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freiheitdings Blog

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90402 ...............

Gedanken zur Losung am 21.2.2026, -Das Neue unter der Sonne ist deine tägliche Gnade, sie schafft in mir Neues und ist alles, war ich bei Licht geseh'n, wirklich habe.

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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 21.2.2026



Gedenkt nicht an das Frühere
und achtet nicht auf das Vorige!
Denn siehe, ich will ein Neues schaffen,
jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?
Jesaja 43, 18-19


Der Lehrtext:


Paulus schreibt:
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur;
das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
2. Korinther 5, 17



Was war denn das Frühere?
War es Ägypten, war es die Richterzeit, war es Davids Königtum?

Die Verse 14-21 sind in der Lutherbibel
überschrieben mit: "Gott führt sein Volk aus der Gefangenschaft"



+++++++
Jesaja 43, 14-21
14 So spricht der HERR, euer Erlöser, der Heilige Israels:
Um euretwillen habe ich nach Babel geschickt
und habe die Riegel eures Gefängnisses zerbrochen,
und zur Klage wird der Jubel der Chaldäer.

15 Ich bin der HERR, euer Heiliger,
der ich Israel geschaffen habe, euer König.

16 So spricht der HERR,
der im Meer einen Weg und in starken Wassern Bahn macht,

17 der ausziehen lässt Wagen und Rosse, Heer und Macht –
da liegen sie, stehen nicht wieder auf,
sind verglüht wie ein Docht, erloschen:

18 Gedenkt nicht an das Frühereund achtet nicht auf das Vorige!

19 Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf,
erkennt ihr’s denn nicht?
Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.

20 Das Wild des Feldes preist mich, die Schakale und Strauße;
denn ich will in der Wüste Wasser und in der Einöde Ströme geben,
zu tränken mein Volk, meine Auserwählten;

21 das Volk, das ich mir bereitet habe,
soll meinen Ruhm verkündigen.
+++++++

Hier wird Bezug genommen auf den Auszug aus Ägypten.
Zu einer Zeit, als Gott noch ihr König war.
Durch das Meer, der Tod der Verfolger.

Es ist aber nicht gemeint, nicht mehr an die Gebote zudenken.

Gott will etwas Neues tun, eine Veränderung, etwas Unmögliches.

Er ist dazu genauso in der Lage, wie früher,
als er damals sein Volk befreite.

"Das Neue schaffen" ist sein Metier, er kann immer neues bilden.

Jesajas Worte können teilweise auf viele Zeiten gedeutet werden.
Die Rückkehr aus Babel, aus der Gefangenschaft,
die Rückkehr vieler nach dem 2. Weltkrieg.

Aber es wird noch einmal eine Rückkehr aus den Völkern geben,
Zu einer Zeit, wo alles trocken wirkt, schafft er einen Weg
in der Wüste, und Wasserströme in der Einöde.

Er wird sein Volk tränken, und es wird ihn rühmen.


Und dann gibt es noch eine andere Rückkehr,
eine Umkehr zu Gott aus der Ferne,
in der wir mit unserem Innern sind.

Auch hier muss etwas völlig Neues in uns geschehen.
Etwas, was der Mensch nicht machen kann,
was er nicht herstellen kann.

Es ist eine geistliche Beziehung zu Gott.
Das meint kein "Religiöses Denken" über Gott,
sondern ein Ergriffensein von seinem Wort, hörende Ohren
und ein sich zu ihm hin wendendes ganzes Herz.

Ein Fragen nach ihm, ein Fragen nach Jeuss,
ein Fragen nach seinen Worten.

Wie meinst du es mit mir?, Gott,
den ich nicht sehen und verstehen kann.

Der ich dich nicht festhalten kann in Gedanken und Gefühlen.
Wie soll ich dich finden?

Die Antwort ist darin: Gott spricht:
"Ich" will etwas Neues schaffen. Also "Er" wird es tun. Allein!
Nicht wir können es als vergängliche Menschen.
Aber er kann es, als unvergänglicher Gott.

Er ist als Mensch in diese Welt gekommen,
Jahrhunderte vorher hatte er es angekündigt. Und dann tat er es.
Er wurde vom Geist Gottes in eine junge Frau hineingezeugt.
Und sie entband einen Jungen und nannte ihn Jesus,
wie der Engel es verlangte, der ihr die Nachricht brachte.

Gott bahnte in der Wüste dieser Welt, sich einen Weg.
Er wurde Mensch, wuchs auf, lebte, lachte, liebte, litt und starb.

Er starb als Mensch, aller göttlichen Herrlichkeit beraubt,
als Opfer für die Sünde der Welt.
Für die Sünde, die Trennung aller Menschen von Gott,
für die unzählbaren Verfehlungen
und die große Schuld, die daraus erwuchs.

So dass wir alle geistlich tot, keine Zukunft mehr hatten bei Gott.
Er starb draußen, vor der Stadt.
Die ewige Liebe musste draußen sterben.

Geschlagen, gepeitscht, bespuckt, verhöhnt, verachtet,
misshandelt, verlassen, jegliche Ungerechtigkeit
und Unbarmherzigkeit wurde auf ihn ausgeschüttet.
Hier ist der misshandelte Mensch und gleichzeitig
der verachtete Gott, der seine Herrlichkeit ausgezogen hatte.

Der im selben Moment unsere Sünde und Schuld anzog,
der zu unserer Sünde wurde und an unserer Stelle verurteilt wurde.
So richtete er uns an seinem Sohn.

Über 700 Jahre vorher bewegt Gottes Geist Jesajas Sinne
zu schreiben:



+++++++
Jesaja 52, 13-15
13 Siehe, meinem Knecht wird’s gelingen,
er wird erhöht und sehr hoch erhaben sein.

14 Wie sich viele über ihn entsetzten – so entstellt sah er aus,
nicht mehr wie ein Mensch und seine Gestalt
nicht wie die der Menschenkinder –,

15 so wird er viele Völker in Staunen versetzen,
dass auch Könige ihren Mund vor ihm zuhalten.
Denn was ihnen nie erzählt wurde, das werden sie nun sehen,
und was sie nie gehört haben, nun erfahren.

Jesaja 53

1 Aber wer glaubt dem, was uns verkündet wurde,
und an wem ist der Arm des HERRN offenbart?

2 Er schoss auf vor ihm wie ein Reis
und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich.
Er hatte keine Gestalt und Hoheit.
Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte.

3 Er war der Allerverachtetste und Unwerteste,
voller Schmerzen und Krankheit.
Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg;
darum haben wir ihn für nichts geachtet.

4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit
und lud auf sich unsre Schmerzen.
Wir aber hielten ihn für den,
der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre.

5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet
und um unsrer Sünde willen zerschlagen.
Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten,
und durch seine Wunden sind wir geheilt.

6 Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg.
Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.

7 Als er gemartert ward, litt er doch willig
und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm,
das zur Schlachtbank geführt wird;
und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer,
tat er seinen Mund nicht auf.

8 Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen.
Wen aber kümmert sein Geschick?
Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen,
da er für die Missetat seines Volks geplagt war.

9 Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei Übeltätern
(Reichen), als er gestorben war, wiewohl er niemand
Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist.

10 Aber der HERR wollte ihn also zerschlagen mit Krankheit.
Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat,
wird er Nachkommen haben und lange leben,
und des HERRN Plan wird durch ihn gelingen.

11 Weil seine Seele sich abgemüht hat,
wird er das Licht schauen und die Fülle haben.
Durch seine Erkenntnis wird er, mein Knecht, der Gerechte,
den Vielen Gerechtigkeit schaffen; denn er trägt ihre Sünden.

12 Darum will ich ihm die Vielen zur Beute geben
und er soll die Starken zum Raube haben dafür,
dass er sein Leben in den Tod gegeben hat und den Übeltätern
gleichgerechnet ist und er die Sünde der Vielen getragen hat
und für die Übeltäter gebeten.
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Das ist das "Neue" unter der Sonne.
Jesus kann heute in uns hineinkommen
und in uns wohnen, wenn wir ihn aufnehmen.(Johannesevangelium 1-18).

Es geschieht ein seliger Tausch. Sein Opfer für meine Rettung.
Sein "Werden zur Sünde" für meine Befreiung.

Etwas völlig Neues geschieht in mir,
er vergibt mir all meine Schuld, es ist ein Platz,
wo sie abgeladen werden kann. Wo sie bezahlt werden kann.
Am Kreuz auf Golgatha. Hier müht sich Gottes Liebe zu Tode,
persönlich, für jeden Einzelnen tut sie das.
Das Konto ist ausgeglichen, für alle Zeiten.

Das Ego wird gefangen unter das Kreuz gebracht,
ich erwache an einem neuen Morgen,
mit neuer Barmherzigkeit und Güte,
mit einem Vater, er erkennt all meine Ängste und Sorgen,
und im Glauben erkenn ich, es ist ganz getan, ganz vollbracht.

So zieht Gott, wenn ich nach Jesus ehrlich rufe, in mir ein.
Nie wieder bin ich in Schuld und Sünde allein.
Wie auch Paulus im Korintherbrief schreibt,
dass ich mit Jesus neu wurde, dass er aus Gnade bleibt.



+++++++
2. Korinther 5, 17
Paulus schreibt:
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur;
das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
+++++++



*



🙏
"Unser Vater, dein Lebenswasser, in deinem Sohn,
es bricht heraus aus der Gnade die in Jesus ist,
du, der in nicht vorstellbarer Höhe heilig thronst,
ziehst in den Menschen, der gedemütigt und elend ist, ein.
So dass du in seinem Herzen wohnst,
wahrhaftig in Demut, in Schwachheit und rein.
Lass uns dir vertrauend, dir gehorsam deinen Worten sein."




+++++++
Gedenkt nicht an das Frühere
und achtet nicht auf das Vorige!
Denn siehe, ich will ein Neues schaffen,
jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?
Jesaja 43, 18-19


Der Lehrtext:


Paulus schreibt:
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur;
das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
2. Korinther 5, 17
+++++++


Danke, für das Lesen. 🌿


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Verfasst: 21.02.2026, 08:26 Uhr

Kommentare zu diesem Blogeintrag

  • Lobe_den_Herren schrieb am 21.02.2026 um 19:40 Uhr

    Das "Alte" ist die Knechtschaft der Sünde.

    Das Neue ist die Seligkeit in Jesus Christus unserem Herrn, IN dem wir sind und Er ist im Vater.

    Durch die Neugeburt im Geiste sind in den Augen Gottes ein neues Wesen, denn das alte waren nicht wirklich "wir", es war ein entstelltes Bild unserer Selbst.

    Denn wir sind im Bilde Gottes erschaffen und dieses ist heilig.

    Er steht über allem, dennoch ruft er uns zu Heiligkeit auf und darin ist keine Sünde, sondern Wahrheit, Demut, Dienstbereitschaft, tiefe Liebe und Frieden (und noch so vieles mehr was von Gott kommt).

    Widerstehen wir der Versuchung des Widersachers, gehen wir durch alle Prüfungen hindurch und stellen wir uns mutig in den Sturm, bekennen wir unseren Gott im Herzen und mit dem Mund.

    Amen und Gottes Segen.

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