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freiheitdings Blog

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freiheitding
66 Jahre
90402 ...............

Gedanken zur Losung am 18.3.2026, "WIr brauchen sein "Zuwenden", seine Gnade, wie Essen und Trinken."

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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 18.3.2026



Wende dich zu mir und sei mir gnädig;
stärke deinen Knecht mit deiner Kraft!
Psalm 86, 16


Der Lehrtext:


Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet
in meinem Namen, wird er’s euch geben.
Johannesevangelium 16, 23



Die Bibel ist das "Du-Buch" Gottes zu uns Menschen.
Und die Psalmen sind das "Du-Buch" von uns Menschen zu ihm.
Sie bestehen aus Gebeten, die der Geist Gottes auf vielerlei Weise
zu Papier gebracht hat.

Es sind direkte Verbindungen. Von Gott zu Mensch, vom Menschen zu Gott.
Gott aber ist einer und dennoch ist er in seinem Einer-Sein eins mit sich,
und das andere "Sich" mit dem er Eins ist, das ist sein Sohn, Jesus Christus.

Christus ist eigentlich kein Name sondern ein Titel. Der Gesalbte, der "Eine"
aus Gott in den Kosmos hineingetretene "Besondere". Der eine "Heilige"
der sichtbar wird. Der schon immer der eine "Heilige" war und immer
der eine "Heilige" sein wird. Der immer schon mit dem Vater in untrennbarer
Gemeinschaft war, und es auch immer sein wird.

Und weshalb heißt er Sohn?
Weil der Vater ihn aus sich zu einem DU herausgezeugt hat.
Meine Zeilen, das sind stammelnde menschliche Worte,
voller Unvollkommenheit, denn sie wissen nichts, sie ahnen nur.

Wo war Jesus vorher?
Antwort: Im Sinn und Herzen seines Vaters auf eine einzigartige und unvorstellbare
Weise. Man könnte auch den Versuch wagen, zu sagen:
Gott hat sich geteilt. Aber wir Menschen können mit all diesem nicht umgehen.

So lässt der Geist Gottes das Wort aufblitzen: "Heute habe ich dich gezeugt".
Es gab einem Moment aus dem das, was im Herzen des Vaters war, von ihm
zu einem Du gezeugt wurde.
Nicht im Sinne eines Schöpferwortes, sondern im Sinne eines "sich selbst
weitergebens". Und doch sind das nur Nachdenkens-Gedanken.

Aber jetzt kommunizierte der Vater mit seinem Sohn. Vorher war er Schöpfer.
Nun aber war er Vater.

Als wir auf die Welt kamen, wurde ein Mann zu unserem Vater.
Mag er auch vorher schon andere Kinder gezeugt haben,
aber auch mit uns hat er sich selbst, in menschlicher eingeschränkter
Unvollkommenheit, weitergegeben.
Für ihn hat sich alles geändert. Er hatte ein neues (weiteres) Du.

Nun bei uns Menschen geschieht das als Mann und Frau. Aber eine Frau
gab es erst mit der Erschaffung Evas. Aber die Schrift sagt:



+++++++
1.Mose 1, 26-27
26 Und Gott sprach:
Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei,
die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel
unter dem Himmel und über das Vieh und über die ganze Erde
und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. 

27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde,
zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau [1]. 

[1: Andere Übersetzung: »schuf sie männlich und weiblich«.].
+++++++

So schufen der Vater und der Sohn uns Menschen.

Sie schufen uns zu ihrem "Du". Zu einem Gegenüber. Gott will unser Gegenüber sein.
Das ist unsere Bestimmung. Er will nicht zwischen sich und uns jemand haben.
Auch das ist unsere Bestimmung.

Er will in unsere Herzensaugen sehen und will uns das Recht geben, in sein Herz
zu sehen. Das ganze im Kontext einer Liebe, die von ihm ausgeht.
Denn er hat uns zuerst geliebt. Und sein Wollen und Vollbringen sucht in uns Raum.
Dies geschieht durch den Glauben den er selbst in uns wirkt.
In dem der Vater Menschen zu Jesus zieht.


Und allezeit wendet sich Gott dem Menschen zu und er hätte es so gerne, dass sich
auch der Mensch ihm zuwendet.
Das geschieht allein durch Gnade und ist ein großes Wunder vor unseren Augen.

Und genau das passiert in den Psalmen.
Es ist das "Ich-wende-mich-zu-Gott-hin-Buch"
Gleichzeitig ist es ein Buch, dieses Hinwenden zu lernen.

Es ist ein Buch der Wahrheit, der Gerechtigkeit und der Barmherzigkeit Gottes.
Die Psalmen waren früher 5 Bücher,
aber der Geist Gottes hat sie zu einem zusammengefügt.

Die Psalmisten werden vom Geist Gottes in ein Wahrheitsverhältnis zu Gott gestellt.
Und in dieser Beziehung reden und beten, dichten und singen,
klagen und verzagen sie in dieser Gemeinschaft des Glaubens mit Gott.
Eine Gemeinschaft, wo eben eine Seite nichts sieht,
aber doch durch den Geist ein Zeugnis der Unsichtbarkeit bekommt.

Und dieser Glaube, den Gott durch seinen Sohn auch schon im alten Testament
beginnt, dieser Glaube, der durch Wahrheit getragen ist,
in diesem Glauben gibt es einen Kontakt mit Gott in der Unsichtbarkeit, im Himmel.

Allen Betern ist gemeinsam, dass sie auf eine Art Gott zu sehen scheinen.
Und uns, die wir Jesus von Herzen lieb haben, geht es ja genauso.
Wir sehen ihn auf eine Art und können uns das nicht erklären,
aber in uns ist ein Licht, ein fremdes Sein, das uns "getrost sein lässt!"

Unser heutiger Psalm, von David geschrieben, vom Geist Gottes in David gewirkt
und zu Papier gebracht, ist genau das, was Gott freut. Eine Hinwendung zu ihm.
Das "Suchen" seines "Du's".
"Eine Begegnung mit der Unsichtbarkeit."



+++++++
1 Ein Gebet Davids.
HERR, neige deine Ohren und erhöre mich; denn ich bin elend und arm.

2 Bewahre meine Seele, denn ich bin dir treu.
Hilf du, mein Gott, deinem Knechte, der sich verlässt auf dich.

3 Herr, sei mir gnädig; denn ich rufe täglich zu dir.

4 Erfreue die Seele deines Knechts; denn nach dir, Herr, verlangt mich.

5 Denn du, Herr, bist gut und gnädig, von großer Güte allen, die dich anrufen.

6 Vernimm, HERR, mein Gebet und merke auf die Stimme meines Flehens!

7 In der Not rufe ich dich an; du wollest mich erhören!

8 Herr, es ist dir keiner gleich unter den Göttern, und niemand kann tun,
was du tust.

9 Alle Völker, die du gemacht hast, werden kommen und vor dir anbeten,
Herr, und deinen Namen ehren,

10 dass du so groß bist und Wunder tust und du allein Gott bist.

11 Weise mir, HERR, deinen Weg, dass ich wandle in deiner Wahrheit;
erhalte mein Herz bei dem einen, dass ich deinen Namen fürchte.

12 Ich danke dir, Herr, mein Gott, von ganzem Herzen und ehre deinen Namen
ewiglich.

13 Denn deine Güte ist groß über mir, du hast mein Leben errettet aus der
Tiefe des Todes.

14 Gott, es erheben sich die Stolzen gegen mich, und eine Rotte von Gewalttätern
trachtet mir nach dem Leben und haben dich nicht vor Augen.

15 Du aber, Herr, Gott, bist barmherzig und gnädig, geduldig
und von großer Güte und Treue.

16 Wende dich zu mir und sei mir gnädig; stärke deinen Knecht mit deiner Kraft
und hilf dem Sohn deiner Magd!

17 Tu ein Zeichen an mir, dass mir’s wohlgehe, dass es sehen, die mich hassen,
und sich schämen, weil du mir beistehst, HERR, und mich tröstest.
+++++++

Im Gebet geht es immer darum, dass Gott sich uns zuwendet. Wir haben allen
Grund ihm das zu glauben. Denn auch aller Lobpreis, alles Danken, alles Bitten
im Kontext seines Geistes und seiner Wahrheit sind bereits Zuwendungen.
Denn das Siegel aller seiner Zuwendung zu uns ist mit dem kostbaren Blut Jesu
am Kreuz auf Golgatha getränkt.

___________"Wie wollte er uns denn nicht mit ihm alles schenken?"___________

Wenn er dass Allerkostbarste, das Allerhöchste aller Güter,
das unvorstellbare Wertvollste was er hat, um unseretwillen gibt,
sollte er dann geizig sein bei den Dingen, die wir vor ihm erbitten?

Da müssen wir schon gehörig still werden und uns diesen Satz 7x70
durch den Kopf, und noch mehr, durch unser Herz gehen lassen.

Lasst uns bedenken, Jesus wunderte sich über den Unglauben der Jünger,
insbesondere über Petrus, als er auf dem Wasser ging.
Es war ihm möglich auf dem Wasser zu gehen - und nein, das ist nicht symbolisch
gemeint. Das ist kein alternativer Fakt, sondern das ist Gottes Handeln.

Aber dann schaute Petrus auf den Wind und seine Auswirkungen. Er verließ den
Blick auf den Herrn zu schauen. Er wandte seine Augen ab, nicht mehr zu ihm hin!
Wir sollen aber beständig auf Jesus schauen, denn wir haben so angefangen
und sollen es so fortführen.
Wenn wir von Gottes Handeln reden, dann ist das immer ein Handeln
des Vaters mit dem Sohn zusammen durch ihren Geist. Es geht gar nicht anders.

Es ist nicht so, dass dann einer anderweitig beschäftigt ist … und nur der Vater
handelt. Sie sind einer. Alles was sie tun, tun sie in ihrem Geist. Sie sind der Geist.
Aber um unserer Schwachheit willen ist das "Alles" nicht so einfach für uns.
Es geht aber auch nicht um das Verstehen des Kopfes, es geht um das Glauben,
das wir es glauben wie ein Kind. Dann empfangen wir es und freuen uns darüber.



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Psalm 86, 16
Wende dich zu mir und sei mir gnädig; stärke deinen Knecht mit deiner Kraft!
+++++++

Gott selbst ist die Kraft. Wenn Gott uns mit seiner Kraft stärkt, dann stärkt er uns
mit sich. Und auch darüber müssten wir wochenlang nachdenken.

Und Gott ist uns am Kreuz Jesu tausend hoch tausend gut. Mehr noch. Dafür gibt
es keine Zahl und kein Denken. Da reicht unser Leben nicht aus, dies in der Stille
vor ihm zu erfassen. Dasmuss es auch nicht, denn wir können es ja im Glauben
empfangen und freuen uns in großer nie gekannter Freude durch seine große Gnade.

Und dann setzt Gott noch ständig "einen" d'rauf:



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Johannesevangelium 16, 23
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er’s euch geben.
+++++++


Warum? Weil er unsere Freude vollkommen machen will. Wie geschieht das?
Dass wir seine Liebe bedingungslos ohne jeglichen Zweifel ihm glauben, weil es
keinen wirklichen Grund gibt, sie anzuzweifeln.
Denn jeder Zweifel ist ein satanisches Störmanöver.

Ich will aber nicht falsch verstanden werden. Gott verdammt uns nicht in unserer
Schwachheit, sondern er kommt hinein in unseren Zerbruch. Vergleiche dazu
Jesaja 57, 15 und Matthäus 11, 25-30. Das würde er nie tun, wenn er "absolutistische
Gedanken hätte", wenn er uns zu einem Funktionieren verdammen würde, wie es
auf religiöse Weise praktiziert wird. Das tut er nicht, das ist nicht von ihm.

Was er tut findet im Kontext seiner Wahrheit statt, durch seinen Geist.
Es findet immer in Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit statt.
Denn er hält uns in großer Liebe mit all unseren geistlichen Fehltritten und Sünden
aus, denn die Gnade verhilft uns aus vielen Sünden zu seiner Gerechtigkeit.

Wir sollten aber bedenken, dass das kein Freibrief ist. Denn jede Sünde verunehrt
den, den wir lieben und jede Sünde zieht Folgen der Unehre Gottes hinter sich her.
Die Sünde wird uns vergeben, aber mit den Folgen müssen wir leben,
und Gott hilft uns auf tausenderlei Art dabei. Er trägt an den Folgen mit.

Wenn ich also denken würde, ich hätte eine christliche Freiheit und sündige,
(was wir aber nicht wollen, denn wir hassen das Arge in der Furcht des HERRN)
so können wir umkehren und Reinigung von der Sünde erfahren.

Wenn wir aber z. B. jemand in unserer Sünde totgefahren haben,
(oder Paulus hatte Christen umgebracht), Gott vergibt, wenn wir es bekennen,
dann müssen wir dennoch mit den Folgen, mit den Auswirkungen unseres Tuns
leben und können das nicht ungeschehen machen.

Denn die Folgen der Sünde wollen uns immer in den Abgrund reißen und sagen,
"du willst Christ sein!", schau was du angerichtet hast … . Sag dem Glauben ab,
du schaffst es eh nicht …."

Aber wir lieben die Sünde nicht mehr. Dafür lieben wir Gottes Gebote.
Denn dazu hat er uns den Geist der Furcht des HERRN gegeben. Es ist seine Gnade,
unser geistliches Immunsystem gegen das Arge.

So sind wir rundherum geschützt, behütet, bewahrt in einem großen Du,
wie geschrieben steht: "Denn ihr seid in Christus verborgen bei Gott."



*



🙏
"Vater, danke für deine große Liebe am Kreuz, den großen Schmerz,
den du im Sohn ausgehalten hast. Die große Liebe die er dir erwies als dein Lamm.
Danke Vater, dass du diese Trennung von ihm, diesen Riss,
diesen Schmerz ausgehalten hast für uns Menschen,
Auch für mich persönlich. Wie solltest du mir in Jesus nicht alles schenken?
Danke lieber guter Vater, danke lieber guter Herr.




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Wende dich zu mir und sei mir gnädig;
stärke deinen Knecht mit deiner Kraft!
Psalm 86, 16


Der Lehrtext:


Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet
in meinem Namen, wird er’s euch geben.
Johannesevangelium 16, 23
+++++++



Danke, für das Lesen. 🪷


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Verfasst: 18.03.2026, 03:11 Uhr

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