Das ganze Wissen taugt wenig,
wenn das menschliche Herz sich
nicht vor Gott beugt und alles loslässt.

Wenn es nicht alles preisgibt,
woran es sich festhält.
Wenn es nicht seine Bilder loslässt,
wie etwas zu sein hat,
wenn es nicht andere Menschen
einschließlich sich selbst
aus seinen Schubladen freigibt
und sinngemäß mit ganzem Ernst spricht:

"Herr Jesus, ich rufe dich an in meiner Not,
errette mich durch deinen Namen!"

Und dieses Festhalten an Dingen und
Gedankengebilden, vergänglichen Wirklichkeiten,
es geschieht ständig.
Wir schaffen uns ständig Bilder.

Wir schaffen uns ein Bild von uns.
Wir schaffen uns ein Bild vom anderen Menschen.

Passt er nicht zum Bild,
neigen wir dazu,
ihm auf irgendeine Weise Gewalt an zu tun.

Besonders in der Erziehung passiert dies häufig,
wenn Eltern ihre Kinder in ihr Bild pressen.
Aber auch wir werden in viele verschiedene
Bilder hineingepresst.


Und wenn wir mit uns ständig
weiter so beschäftigt sind wie bisher,
dann werden wir das auch nicht merken.
Und irgendwann wachen wir dann
in einem Alptraum als Gefangene auf.

Leider aber sind wir
so sehr mit uns selbst beschäftigt,
wenn wir nicht in Wahrheit auf Jesus schauen.

Wenn wir ihm nicht unsere Liebe kundtun,
mit ihm alles teilen,
und ihn auf all unseren Wegen erkennen.

Da er unsichtbar ist,
und die Welt sichtbar,
brauchen wir jeden Tag eine Auszeit,
um jenen Platz
in unserer unsichtbaren Wirklichkeit einzunehmen,
den der himmlische Vater über uns verfügt hat.



Man bedenke, die Welt, die Sichtbarkeit,
redet täglich Stunden auf uns ein,
was geben wir ihr nicht alles an Ehre und Zeit.
Sie drängt uns ihr Spiel auf und wir
merken es nicht oder fügen uns.

Und Gott, er bekommt unser Zeit-Almosen.
Wir geben Gott manchmal nur 20 Minuten
unserer ganzen Aufmerksamkeit,
und diese gerät nicht selten
zur eigenen Nabelschau,
da wo es um uns geht,
um unsere Bedürfnisse, Ängste und Sorgen.

Was aber bleibt?
Stoppeln?, Stroh?, Katzenjammer?

Es geht aber nicht um uns.
Es geht um die Ehre des Vaters in Jesus Christus,
den auferstandenen gegenwärtigen Herrn,
der die Leidensmale seines Todes
für uns
an sich trägt.

Eine große, schöne,
unbeschreiblich große schöne Liebe,
die größer und heißer ist,
als alles was wir uns vorstellen können.

Und ja, an diesem jüdischen Mann,
an Jesus, von Nazareth,
vom Vater zum Christus verfügt,
da hänge ich mich dran.

Da ergreife ich den Rockzipfel seines heiligen Gewandes
der Wahrheit, der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit,
und sage,
Herr, wenn ich dich nicht berühren darf,
wenn du dich nicht umdrehst mitten in der Menge
und mich mit deinen liebenden Augen anschaust,
was soll mir dann das Leben?



Der Geist Gottes nimmt es von Jesus und
macht es lebendig.
Und wir in unserer "Schnell-Leben-Zeit" denken
bewusst oder unbewusst,
er soll seinen Segen uns in einer Fast-Food-Manier
möglichst schnell herüberwachsen lassen.

Ohne unsere ganze Hingabe,
damit wir etwas zu verzehren haben.



So viele Dinge
in der evangelikalen Welt erscheinen mir aufgesetzt.
Aufgesetzt auf eine verstandesmäßige Frömmigkeit,
die sich beim Gefühl Anleihen zur Bestätigung sucht.

Von mancher landeskirchlichen Realität und der anderer
Kirchen brauchen wir gar nicht zu reden,
weil es soviel vor der eigenen Tür zu kehren gibt.

Es ist immer Programm, Aktion, alles wird
wie Häppchen einverleibt.
Und schon ist man beim nächsten Punkt.

Und die Gottesdienste sind nicht selten auch getaktet.
Bloß nicht soviel Stille,
bloß nicht soviel wirkliches Ergriffensein,
bloß kein Zusammenbrechen in der frommen Menge,
die ja eigentlich nur ihr Programm durchbringen will.

Und wenn der Gottesdienst um ist,
dann werden die begrüßt, die man kennt,
und schon steht der nächste Programmpunkt
auf dem frommen Speisezettel.

Das Mittagessen in einer vielschichtigen Art
mit Verwandten, Bekannten, Geschwistern
die sich kennen …

Die katholische Kirche brauchte
Jahrhunderte für ihre Irrtümer,
die evangelikale Welt
kann sich innerhalb einiger Generationen zerlegen.




Die Frage ist doch auch,

braucht man den lebendigen Jesus,
dem man in allem in einer hilflosen Liebe vertraut?,
oder braucht man nur
"eine Kultur, die man um ihn baut?"



Ja, Jesus darf schon lebendig sein,
aber doch nur bis zum Ende des Gottesdienstes.

Dann öffnet sich unser Mund für die Belange,
die wir auf dem Herzen haben,
und mit anderen besprechen.
Wieviel davon betrifft Gottes Reich?

So scheint es,
dass neben dem wirklichen Jesus,
es noch andere Wirklichkeiten gibt,
die sich dazwischen drängen.

Sicher ist eine davon die Welt,
mit ihrem Gezerre und Geziehe.

Eine andere aber ist die fromme Welt,
die auf ihre Weise genauso festgefahren ist
und sich nicht selten etwas vormacht.

Und viele hängen am Rockzipfel dieser "frommen" Welt,
anstatt am Rockzipfel des einen jüdischen Manens,
den der Vater zum Opfer am Kreuz bestellt hat,
und ihn dann von den Toten auferweckt hat.


Aber sag doch mal:

___"Ich will Jesus, mit "allem" was ich bin, dienen"___

___Mit meiner "ganzen Kraft", ___

___mit meiner "ganzen" Zeit,___

___mit meinen ganzen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten,___

___mit der ganzen Unmöglichkeit meines Seins.___



Mit meiner Fähigkeit eines glimmenden Dochtes

und meiner Möglichkeit als zerbrochener Stab.

Mit meiner stacheligen Art eines Dornstrauchs.


Oder anders ausgedrückt,
etwas rigoroser:

"Mit meinem täglichen Sterben",

"indem ich ein Ego in die Schranken weise."

"indem ich in die Erde falle wie ein Weizenkorn."

"Opfere dich mit ganzem Herzen dem,
der sich ganz geopfert hat für uns alle."

"Übernimm seine Sichtweise,
eigne dir durch deine zerbrechliche Hingabe,
im Sinne von kindlichem Empfangen,
durch Stille und Gebet seine Nähe an.
Glaube ihm seine Worte ganz!


Zerbreche nicht vor der Gemeinde,
sondern vor ihm in der stillen Kammer!,
vergiss "deine" Träume
und gib sie ihm alle zurück.

"Deine" Gedanken über eine berufliche Karriere …
Deine Verzweiflung, das du nicht der bist,
der du gerne wärst.
Sei froh, dass du es nicht bist,
jener, der du gerne wärst.

Denn das führt oft in große Not.

Wir sollten sein, was wir bereits sind.
Das baucht aber mehr als ein wenig Stille.

Wir alle gürten uns, solange wir auf uns sehen,
und unsere eigenen Kraft, wir alle gürten uns selbst.

Wann darf er dich gürten?

Darf er dich hinführen,
wo du heute noch nicht hin willst?


Man kann nicht lieben im Vorübergehen,
Jesus bleibt bei uns Menschen,
in großer Gnade,
bleibt er bei unserer Schwachheit stehen.

Wenn wir ihn nicht beständig berühren,
werden wir den uns zugedachten Segen verlieren.

Aber die Gnade ist mächtiger als unsere Erkenntnis,
Gott sei Dank ist sie mächtiger, als alles was
ich denke, rede und tue.


Und keiner kann sich etwas darauf einbilden,
wenn Jesus durch ihn Dinge tat.


Wir reden nicht selten von dem,
was wir tun,
wenn es aber gut war,
war es dann nicht er?

Dabei können wir noch nicht einmal
wirklich ermessen,
ob es wirklich gut war,
oder ob wir es nur für gut hielten.


Manche haben tiefe Gefühle der Nähe Gottes
bei bestimmten Momenten im Gottesdienst.
Manche haben tiefe Gefühle der Nähe Gottes,
wenn sie zerbrochen zu Hause alleine sind.
Man kann das nicht gegeneinander ausspielen.
Denn alles hat seine Zeit.

Aber, auch dann,
wenn wir eben diese tiefen Gefühle nicht haben,
ist er der gleiche Gott,
ist er in der gleichen Herrlichkeit da,
auch wenn wir ihn weder sehen noch spüren.

Nur reden wir dann laxer,
unser Mund redet sich schnell um Kopf und Kragen.
Den einen "heiligen" Moment
stellen wir auf einen Sockel,
und beten ihn gleichermaßen an.

Aber im profanen Alltag haben wir eine
lockere, auch manchmal eine scharfzüngige Zunge -
und mir geht es da ja auch nicht anders.


Als ob der gleiche Gott gerade nicht da ist,
sondern etwas weiter weg.
Weniger Andacht, weniger Ergriffensein, -
aber das ist ein großer großer Irrtum.


Er ist immer da,
und macht sich uns zum Schuldner.
Das verdienen wir nun ganz und gar nicht.

Indem er in großer Sanftmut und Demut
uns begegnet und uns erträgt.
Das muss er nicht. Er tut es aber.
Und wir?


Wie ist es mit unserer "großen"
Sanftmut und Demut bestellt.

Wie ist es mit unserer ganzen Hingabe bestellt
die so groß sein sollte,
dass wir uns selbst dabei einfach vergessen?

Jesus sagte mehrmals,
wenn wir nicht umkehren
und wie die Kinder werden,
dann kommen wir nicht in das Reich Gottes hinein.

Nicht kindlich, nicht kindisch,
"nicht auf einer niedrigen Ebene von Wissen",
sondern ein grundsätzliches
nicht verhandelbares Vertrauen,
in die Möglichkeiten und Fähigkeiten Gottes.

Menschen,
die das in ihrem natürlichen Werdegang nicht lernten,
ein Vertrauen zu haben,
die tun sich sehr schwer damit,
sie scheitern viel mehr und scheinen stärker auf
Gottes Gnade angewiesen zu sein.

Sie leben oft am Limit ihrer Möglichkeiten,
und können den gesitteten,
wohlbehüteten Menschen nicht das Wasser reichen.

Sie brauchen mitunter Jahre,
um Gott als den liebenden Vater zu erkennen.
Sie sind oft am Kämpfen und passen einfach nicht
in ein gerundetes Gemeindebild.

Das, was für andere verständlich erscheint,
das haben sie so nicht erlebt.
Sie leben in Scherben und sind mitten darin
in einer nicht nachvollziehbaren Geborgenheit.

Deshalb ist ihnen oft ein Liebesbeweis Gottes
in ihrem Leben viel deutlicher,
die Gnade scheint heller zu leuchten in ihrem Leben,
als bei denen, die alles haben und
deren Leben wohlgeordnet verläuft.

Und wenn wir alles haben,
so laufen wir sehr in der Gefahr,
in einer gesitteten durchschnittlichen
Mittelmäßigkeit zu landen.
Wir glauben mittelmäßig ordentlich,
man kann uns nicht wirklich Vorwürfe machen.

Und natürlich nehmen wir unser
selbst definiertes benanntes Recht in Anspruch,
in den Urlaub zu fahren, auf Reisen etc.,
während andere,
wenn sie wirklich Kraft und Zeit und Geld haben,
irgendwo in christlich ausgerichteten Werken mithelfen.


Ich kann mir nicht vorstellen,
dass Gott gesagt hat,
wenn du in den Ruhestand gehst,
dann darfst du dich bis zum Tod erholen.

Du kannst reisen, dir die Welt anschauen,
dein Haus neu täfeln, was immer auch …?

Ich kenne viele Menschen,
die kennen weder das Wort "Reisen"
noch das Wort "Urlaub".
Dafür gibt es schlichtweg kein Geld.
Es ist keines da.

Aber Gott füllt dennoch ihren Mangel aus.
Er tröstet sie in ihrem Teilen
und verhilft ihnen zu guten Tagen.

Wir alle müssen lernen, das Leben auszufüllen,
das Gott uns bereitet.
Dazugehört auch die Übernahme seiner Gedanken.
Das Empfangen seiner Worte.

Das Glauben seiner Worte.
Das Leben seiner Worte.
Das Miteinander-Teilen,
das Gemeinsame-Lasten-Tragen,

Und - ich kann da leider wenig Erfolgsmeldungen
liefern, denn in seinem Licht
habe ich immer eine schwierige Bilanz.

Aber darum geht es nicht "primär".

Denn er ist meine Bilanz, Jesus allein.
Und die ist nicht schlecht,
sondern sogar sehr gut.

Was ich in meinem Leben als rote Zahlen ansehe,
das sieht er als bezahlt und in schwarzen Zahlen an.
"Restlos bezahlt".

Vor ihm gibt es kein Ansehen der Person.
Der Reiche wie der Arme,
der Gesunde wie der Kranke,
der Begabte, und der, der sich für nicht begabt hält,
sind sie nicht alle gleich geliebt?

Und doch brauchen etliche mehr Zuwendung.
Weil sie es nicht so "leicht" haben und hatten.

Im Lichte des Wortes Gottes
sieht oft alles ganz anders aus,
vor allem wenn wir 7x70 Mal hinschauen.

Und, das, was Paulus hier im 12. Kapitel schreibt,
manchmal mutet es einem an,
wie aus einem anderen Film.

Ein Idealzustand.
Wie ein theologisches Konstrukt,
Wir hören es, wir sehen es,
aber wir glauben es nicht.




+++++++
1. Korinther 12, 13
Wir sind durch einen Geist
alle
zu einem Leib getauft,
wir seien Juden oder Griechen,
Sklaven oder Freie,
und sind alle mit einem Geist getränkt.
+++++++


Ja, glücklicherweise sind wir durch "seinen" Geist

zu einem Geist

in jedem Falle

alle

zu einem Leib getauft,

auch wenn die Theologie

sich über die Einzelheiten die Haare rauft.


Und Korinth war ein Sammelsurium von
verschiedensten Menschen.
Nicht so gesittet und geordnet.


Wir sind aber getränkt,
eingelegt in die Marinade der Wahrheit,
wenn man es so sagen will,
damit wir die Flüssigkeit, die Nährstoffe,
das Sein des Geistes aufnehmen.

Das lebendige Wasser,
das Wort der Wahrheit,
die Gerechtigkeit Gottes
und seine Barmherzigkeit.

Und wer hier keine Veränderung erfährt,
da sei dann die Frage erlaubt:
Ist er überhaupt getränkt, eingelegt.
Denn die Folge, dieses Getränkt-Seins,
sind das nicht die Früchte des Geistes?

Und da geht es nicht um eine große Zahl.
Nicht um Massenware.
Sondern um einzelne Originale,
die er sich schafft zu seinem Lob.

Und der Geist kann selbst aus dem cholerischsten,
aufbrausendsten Menschen ein Lamm machen.

Und da brauchen wir uns nicht
hinter den Auswüchsen unserer fleischlichen Natur
verstecken und sagen: Ich bin halt so.


Keiner ist mehr so,
wenn er mit Jesus lebt.
Das neue Leben sucht sich seinen Weg.
Die Marinade durchdringt das ganze Fleisch.

Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit,
Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit
durchtränken unser Menschsein.

Und, wenn wir wirklich gar keine Veränderung erfahren,
dann haben wir es mit der Umkehr
nicht ehrlich gemeint.
Dann liegen wir sonst wo,
aber wir sind nicht Jesu Eigentum.


Aber es kommt immer auf ein Stille-Halten
vor Jesus an, ihn anschauen,
seine Worte hören,
an seinen Worten bleiben,
Seine Schönheit erkennen,
seine Vergebung, seine Opferbereitschaft.

Jesus ist all dies,
er ist jede Frucht in Vollendung.
Er ist unsere Wurzel, von ihm kommt der Saft
für die entstehenden Früchte.

Und was sagt der Bibelvers aus dem Galaterbrief noch?



+++++++
Galater 5, 22-24
22 Die Frucht aber des Geistes ist
Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit,
Güte, Treue,  

23 Sanftmut, Keuschheit;
gegen all dies steht kein Gesetz. 

24 Die aber Christus Jesus angehören,
die haben ihr Fleisch gekreuzigt
samt den Leidenschaften und Begierden. 
+++++++


Die Früchte wachsen nicht mit Krämpfen.
sondern eben mit dieser Liebe und Freude,
mit diesem Frieden und mit dieser Geduld.

Und mit dieser Liebe und Freude,
mit diesem Frieden
und mit dieser Geduld überwinden wir,

mit dieser Liebe und Freude,
mit diesem Frieden und mit dieser Geduld
kreuzigen wir unser Fleisch,
unsere gesamte natürliche Art,
der Gedanken, der Worte, der Werke,
der Begierden, und der Lust, die daraus wächst.

Das ist ein tägliches Geschäft.
Der gute Kampf des Glaubens.


Denn wir haben etwas köstlicheres gefunden.

Wir haben den gefunden, der mit dem der Vater ist.
Der selbst Gott ist, Jesus Christus,
Vaters eingeborener Sohn - unser Herr.
Den ergreifen wir, ihn, sein Heil, seine Treue … .
Sozusagen seinen Rockzipfel … .
Mit ganzer Kraft … .



*



🙏
"Lieber Vater,
in dir war Jesus ganz und gar geborgen,
er war eins mit dir.
Und so dürfen wir mit ihm ebenfalls eins sein,
wie er es war mit dir und ist es noch mit dir.
Da reicht ein Leben nicht aus,
um das zu buchstabieren und es zu lernen,
wir glauben aber seinen Worten."

"Eine Herrlichkeit ohne Maßen,
in Jesus hineingezeugt worden zu sein.
In ein ewiges Zuhause."

"So gedenke deiner Kinder,
und gedenke in deiner großen Barmherzigkeit
der Armen und Elenden in unserer Zeit"

"Den Fremden,
sie mussten loslassen und alles hergeben
und denen die auf der Straße leben,
vergib uns unser aller Stolz."


"Erwecke dir deine Boten,
uns,
Brüder und Schwestern,
und sende sie / uns in deine Ernte.
Denn du willst, das kein Mensch verloren geht."




+++++++
Wir wollen mit euch gehen,
denn wir haben gehört,
dass Gott mit euch ist.
Sacharja 8, 23


Der Lehrtext:


Wir sind durch einen Geist
alle
zu einem Leib getauft,
wir seien Juden oder Griechen,
Sklaven oder Freie,
und sind alle mit einem Geist getränkt.
1. Korinther 12, 13
+++++++


Danke, für das Lesen. 💮


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Verfasst: 16.01.2026, 05:16 Uhr

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