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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 22.12.2025
Weh dem,
der sein Gut mehrt mit fremdem Gut –
wie lange wird’s währen?
Habakuk 2, 6
Der Lehrtext:
Jesus spricht:
Wer im Geringsten treu ist,
der ist auch im Großen treu;
und wer im Geringsten ungerecht ist,
der ist auch im Großen ungerecht.
Lukas 16, 10
Wachsamkeit!
Zu Gott eine Achtsamkeit!
Ausschau nach den Worten des Einen,
den wir mit unserem Herzen meinen.
Ein Herz, das mit allen Sinnen Ausschau hält,
Gerechtigkeit liebt, wie es Gott gefällt,
Ein Herz, das sich nicht schämt,
wenn es sich zu seinen Worten der Wahrheit stellt.
Ein Mensch mit einem Sinn,
sich ganzen Herzens auf Gott auszurichten,
auf Antwort zu warten,
was wir ihn baten,
in unserer inneren kleinen und großen Welt.
So wartet der Mensch,
der auf Gott harrt in Geduld,
er bleibt fern der Religion und menschlichem Kult.
Er erfährt täglich Vergebung,
Neubelebung,
Und weiß in Freude
von einem guten Vater.
Dessen Geist ist ihm Leitung und Herzensberater.
Und wenn der Geist mit leiser Stimme
vernehmbar in sein Inneres spricht,
wenn er hört sein sanftes demütiges
"Fürchte dich nicht!",
dann wird er still und ist am aufmerken,
denn Ewigkeitsworte werden ihn stärken.
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Habakuk 2, 2-3
2 Der HERR aber antwortete mir und sprach:
Schreib auf, was du schaust,
deutlich auf eine Tafel,
dass es lesen könne,
wer vorüberläuft!
3 Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden
zu ihrer Zeit
und wird endlich frei an den Tag kommen
und nicht trügen.
Wenn sie sich auch hinzieht,
so harre ihrer;
sie wird gewiss kommen und nicht ausbleiben.
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Und so schreibt Habakuk auf,
Ewigkeitsworte, Gerechtigkeitsworte,
sie kommen aus dem Licht,
durch die enge Pforte
des Glaubens zu uns,
in unsere innere kleine große Welt.
Und glauben wir ihm seine Liebe,
seine Worte, so empfangen wir Wahrheit
wie es ihm gefällt.
Geduld ist von Nöten.
Sie kommt durch "Auf-Gott-Schauen"
in allen Nöten.
Nicht sich selbst zu helfen mit eigener Kraft,
es zählt im Lichte nur,
was das Licht alleine schafft.
Dabei sind wir nicht Müßiggänger,
sondern höchst aktive,
uns in einer Stille vor ihm befindliche Empfänger.
Denn auf sein Wort hin,
füllte es Herz und allen Sinn,
ziehen wir los,
und seine Ehre wird dabei groß.
Dann werfen wir zu anderer, rechter Zeit,
die Netze auf der anderen Seite aus,
und er füllt sie,
"er" füllt unser kleines Lebenshaus.
Wir ziehen aber dennoch nicht los
mit eigener Macht,
sondern Gott verringert die Kraft mit seinem Rat,
und so schritten bei Gideon nicht mit ihm 32000 zur Tat,
sondern weniger als 1 Prozent.
Nur 300 Leute waren im Sieg dabei,
als Gott den Feind in ihre Hände gab
und machte sie frei.
Gott macht das oft so,
dass weiß der, der ihn kennt.
Wir aber wollen mit großen Zahlen
die Welt verändern.
Mit eigener Kraft und eigenem Begehren,
versuchen wir immer wieder Gott zu ehren.
Aber so geht das nicht.
Gott bedient sich nicht menschlicher Weisheit
für sein Reich.
Und er kämpft nicht auf unsere Weise.
Aber wie oft sind wir es,
die Gott vor unseren Karren spannen?
Und dann räuchern wir auch noch
mit eigenen Feuer und eigenen Pfannen.
(Vgl. 3. Mose 10, 4. Mose 16)
Dann werden wir seinen Namen
für unsere Zwecke missbrauchen.
Und denken, Gott ist darauf angewiesen,
unseren eigenen Reichtum zu gebrauchen.
Viele Gesetze sind böse,
aber schau, auch der Mensch ist böse,
Gott lässt den guten und den falschen Weizen
miteinander wachsen und gedeih'n.
Aber zu seiner Zeit sammeln seine Engel
den falschen ein.
(Vgl. Matthäusevangelium 13, 24-30)
Manche aber hätten gerne ein christliches Kalifat,
und es empfehlen sich selber ja auch welche,
für einen christlichen Gottesstaat.
Das aber, das ist niemals gemeint.
Das ist nicht der Weg
und das ist auch nicht das Ziel.
Es ist zudem Verführung,
weil das Herz auf irdische Dinge schaut,
und wieder einmal hergeht
und einem Menschen,
einem menschlichen Führer, vertraut.
Doch wie sie es wollen,
so geschieht es, sie sollen,
sollen sie einen gewünschten Menschen bekommen.
Der hat sich die verliehene Macht genommen,
und stets spielt das Herz sein eigenes Spiel,
und das Ego sonnt sich im
durcheinandergeworfenem Gewühl.
Die Welt bleibt Welt auf dieser Erde.
Daran ändert auch nichts die kleine Herde.
Sie findet sich mitten unter den Wölfen.
Aber in ihr, der kleinen Herde,
wohnt der Allmächtige
und wird ihr stets auch helfen.
Doch kommen Zeiten uns entgegen,
wo es wieder aussieht, als sei Gott nicht da,
wo es scheint, als werde die Herde geschlagen,
und äußerlich überwunden und besiegt.
Doch auch wenn Geschwister
und wir unser Leben lassen,
so doch nur so, weil wir erkennen,
dass unsere Auferstehung
bereits vor unserem Herzen liegt.
Wenn wir dann das irdische Kleid lassen,
weil Wölfe die Wahrheit hassen,
so werden wir doch triumphieren,
und Gottes Ehre im Gehorsam zieren.
Das schenke uns sein Geist,
der uns den Weg in dieser Zeit
durch seine Worte weist.
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Habakuk 2, 2-6
2 Der HERR aber antwortete mir und sprach:
Schreib auf, was du schaust,
deutlich auf eine Tafel,
dass es lesen könne,
wer vorüberläuft!
3 Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden
zu ihrer Zeit
und wird endlich frei an den Tag kommen
und nicht trügen.
Wenn sie sich auch hinzieht,
so harre ihrer;
sie wird gewiss kommen und nicht ausbleiben.
4 Siehe,
wer halsstarrig ist,
der wird keine Ruhe in seinem Herzen haben,
der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben.
5 Aber der Reichtum betrügt den stolzen Mann,
dass er nicht bleibt.
Er sperrt seinen Rachen auf
wie das Reich des Todes
und ist wie der Tod,
der nicht zu sättigen ist:
Er rafft an sich alle Völker
und sammelt zu sich alle Nationen.
Ab Vers 6 ist der Text in der Lutherbibel
wie folgt überschrieben:
Wehe den Unterdrückern
6 Was gilt’s aber?
Diese alle werden einen Spruch über ihn machen
und ein Lied und ein Sprichwort sagen:
Weh dem, der sein Gut mehrt mit fremdem Gut –
wie lange wird’s währen? –
und häuft viel Pfänder bei sich auf!
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Was Gott verheißt,
das wird auch geschehen,
und wir können es durch die Jahrtausende hin sehen.
Die Weissagung hat sich und wird sich erfüllen.
Das zeigt Gott seinen Kindern
beim Licht seines Wortes im Stillen.
Der Stein rollt und wird auch weiterrollen.
Auch wenn die Menschheit ihn verdrängt.
Schon immer war es so gewesen,
dass diese Welt
am seidenen Faden seiner Gnade hängt.
Und so ist es auch heute.
Vor Gott liegen alle Bücher offen da,
das Vergangene, das Gegenwärtige und das Zukünftige.
Und in der Mitte ist das Kreuz von Golgatha,
aus Gottes Weisheit erschaffen,
das vor ihm bestehende Vernünftige.
Und es ist seine Liebe, die da hängt,
die größte Liebe, die zu den Menschen drängt,
und wer Gerechtigkeit und Wahrheit liebt,
trotz Krieg im eigenen Herzen,
der hört die Wahrheit seiner Liebe daraus
und kommt zum Kreuz mit all seinen Schmerzen.
Denn dort hängt der Eckstein,
auf dem alles Leben ruht.
Der lebendige Stein des Lebens,
und er tut jedem gut,
der sich auf ihn ganz stützt
und auf ihn ganz baut,
weil dieser jeden ganz beschützt,
der ihm ganz vertraut.
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Daniel 2, 34-35, als
34 Das schautest du,
bis ein Stein herunterkam,
ohne Zutun von Menschenhänden;
der traf das Bild an seinen Füßen,
die von Eisen und Ton waren,
und zermalmte sie.
35 Da wurden miteinander zermalmt Eisen,
Ton, Bronze, Silber und Gold
und wurden wie Spreu auf der Sommertenne,
und der Wind verwehte sie,
dass man sie nirgends mehr finden konnte.
Der Stein aber, der das Bild zerschlug,
wurde zu einem großen Berg
und füllte die ganze Welt.
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So werden die Reiche dieser Welt vergehn,
alleine das Reich Gottes bleibt bestehn.
Alle irdische Namen gehen und vergehn,
Jesu Name ist, war da und kommt
und wird für immer bestehn.
Und das geschieht nicht mit menschlicher Macht,
sondern ohne Zutun von Menschenhänden.
Und Jesus hat uns eine Rettung am Kreuz vollbracht,
und er wird auch zu einem Neubeginn,
diese vorläufige Weltzeit beenden.
Er wird das tun,
durch sein Kommen.
Und aller Lüge wird der Wind aus den Segeln genommen.
Und alle irdische Macht und Religion
steht plötzlich vor ihrem Richter und Gottes Sohn.
Der Vater wird es in seiner Weisheit vollbringen.
Und wir, seine Kinder,
die ihn aus Gnade aufnahmen,
haben Macht erhalten,
wir werden lebendig gemacht
und zu unseres Vaters und seines Sohnes Ehre singen.
Das wird dann Herrlichkeit sein.
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Habakuk 2, 3
3 Die Weissagung wird ja noch erfüllt werden
zu ihrer Zeit
und wird endlich frei an den Tag kommen
und nicht trügen.
Wenn sie sich auch hinzieht,
so harre ihrer;
sie wird gewiss kommen und nicht ausbleiben.
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Heute bereits schenkt uns Gott seine Gerechtigkeit,
wenn wir ihm seine Liebe auf Golgatha glauben,
gebiert er in uns ein neues Sein.
Ein Sein, sein "Sein",
"Von-oben-her" aus seiner Welt,
ein neues empfindsames, fleischliches Herz,
das ihn und seine Worte empfindet,
und seine Liebe weiter verkündet.
Dabei ist es ein "Umkehrherz",
denn in allem Fallen,
kehrt es wieder zurück zu ihm ans Kreuz,
zu seinem Wohlgefallen.
Wir haben ein Umkehrherz erhalten,
mag es auch oft am Tag zu Jesus gehen,
und sprechen:
"Herr, vergib mir,
ich war dabei,
nur auf mich oder die Menschen zu sehen,
und achtete es hoch,
mein eigens Leben,
und habe dem anderen nicht vergeben."
Wer erkennt,
er ist im Fallen,
einem beständigen Fallen in allem,
allezeit ein glimmender Docht,
allezeit ein geknickter Stab … .
der kann in seinem Fallen aufrecht stehen
und im Licht der Gnade Gottes
beständig auf Jesus sehen.
Denn im Anschauen,
ihn zu lieben in der ersten Liebe,
ihm in großer Schwachheit,
in der wir bei Licht gesehen sind,
zu gefallen,
da fallen wir trotz Fallen nicht mehr.
Denn seine Güte
spüren wir in uns
bis in unsere Tiefen hinein
in einer Freude nachhallen.
Täglich werden wir älter,
und irgendwann nimmt die natürliche Stärke ab.
Auch dies ist ein Fallen,
wir fallen in ein Grab.
Aber gleichzeitig fallen wir ihm entgegen,
täglich in seine Arme und werden umarmt,
von dem der uns entgegenläuft,
der sanftmütig ist von Herzen,
und unser sich täglich erbarmt.
Das alles ist Ausdruck unseres Glaubenslebens,
denn der Glaube lebt innigst mit ihm,
und kein Blatt passt zwischen die Liebenden,
haben sie nur den anderen im Sinn.
Bei uns aber ist es so,
dass Gott uns im Sinn hat,
wie Johannes es im Gebet beschreibt.
Dass wenn wir an seinen Worten bleiben,
das ist Gottes Wunsch,
das ist seines Geistes einiges Treiben,
wenn also der Weinstock seine Nährstoffe in uns treibt,
dann kann unser Vergebungs-Leben
an guten wie an schlechten Tagen,
Früchte zu Gottes Ehre tragen.
Wer aber sein Gut mehrt,
mit fremden Gut,
und damit vor Mensch und Gott Unrecht tut,
ihn wird Gott aus dem Leben kehren.
So, wie es dem Kornbauer geschah,
der fügte zwar kein fremdes Gut bei sich dazu,
und hatte aber dennoch Gott vergessen,
und sah darin seine gesegnete Zeit,
seinen Reichtum zu genießen
mit Vergrößern und sicherte sich mehr
als sein Essen.
Er dachte seine Seele habe dann Ruh.
Beides geschah ohne Gott zu ehren,
den Reichtum sammeln,
oder das eigene Gut mit Unrecht vermehren.
Und auch andere Menschen mit Pfändern
in Abhängigkeit zu bringen.
Ein jeder folgte seinem Weg,
und seinen eigenen Dingen,
an denen seine Begierden hingen.
Aber Gott setzt dem ganzen ein Ende,
nackt und kalt sind am Ende die Hände.
Ach hätte sie doch im Leben,
als warme Hände den Bedürftigen gegeben.
So sollten wir mit warmen Herzen
unser Leben teilen,
bevor sich Erben streiten,
während wir zum Gericht enteilen.
So sollten wir in den kleinen Dingen, Momenten,
uns Himmelsschätze sammeln,
wie das tägliche Manna empfangen,
und aus Liebe geben,
sonst wird am Schluss noch das Erhaltene
in den Töpfen unserer Sorge,
Begierde und Ängste vergammeln.
*
Häuser kann man aus vielen kleinen Steinen bauen.
Steine auf dem Fundament des Glaubens,
der sich allein auf den Felsen gründet.
Und wird hier nach Lot und Schnur gut gearbeitet,
und der Stein wird nach Maß aus dem Felsen gehauen,
lassen sich die kleinen Steine zusammenfügen,
und die Liebe ist der Mörtel, der alles verbindet.
So kann kein noch so starkes Beben,
kein noch so starker Regen,
das Haus umwerfen, besiegen.
So ist die Treue im Kleinen,
wenn wir uns in den vielen Augenblicken,
uns mit der Güte Gottes vereinen.
Wenn wir von ihm Gutes erwarten,
lassen uns von seiner Gnade bescheinen,
du ihrer Freude beim ständigen Starten.
So besteht jeder Tag aus vielen kleinen Dingen,
in denen wir auf Jesus sehen,
und um seine Hilfe empfangsbereit ringen,
weil wir wie Wächter nach ihm Ausschau halten,
und auf seinem schmalen Wahrheitswegen gehen.
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Habakuk 2, 1
1 Auf meiner Warte will ich stehen
und mich auf meinen Turm stellen
und Ausschau halten und sehen,
was er mir sagen und antworten werde auf das,
was ich ihm vorgehalten habe.
+++++++
*
🙏
"Danke, Vater,
dass du ein Gott bist, der sich täglich
zu offenbaren vermag.
Neue Güte an jedem neuen Morgen,
an jedem neuen Tag.
Was kein Auge gesehen,
kein Ohr gehört,
in keines Sinn gekommen ist,
das geschieht deinen Kindern,
die dich lieben,
weil du in ihren Herzen bist."
"So hilf uns redlich und ehrlich zu sein.
Dass wir nicht deinen Gaben
Unrechtsgaben hinzufügen,
dass wir bei deinem Wort und deiner Wahrheit bleiben,
und uns nicht selbst betrügen."
"Du weißt doch selbst
wie wir beieinander sind.
Viel Kopf, viel Verstand, viel Gefühl,
aber wenig ein gewordenes Kind.
Viel Lehrer aber wenig Vater sein."
"Ständig von uns redend,
von uns überzeugt,
oft deine Gnade übersehend,
während sich unser Sinn zum Vergänglichen neigt."
"Wir ahnen gar nicht,
wie sehr wir deine Gnade
in Wirklichkeit brauchen,
in uns ist so wenig dein Licht."
"So schnell reden wir von ihr,
als könnte man sie in einer Pfeife rauchen.
Als hätten wir sie alleine schon darin verstanden,
wenn wir sie auf der Zunge tragen,
und uns in Begriffen verlieren,
aber wie wenig sieht man sie an uns,
unser Leben mit ihrem Ewigkeitsglanz verzieren."
"Schenke uns Gnade,
Gnade in den vielen kleinen Dingen,
in den kleinen Dingen,
in deiner Wahrheit, Gerechtigkeit
und Barmherzigkeit,
die vor uns liegenden Aufgaben zu bezwingen.
Darin treu zu sein.
Wirke mit deiner Gnade hier hinein."
+++++++
Weh dem,
der sein Gut mehrt mit fremdem Gut –
wie lange wird’s währen?
Habakuk 2, 6
Der Lehrtext:
Jesus spricht:
Wer im Geringsten treu ist,
der ist auch im Großen treu;
und wer im Geringsten ungerecht ist,
der ist auch im Großen ungerecht.
Lukas 16, 10
+++++++
Danke, für das Lesen. 🌼
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