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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 19.01.2026
Frage doch zuerst nach dem Wort des HERRN!
2. Chronik 18, 4
Der Lehrtext:
Jesus spricht:
Die Worte, die ich zu euch geredet habe,
die sind Geist und sind Leben.
Johannes 6, 63
4. Kapitel, 2. Chronik 17 bis 20, handeln vom
jüdischen König Joschafat.
11 Verse sind es in 1. Könige 22, 41-52.
Viel Gutes steht über Joschafat,
was den direkten Umgang mit Gott betrifft,
sein Mut, sein Einsatz,
auch in der Not kam Joschafat zu Gott.
Aber in einige Sachen hatte er keine Weisheit.
Dazu zählte die Verschwägerung mit Ahab,
dem gottlosen König des Nordreichs.
So möchte ich erst auf diesen katastrophalen Fehler
eingehen, er sollte uns auch erschüttern.
Warum,
weil diese Zukunft hier,
irgendwann vor dem Besuch bei Ahab
in Joschafats Herz begonnen hat.
Mit einer falschen Entscheidung.
Gott hatte Joschafat sehr reich
und mächtig werden lassen.
Aber es scheint so,
als ob Joschafat auch seinen Teil
dazu beitragen wollte.
Vielleicht wollte er es auch absichern.
Er hat vieles im Geist begonnen,
und dieses hier im Fleisch vollendet.
Vielleicht träumte er davon, dass Israel
und Juda einst wieder zusammenfinden würden.
Vielleicht sah er auch keine Gefahr darin.
Jedenfalls nahm er für seinen Sohn
die Tochter Ahabs und Isebels zur Gemahlin
und verschwägerte sich auf diese Weise
mit Gottes Feind.
Denn Ahab, von Isebel auch dazu verführt,
hatte nichts unversucht gelassen,
den Götzendienst in Israel aufleben zu lassen.
Und was Ahab alles tat,
dass musste auch Joschafat bekannt sein.
Joschafat fragte jedenfalls Gott nicht,
ob er sich mit Ahab verschwägern könne.
Joschafat hätte es nicht nötig gehabt,
mit Ahab einen Bund zu schließen,
geschweige denn mit ihm in einen Krieg zu ziehen.
Aber Ahab, der hier auch für den Versucher steht,
der wollte Joschafat für seine Zwecke einspannen.
Und das gelang ihm auch.
Was die Schwiegertochter (Atalja) betraf,
sie hatte einen massiv schlechten Einfluss
auf Joschafats Sohn Joram, der seine Brüder,
also Joschafats Söhne, töten lies.
Und weil er so gottlos war, regierte er nur 8 Jahre.
(2. Chronik 21, 20)
Joram jüngster Sohn aber, Ahasja,
regierte nur ein Jahr.
Umherstreifende Rotten hatten alle seine
älteren Brüder getötet.
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2. Chronik 22, 1b
1 … Darum wurde Ahasja König, der Sohn Jorams,
des Königs von Juda.
2 Zweiundzwanzig Jahre alt war Ahasja,
als er König wurde;
und er regierte ein Jahr zu Jerusalem.
Seine Mutter hieß Atalja, die Tochter Omris*.
3 Und auch er
wandelte in den Wegen des Hauses Ahab;
denn seine Mutter hielt ihn dazu an,
gottlos zu sein.
4 Darum tat er, was dem HERRN missfiel,
wie das Haus Ahab;
denn sie waren seine Ratgeber
nach seines Vaters Tod, ihm zum Verderben.
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Als aber Ahasja starb, bemächtigte sich
die Tochter Ahabs und Isebels, Atalja,
des judäischen Thrones und lies alle
vom königlichen Geschlecht umbringen,
bis auf einen, der versteckt wurde.
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2. Chronik 22, 10-11
10 Als aber Atalja, die Mutter Ahasjas, sah,
dass ihr Sohn tot war,
machte sie sich auf und brachte um
alle vom königlichen Geschlecht im Hause Juda.
11 Aber Joscheba, die Tochter des Königs,
nahm Joasch, den Sohn Ahasjas,
und stahl ihn aus der Mitte der Söhne des Königs,
die getötet wurden,
und brachte ihn mit seiner Amme in die Bettenkammer.
So verbarg ihn Joscheba,
die Tochter des Königs Joram,
die Frau des Priesters Jojada, –
denn sie war Ahasjas Schwester –
vor Atalja, sodass er nicht getötet wurde.
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Ataljas hatte auch den Götzenkult ihrer Mutter Isebel
nach Jerusalem mitgebracht. Ihr Ende
wird im Kapitel 23 von 2. Chronik beschrieben.
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2. Chronik 23, 17; 21
17 Da ging das ganze Volk in das Haus Baals
und brach es ab,
und seine Altäre und Bilder zerbrachen sie
und töteten Mattan, den Priester Baals,
vor den Altären.
…
21 Und alles Volk des Landes war fröhlich,
aber die Stadt blieb still.
Atalja aber hatte man mit dem Schwert erschlagen.
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Eine falsche Heirat hatte Juda viele Jahre in Not
gebracht und dort alles verändert.
Durch die gottlosen Könige Joram, Ahasja und Atalja
kam viel Leid nach Juda.
"Oh Joschafat, wenn du das gewusst hättest,
um deine Söhne, um deine Enkel,
niemals hättest du dich mit Ahab so verbunden."
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Das ist uns eine strenge Mahnung!
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Nun möchte ich zurückkehren zu dem Treffen
von Joschafat und Ahab.
Ahab schlug Joschafat vor gegen die Aramäer zu ziehen.
Joschafat sagte:
"Frage doch zuerst nach dem Wort des HERRN!"
Daraufhin lies Ahab 400 Propheten kommen,
und die sagten mehr oder weniger im Tenor,
also einstimmig, sinngemäß:
"Zieh hin, das wird dir ein Sieg."
Joschafat war das aber suspekt, er hatte Zweifel.
So fragte er nach einem Propheten des HERRN.
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2. Chronik 18, 6+7
6 Joschafat aber sprach:
Ist nicht noch irgendein Prophet des HERRN hier,
dass wir durch ihn den Herrn befragen?
7 Der König von Israel sprach zu Joschafat:
Es ist noch ein Mann hier,
durch den man den HERRN befragen kann;
aber ich bin ihm gram,
denn er weissagt über mich nichts Gutes,
sondern immer nur Böses, nämlich Micha,
der Sohn Jimlas. Joschafat sprach:
Der König rede so nicht.
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Ahab lies Micha holen.
Dieser redete Ahab nach dem Mund,
was der König auch merkte.
Auf Drängen Ahabs gab Micha die Offenbarung Gotte,
die er bekam, vor der versammelten Menge preis.
Hier wäre es gut, das ganze Kapitel zu lesen.
Letztendlich sage Micha,
dass er, Ahab, sterben würde.
Ahab lies Micha einsperren.
Joschafat, der dies alles mitbekam,
reagierte "nicht".
"Er reagierte nicht!"
War es Feigheit?, falsch verstandene Solidarität?
Wir wissen nicht die Gründe.
Ahab, der Fuchs,
verkleidete sich dann auch noch im Kampf,
und wollte so dem angekündigten Tod entgehen.
Während Joschafat
seine königlichen Kleider anbehalten sollte.
So besprach Ahab es mit ihm.
Die Feinde hatten den Auftrag, Ahab zu töten,
und dachten im Kampf, der dort königlich Gekleidete,
das wäre Ahab.
Dabei umringten sie aber Joschafat.
Da endlich wachte Joschafat auf
und schrie zum Herrn.
Anders kann man das nicht nennen.
Ahab aber, der sich verkleidet hatte,
den hatte Gott nicht vergessen.
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2.Chronik 18, 33
33 Es spannte aber
ein Mann seinen Bogen von ungefähr
und schoss den König von Israel
zwischen Panzer und Wehrgehänge.
…
34 Aber der Kampf nahm immer mehr zu
an jenem Tage,
und der König von Israel
blieb in seinem Wagen stehen
gegenüber den Aramäern bis zum Abend;
und er starb, als die Sonne unterging.
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So endete das Leben des gottlosen Königs Ahab.
2 Königsheere zogen gegen den Feind,
Und einer tötete Ahab von ungefähr,
der verkleidet war,
die Nadel im Heuhaufen!
Er entkam der Prophezeiung Michas nicht.
Ahab entkam dem Wort Gottes nicht.
Das steht sinngemäß für diese Menschheit.
Was immer man auch versuchen wird,
mit welcher Weisheit und Religion
man sich bekleiden wird,
Man entkommt nicht der Wahrheit,
man entkommt nicht Gottes Gericht, Gottes Sohn.
Und als Joschafat auf dem Nachhauseweg war,
zurück nach Jerusalem,
ging ihm ein Bote Gottes entgegen:
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2.Chronik 19, 2
2 Und es ging ihm der Seher Jehu,
der Sohn Hananis, entgegen
und sprach zum König Joschafat:
Sollst du so dem Gottlosen helfen und die lieben,
die den HERRN hassen?
Darum kommt über dich der Zorn vom HERRN.
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Joschafat lernte wenig daraus.
Viele Jahre später wird er nochmal einen Deal
mit dem Königshaus Israel machen,
da ging es um Geschäfte.
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2. Chronik 20, 35-37
35 Danach verbündete sich Joschafat,
der König von Juda, mit Ahasja,
dem König von Israel,
der gottlos war in seinem Tun.
36 Er kam mit ihm überein,
Schiffe zu bauen, um nach Tarsis zu fahren;
und sie bauten die Schiffe in Ezjon-Geber.
37 Aber Eliëser, der Sohn Dodawas von Marescha,
weissagte gegen Joschafat und sprach:
Weil du dich mit Ahasja verbündet hast,
zerbricht der HERR deine Werke.
Und die Schiffe zerschellten
und konnten nicht nach Tarsis fahren.
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Aber dazwischen lebte er mit Gott und war vorbildlich.
Joschafat war ein außerordentlicher König.
Er tat viel für die Ehre Gottes.
Aber hier steckte der Wurm drin.
War es nicht von ganzen Herzen?
Trennte er Glauben und Politik?
Gott ist 24/7 da,
also rund um die Uhr,
er schläft nicht und er schlummert nicht.
Er ist in größter Gelassenheit hochaktiv.
Und wir sollten alles mit ihm teilen,
er sieht es sowieso und uns täte es gut,
wenn wir ihm all unsere Pläne hinlegen
und sie loslassen,
so dass er sie überarbeiten kann.
Oder er uns bessere Pläne geben kann,
oder uns auch einfach ein Warten verordnet.
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2. Chronik 18, 4
Frage doch zuerst nach dem Wort des HERRN!
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Tun wir das wirklich?
?
Gott sandte seinen Sohn.
Jesus von Nazareth,
der war, ehe die Welt war.
Und der fragte immer seinen Vater.
Und deshalb sind seine Worte auch Leben.
Das Wort, das aus Gottes Mund geht ist Leben.
Und es wird lebendig,
wenn wir uns ihm mit ganzer Kraft zuwenden,
ihnen gehorchen.
"Wer tut was ich sage, wird merken,
dass meine Worte aus Gott sind",
so sage es Jesus sinngemäß.
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Johannesevangelium 3, 35
Der Vater hat den Sohn lieb
und hat ihm alles in seine Hand gegeben.
*
Johannesevangelium 5, 19
Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen:
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Der Sohn kann nichts von sich aus tun,
sondern nur, was er den Vater tun sieht;
denn was dieser tut,
das tut in gleicher Weise auch der Sohn.
*
Johannesevangelium 8, 38
Ich rede,
was ich von meinem Vater gesehen habe;
und ihr tut,
was ihr von eurem Vater gehört habt.
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Und so kann Jesus auch sagen:
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Johannesevangelium 6, 63
Der Geist ist’s, der da lebendig macht;
das Fleisch ist nichts nütze.
Die Worte, die ich zu euch geredet habe,
die sind Geist und sind Leben.
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Wie ist das mit uns?
Konnte der Geist uns lebendig machen
oder leben wir nur "Religion"?
Haben wir Jesus Christus wirklich
in unser Herz aufgenommen,
oder leben wir in gelernter Tradition?
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Johannesevangelium 1, 12-13
12 Wie viele ihn aber aufnahmen,
denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden:
denen, die an seinen Namen glauben,
13 die nicht aus menschlichem Geblüt
noch aus dem Willen des Fleisches
noch aus dem Willen eines Mannes,
sondern aus Gott geboren sind.
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Erfreuen dich die Worte Jesu,
bewirken sie in dir eine Weite der Liebe?
Wären sie dein Herz?,
und bis du in sie "verliebt"?.
Nicht ein "ver" wie in "verirrt",
sondern ein "Ver" wie in Vergebung.
Ist Jesus dein Alles,
so sind dir auch seine Worte kostbar.
Herrscht in dir die Welt,
so dringen seine Worte nicht zu dir.
So kehre um, werde wie ein Kind,
sei aufnahmebereit für Jesus in dir!
Weniger gilt nicht.
Und mehr hilft nicht.
Es ist keine irdische Materie,
aus Brot, Mehl, Wasser, Wein,
kein weltliches Tun, keine Methode,
kein verstandesmäßiges Erfassen,
kein gefühlsmäßiges Erleben,
sondern es ist seine geistliche Kraft,
er selbst im Heiligen Geist zieht dann bei dir ein.
Und dann entsteht eine Liebe zu seinem Wort.
Mit wem hat deine Seele sich auf ewig verheiratet?
Auf wen ist sie ausgerichtet.
Man kann Jesus mit ganzem Herzen nachfolgen,
und dennoch irdisch verheiratet sein.
Aber die Ehe sollte Gott schließen.
Sonst wird es schwer, Gott nachzufolgen.
Denn man möchte die Freude und Liebe,
die man von Gott erfährt,
mit jemandem teilen,
dem es auch so geht.
Die innerste gemeinsame Basis.
Das Fundament.
Jesus.
*
🙏
"Vater, wie nah
meinen wir dir oft zu sein.
Aber unsere Entscheidungen haben manchmal
wenig mit dir zu tun.
Haben wir dich wirklich befragt?
Haben wir wirklich nach einem Wort von dir
Ausschau gehalten?
Und haben wir es dann auch getan?"
"Gerechter Vater,
danke für deine Vergebung,
für deine wirklich große unfassbare Geduld
mit uns.
Dass wir dich doch auch
in unseren Entscheidungen heiligen.
In den vielen kleinen profanen Minuten des Alltags."
"Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben
unseren Schuldigern.
Sei uns gnädig und führe uns nicht in Versuchung.
Sondern erlöse uns vom Bösen."
"Gib, dass wir keine Bündnisse mit der Welt eingehen,
mit den Ahabs und Isebels und Ataljas dieser Welt.
Schenke uns deine Weisheit,
deine Furcht des HERRN erfülle uns und leite uns."
"Dein Erbarmen, deine Gnade,
deine Güte, deine große Barmherzigkeit.
Wunderbarer Vater Jesu Christi.
Danke für all deine Liebe in ihm,
danke für deinen Frieden in ihm."
+++++++
Frage doch zuerst nach dem Wort des HERRN!
2. Chronik 18, 4
Der Lehrtext:
Jesus spricht:
Die Worte, die ich zu euch geredet habe,
die sind Geist und sind Leben.
Johannes 6, 63
+++++++
Danke, für das Lesen. 🌿
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