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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 17.2.2026
Was verborgen ist, ist des HERRN, unseres Gottes;
was aber offenbart ist,
das gilt uns und unsern Kindern ewiglich.
5. Mose 29, 28
Der Lehrtext:
Sie sollen das Geheimnis Gottes erkennen:
Christus.
In ihm sind alle Schätze der Weisheit
und Erkenntnis verborgen.
Kolosser 2, 2-3
Es war der Tag des Eides. Gott nahm sein Volk unter Eid.
Vorher erinnerte Mose das Volk an die erlebten Taten Gottes.
An die Befreiung, an das Leben in der Wüste,
an die gewonnenen Kriege …
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5. Mose 29, 8-14
8 So haltet nun die Worte dieses Bundes und tut danach,
auf dass ihr glücklich ausrichten könnt all euer Tun.
9 Ihr steht heute alle vor dem HERRN, eurem Gott,
die Häupter eurer Stämme, eure Ältesten, eure Amtleute,
jeder Mann in Israel,
10 eure Kinder, eure Frauen, dein Fremdling, der in deinem
Lager ist, dein Holzhauer und dein Wasserschöpfer,
11 damit du trittst in den Bund des HERRN, deines Gottes,
und unter den Eid, den der HERR, dein Gott, dir heute auflegt,
12 dass er dich heute zum Volk für sich erhebe und er dein Gott sei,
wie er dir zugesagt hat und wie er deinen Vätern Abraham,
Isaak und Jakob geschworen hat.
13 Denn ich schließe diesen Bund und diesen Eid nicht mit euch allein,
14 sondern mit euch, die ihr heute hier seid
und mit uns steht vor dem HERRN,
unserm Gott, wie auch mit denen, die heute nicht mit uns sind.
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So redete Mose dem Volk eindringlich ins Gewissen.
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5. Mose 29, 15-20
15 Denn ihr wisst, wie wir in Ägyptenland gewohnt haben und mitten
durch die Völker gezogen sind, durch deren Land ihr zogt.
16 Ihr saht ihre Gräuel und ihre Götzen, die bei ihnen waren,
Holz und Stein, Silber und Gold.
17 Lasst ja nicht einen Mann oder eine Frau,
ein Geschlecht oder einen Stamm unter euch sein,
dessen Herz sich heute abwendet von dem HERRN,
unserm Gott, dass jemand hingehe
und diene den Göttern dieser Völker.
Lasst unter euch nicht eine Wurzel aufwachsen,
die da Gift und Wermut hervorbringt.
18 Lasst niemand, der die Worte dieses Fluches hört,
sich dennoch in seinem Herzen segnen
und sprechen: Mir wird es wohlgehen, auch wenn ich wandle
nach meinem verstockten Herzen –, damit nicht fortgerafft werde
das wasserreiche mit dem dürren Land!
19 Einem solchen Mann wird der HERR nicht gnädig sein,
sondern sein Zorn und Eifer wird entbrennen gegen ihn,
und es werden sich auf ihn legen alle Flüche,
die in diesem Buch geschrieben sind,
und seinen Namen wird der HERR austilgen unter dem Himmel
20 und wird ihn zum Unheil absondern
aus allen Stämmen Israels nach allen Flüchen des Bundes,
der in dem Buch dieses Gesetzes geschrieben ist.
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Das alles wird nicht unbeobachtet bleiben.
Denn das Volk Israel ist auch ein Zeuge für Gott.
Wenn es aber nicht tut was Gott ihnen sagt,
dann widersteht er ihnen und überlässt sie ihrem Wollen,
dann werden sie vertilgt.
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5. Mose 29, 21-28
21 Dann werden sagen künftige Geschlechter,
eure Kinder, die nach euch aufkommen,
und die Fremden, die aus fernen Landen kommen,
wenn sie die Plagen dieses Landes sehen
und die Krankheiten, mit denen der HERR es beladen hat –
22 all ihr Land hat er mit Schwefel und Salz verbrannt,
dass es weder besät werden kann
noch etwas wächst noch Kraut darin aufgeht,
gleichwie Sodom und Gomorra, Adma und Zebojim zerstört sind,
die der HERR in seinem Zorn und Grimm zerstört hat –,
23 ja, alle Völker werden sagen:
Warum hat der HERR an diesem Lande so gehandelt?
Was ist das für ein großer, grimmiger Zorn?
24 Dann wird man sagen:
Darum, weil sie den Bund des HERRN,
des Gottes ihrer Väter, verlassen haben,
den er mit ihnen schloss, als er sie aus Ägyptenland führte,
25 und sind hingegangen und haben andern Göttern gedient
und sie angebetet, Götter, die sie nicht kennen
und die er ihnen nicht zugewiesen hat,
26 darum ist des HERRN Zorn entbrannt gegen dies Land,
dass er über sie hat kommen lassen alle Flüche,
die in diesem Buch geschrieben stehen.
27 Und der HERR hat sie aus ihrem Lande gestoßen in großem Zorn,
Grimm und ohne Erbarmen und hat sie in ein anderes Land geworfen,
so wie es heute ist.
28 Was verborgen ist, ist des HERRN, unseres Gottes;
was aber offenbart ist, das gilt uns und unsern Kindern ewiglich,
dass wir tun sollen alle Worte dieses Gesetzes.
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Das war eine klare Ansage.
Und leider, das wissen wir auch,
hat sich Israel später nicht darangehalten.
Wir sollten da nicht von oben auf sie herabschauen.
Denn wir sind ja auch so.
Was Gott uns offenbart hat, das gilt uns und unseren Kindern ewiglich.
Er hat sich uns in Jesus Christus offenbart.
Und Gott will, dass wir den Reichtum in Jesus erkennen.
Ja, dass wir Jesus erkennen, denn damit erkennen wir den Vater.
Der Vater lässt sich "nur" durch Jesus erkennen.
Eine innige Gemeinschaft. Erkennen wir Jesus als den Sohn Gottes,
so erkennen wir auch den Vater.
Das kommt in Jesaja 9, 5 bereits zum Ausdruck.
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Jesaja 9, 4-6
4 Denn jeder Stiefel, der mit Gedröhn dahergeht,
und jeder Mantel, durch Blut geschleift,
wird verbrannt und vom Feuer verzehrt.
5 Denn uns ist ein Kind geboren,
ein Sohn ist uns gegeben,
und die Herrschaft ist auf seiner Schulter;
und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held,
Ewig-Vater, Friede-Fürst;
6 auf dass seine Herrschaft groß werde
und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids
und in seinem Königreich, dass er’s stärke und stütze
durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit.
Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.
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Gott möchte dass wir seinen Sohn erkennen,
als den Wunder-Rat, als den Gott-Held,
als den Ewig-Vater und als den Friede-Fürst.
So richtig passt da der "Ewig-Vater" nicht dazwischen,
so könnte man meinen. Wieso, weshalb sollte das Kind,
das geboren wird "Ewig-Vater" heißen.
Weil er es ist! Weil Vater und Sohn "eins" sind.
Wir trennen auf in "Dreieinigkeit" oder "Dreifaltigkeit".
Irdische Hilfsbegriffe um das Unvorstellbare verstehen zu wollen.
Gott erscheint als Geist, als Sohn, als Vater.
Aber er ist in seiner Einheit "unendlich Eins",
mehr als wir das denken und fassen können.
Willst du den Vater erreichen, dann findest du ihn im Sohn,
willst du den Sohn erreichen, dann findest du ihn im Vater.
Aber beide sind auch Geist.
Beide sind in einem Licht, zu dem niemand kommen kann.
Wir trennen mit Worten auf, versuchen es zu denken,
und doch ist er nur einer.
Und dieser Eine macht sich bekannt, er wird Mensch im Sohn,
er tritt aus sich heraus und wird Fleisch,
verletzbar, alternd, sichtbar, sterblich.
Aber wer ihn sieht, der sieht den Vater. Und was er sagt?
"Er sagt Vaters Worte." Und seine Worte sind Geist und Leben.
Erkennen wir den Vater in Jesus?
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Kolosser 2, 2-3
Sie sollen das Geheimnis Gottes erkennen:
Christus.
In ihm sind alle Schätze der Weisheit
und Erkenntnis verborgen.
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Im Zusammenhang nach der Lutherbibel:
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Kolosser 2, 1-4
1 Ich will euch nämlich wissen lassen,
welchen Kampf ich für euch
und für die in Laodizea und für alle führe,
die mich nicht von Angesicht gesehen haben,
2 auf dass ihre Herzen gestärkt
und verbunden werden in der Liebe
und zu allem Reichtum an der Fülle der Einsicht,
zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist.
3 In ihm liegen verborgen alle Schätze
der Weisheit und der Erkenntnis.
4 Ich sage das, damit euch niemand betrüge
mit verführerischen Reden.
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Es ist alleine Jesus. Tausendmal alleine Jesus.
Auf diesem Ohr hört der Vater. Sein Opfer ist ganz vollbracht.
Es ist ein einmaliges Opfer. Das sagt die Schrift deutlich.
Sie sagt ebenfalls deutlich, dass nur Jesus der eine Mittler
zwischen Gott und Menschen ist.
Es gibt keine weitere Zwischeninstanz.
Wer sich hierin vergeht erkennt Gott nicht,
Er kann nicht den Reichtum Jesu erfassen.
Er kann nicht die Gnade auf dem Hintergrund
unserer verdorbenen Natur und Verlorenheit erkennen.
In ihm liegen alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen.
In ihm allein. Das alles zu Vaters Ehre, der wiederum
dem Lamm, seinem Lamm, seinem Sohn, alle Recht zuweist.
Wer den Namen des Herrn Jesus anruft, soll gerettet werden!
Lasst uns in Wahrheit zu ihm Beten im Geist Gottes, nach der Schrift,
denn er wird es von Jesus nehmen. Von niemandem sonst.
Das geschieht durch den Glauben,
den Jesus selbst in uns begonnen hat,
seinen Glauben an seine große Liebe.
Wir sind Empfängerkinder und anders geht es nicht.
*
🙏
Danke, guter Vater und treuer Herr,
danke für den Reichtum deiner Güte und Freundlichkeit
uns Menschen gegenüber.
Wir haben es nicht verdient.
Aber wie solltest du uns mit Jesus nicht alles schenken.
Danke, dass du uns in unserer Schwachheit mit großer Geduld liebst,
danke, dass deine Gnade uns sicher nach Hause bringt."
"Schenke uns einen Hunger nach deinem Wort,
es zu lieben und zu tun.
Schenke uns ein demütiges Herz und deine Liebe,
die voller Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit ist.
Das bitten wir im Namen Jesu,
an dessen Stelle wir hier Botschafter sind.
Botschafter deines Evangeliums der Vergebung.
Vielen Dank"
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Was verborgen ist, ist des HERRN, unseres Gottes;
was aber offenbart ist,
das gilt uns und unsern Kindern ewiglich.
5. Mose 29, 28
Der Lehrtext:
Sie sollen das Geheimnis Gottes erkennen:
Christus.
In ihm sind alle Schätze der Weisheit
und Erkenntnis verborgen.
Kolosser 2, 2-3
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Danke, für das Lesen. 🪻
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