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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 25.01.2026
Ich habe die Erde gemacht
und Menschen und Tiere,
die auf Erden sind,
durch meine große Kraft
und meinen ausgereckten Arm und gebe sie,
wem ich will.
Jeremia 27, 5
Der Lehrtext:
Gottes unsichtbares Wesen –
das ist seine ewige Kraft und Gottheit –
wird seit der Schöpfung der Welt,
wenn man es mit Vernunft wahrnimmt,
an seinen Werken ersehen.
Römer 1, 20
Es passt uns einfach nicht.
Dass es jemanden gibt,
der über uns verfügt.
Der uns jemandem geben kann.
Das geht nicht in unseren Kopf hinein.
Einer, der letztendlich über uns verfügen kann.
Aber hat er dann nicht Schuld?
Diese Frage taucht unweigerlich auf.
Und wir müssen uns ihr stellen.
Viele Menschen kamen bei den Kriegen um.
Und hier, in Jeremia 27,
fordert Gott ausdrücklich die Völker auf,
dass sie nicht gegen Nebukadnezar kämpfen sollen.
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Jeremia 27, 6-7
6 Nun aber habe ich alle diese Länder
in die Hand meines Knechts Nebukadnezar,
des Königs von Babel, gegeben
und auch die Tiere auf dem Felde,
dass sie ihm untertan sein sollen.
7 Und es sollen alle Völker ihm dienen
und seinem Sohn und seines Sohnes Sohn,
bis auch für sein Land die Zeit kommt,
dass es vielen Völkern
und großen Königen untertan sein muss.
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Wenn wir an die Auslegung Daniel denken,
der Nebukadnezars Traum deutet,
von den 4 Weltreichen.
So wird sichtbar,
wem Gott Gelingen schenkt.
Die Meder und Perser besiegen Babylon,
weil deren Zeit zu Ende ist.
Die Griechen unter Alexander besiegen das
Medo-Persische Reich,
und die Römer besiegten die 4 Generäle (Diadochen),
bzw. deren Nachgeborene (Epigonen).
Und das römische Reich, das war,
und nicht war, und wieder ist,
in dessen Ausläufern befinden wir uns.
Es ist der Hochmut der Menschen,
der Stolz auf das "Eigene",
der dazu führt, auch die Angst,
dass andere größer werden.
Der Imperialismus, der sich ausbreitete,
das Großmachtsbestreben
führte zum ersten und zweiten Weltkrieg.
Gewurzelt in einem deutsche Kaisertum.
Der letzte Weltkrieg in Europa,
der zur Aufspaltung in zwei Reiche führte,
von denen eins den Glauben unterjocht,
und das andere zur Lauheit verführt.
Nun leben wir in einer Demokratie,
in der das Volk seine Rechte macht und regiert.
Aber - die Sünde im Herzen ist geblieben.
Und wir können jederzeit zum Tier werden.
Jederzeit, besonders dann wenn wir
unseren brüchigen Frieden
mit einem wirklichen Frieden mit Gott verwechseln,
und sagen: "Frieden, Frieden - es ist keine Gefahr!"
kommt bald das Unheil um die Ecke.
Und Europa geht es da vergleichsweise noch gut.
Aber weder in der Not,
noch in der "guten" Phase,
rufen wir nach Gott.
Sondern leben unser Leben nach
eigenem Sinn.
Nur wenn es Not gibt,
finden wir ein Wort für Gott,
dass er daran schuld sein müsse,
wenn es denn ihn gäbe.
Derweil könnten wir,
wenn wir wollten,
Gottes unsichtbares Wesen –
mit ein wenig Vernunft wahrnehmen.
Wie sagt der Volksmund:
Von nichts kommt nichts.
Also muss er doch da sein,
denn wir sind ja auch da.
Es ist schon komisch.
Kommst du in einen Raum,
in dem der Tisch feierlich gedeckt ist,
war jemand da, der ihn gedeckt hat.
Nimmst du ein Brot in die Hand,
weißt du, einer hat es gebacken.
Schaust du aber das funktionierende Gehirn an,
das in seiner Komplexität kaum zu überbieten ist,
sagt man, das sei durch Zufall entstanden.
Und wir verschließen dieses hohle Denken
mit unserem Trotz.
Denn weder Darwin noch Marx wollten einem Gott
untertan sein.
Also schuften sie Konstrukte.
Und komischerweise müssen
die ja auch geglaubt werden.
Es sind die großen Gottheiten der Neuzeit,
Der Marxismus, die Evolutionshypothese,
und der Wohlstand durch Ausbeutung.
Und wir befinden uns mitten darin.
Seit nunmehr Jahrzehnten sind wir einer steten
Gehirnwäsche unterworfen.
Die eine entstammt letztendlich aus der Feder
von Marx und Engels.
Und hier feierte man ihre Auferstehung
durch neoliberales Denken,
was man als Thema in den Hochschulen einbrachte
und damit den Sinn der Bevölkerung verändert.
Es gibt keine Wahrheit, sagt dieses Denken.
Sie muss im Konsens
immer wieder neu beschlossen werden.
Und wer sich nicht darunter beugt,
der wird geschnitten, lächerlich gemacht.
Er gehört zu den "Lumpen".
Rot-Grün haben das ja in den letzten Jahren vorgemacht.
Ihre Wahrheit ist die Freiheit.
Die Freiheit alles zu machen, was man will.
Menschen im Mutterleib abzutreiben,
jegliche Freizügigkeit durch Gesetze zu legitimieren,
damit man sie guten Gewissens vollziehen kann.
Das wird unsere Gesellschaft auf lange Sicht zerstören.
Das weiß natürlich auch der Marxismus.
So fixt er die "freie" Welt mit billigen Produkten an,
kommt der Gier des Menschen entgegen.
Macht satt und "sätter". Lau und lauer.
Der sogenannte freie Markt wird mit eigenen Waffen
Waffen geschlagen, verkauft wird es als Globalisierung.
Und die Oberen dieser Länder
leben auch wie die Made im Speck.
Und die "freie" Welt,
sie ist gierig bis obenhin,
es muss ja das Bruttosozialprodukt wachsen,
weil der Reichtum wachsen muss,
schließlich kennt man sich und den anderen ja,
wenn wir nicht gierig sind, sind es die anderen.
Das ist die Legitimation,
auf Angst und Gier gegründet.
Also verbandelt man sich mit dem Kommunismus.
Man will dort die eigenen Waren verkaufen.
Waren, die schnell kopiert werden,
billiger hergestellt werden und bei uns wieder
auf den Markt geworfen werden und hier alles durcheinander
bringt.
Dabei fällt mir die Solarenergie ein.
Wir werden rund um die Uhr dazu vereinnahmt,
dem Kapitalismus, bzw., den Mammon, zu dienen,
und vor ihm zu knien.
Das ist das System.
Und die ganze Punktesammlerei,
sie zeigt uns unser "gieriges sparsames Herz".
Es wird getäuscht und vereinnahmt.
Die damit verbundene Preisgabe der eigenen Interessen
das alles verbindet sich zu einer weltweiten
großen Kontrollsache.
Noch ist sie nicht in falschen Händen.
Aber gewiss wird es so kommen.
Die Herren über 0 und 1 stehen bereit.
Aber wir, wir sind gläsern geworden,
verfügbar für die Interessen derer,
die an uns verdienen und uns beherrschen.
Wir lehnen die echten Quellen ab,
das wirkliche Leben mit Gott,
das frische Quellwasser seiner Liebe und Güte,
das wahre Brot des Lebens,
den wirklichen Trost,
die heilsame Treue,
die wirkliche Liebe unseres Lebens,
den Eckstein, wir verwerfen ihn täglich.
Und versuchen uns zu füllen mit irdischem Ersatz.
Alles ist darauf ausgerichtet.
Und dabei bleiben auch viele auf der Strecke.
Oder übernehmen sich und scheitern.
Wir bereiten allem Widergöttlichen den Weg.
Indem wir alles mitmachen und nicht
mit Gott aus seiner Fülle leben.
Wir lassen uns nicht an seiner Gnade genügen.
Wir dächten,
wir kämen mit ihr zu kurz.
Wir kämen zu kurz in diesem kurzen Leben.
Dabei will die Gnade Gottes
unser Leben auf ewig verlängern.
Geht aber nicht, weil die Sünde uns die Sinne kürzt.
Es geschieht ganz ganz langsam.
So dass wir es kaum merken.
Wie beim Frosch, wenn das Wasser leicht,
sachte, ganz sachte, erhitzt wird.
Dann merkt er keinen Unterschied mehr und ist tot.
So geschieht es, langsam, ganz langsam,
und plötzlich, man verwundert sich
gerät alles aus dem Ruder.
Dann der Konflikt, dann ein Krieg.
Es geht immer um Angst und Gier, Gier und Angst.
Das sagt man nicht, man sagt
Es geht ums "Vaterland",
um die "Nationale Sicherheit",
um "das Erbe der Väter",
um "unsere Identität als Kommunisten"
Es geht um "unsere Ehre".
Aber es ist Angst,
sie multipliziert sich aus der millionenfach
einzelnen Angst der Individuen,
der Menschen, die keinen wirklichen Fürsprecher mehr
in ihrem Herzen tragen.
Die in ihrem Herzen allein zu Hause sind.
Mit wem sind sie zusammen: Mit ihrem "Alleine".
Ganz ohne Schutz und Schild und Schirm.
Und weil das menschliche Herz das nicht erträgt,
muss es stark sein, muss es sich stärken,
kampfbereit werden,
denn der andere ist ja auch so.
Und bevor er mich bedroht und schluckt,
muss ich ihn schlucken.
Weil wir in unserem Inneren nicht mehr
Kontakt haben mit der Liebe Gottes,
weil sie uns nicht mehr bestimmen darf und kann.
Wir liefern zwar Gott zur Beruhigung unseres Gewissen
eine gewisse Religion.
Aber geben wir ihm in Jesus unser ganzes Leben,
all unsere Wünsche, unsere Hoffnungen,
alle kommenden Augenblicke?
Dar er unser Sein bestimmen.
Er ist ja die Liebe pur,
darf die göttliche Liebe des Vater s in Jesus
unser Leben bestimmen?
Was ist denn gar so hässliches an ihr,
das wir lieber unser älter werdendes, verfallendes,
vergängliches Leben anschauen als seine Liebe?
Das Ego, das uns belügt,
dass sich der Schlange hingibt und
mit ihr spricht:
"Sollte Gott gesagt haben."
Seine Lügen versprechen uns Segen und wir ernten Fluch.
Den Fluch des Todes.
Den Flucht der Einsamkeit,
dass Alleine-Sein im eigenen Herzen.
Und daraus die Angst,
dass der andere stärker wird und was wegnimmt.
Und gleichzeitig tragen wir in uns
eine tief verborgene Trauer,
dass wir im falschen Leben sind.
Das merken die am besten, die alles haben,
und merken, dass sie sich seltsam leer fühlen.
Denn dieses Welt hat nichts,
womit sie unser Herz
und dieses Traurigkeit sättigen kann.
Die Religion sagt:
ein wenig, ein wenig kannst du dazu beitragen,
aber in Wirklichkeit kann der Mensch
nichts dazu beitragen.
Er kann Gott nichts bringen,
außer sein durch und durch verdorbenes Herz.
Aber, sagt er,
ich tue doch auch Gutes.
Ja, dazu ist der Mensch "auch" fähig,
da und dort "Gutes" zu tun.
Aber das Gute rettet ihn nicht.
Das ändert nicht sein Herz,
dass er ewige darin wohnt.
Das zu allem Bösen fähig sein kann.
Gott tut Gutes, ist aber niemals fähig zu Bösem.
So hat das Ego Angst vor einem Herrschaftswechsel.
Angst,
dass die eigenen Verbrechen auf den Tisch kommen,
eine Ablenkung, ein Krieg, ein Konflikt muss her.
Dass man nicht selbst vor Gericht kommt.
Gott lässt zu,
dass wir in unserer Ruhe gestört werden,
aufgeschreckt werden.
Er braucht uns nur laufen zu lassen.
Selber machen zu lassen.
Es endet immer in einer Katastrophe.
Dann die Not,
dann das Rufen nach einem starken Mann,
dann die Änderung des Rechts,
die Wahrheit muss zur Lüge verdreht werden,
denn man braucht eine Legitimation,
Immer wieder das gleiche Muster.
Anstatt umzukehren zu Gott,
wollen wir nicht gestört werden.
Gott wollte sein Volk Israel nicht laufen lassen.
Aber das Nordreich hörte nicht,
es wurde erobert und verschwand.
Und,
anstatt sich das Südreich Juda
ein Beispiel daran nahm,
um umzukehren mit ganzem Herzen,
sündigte es noch schlimmer,
besonders unter Manasse.
Das wollte Gott nicht mehr vergeben.
Und so stand Nebukadnezar schon einmal
vor den Toren Jerusalems.
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Jeremia 27, 19-20
19 Denn so spricht der HERR Zebaoth
von den Säulen und vom Meer
und von den Gestellen und von den Geräten,
die noch übrig geblieben sind in dieser Stadt,
20 die Nebukadnezar, der König von Babel,
nicht mitnahm, als er Jechonja,
den Sohn Jojakims, den König von Juda,
von Jerusalem wegführte nach Babel
samt allen Vornehmen in Juda und Jerusalem, –
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Damals ging der König (auch Jojachin genannt) hinaus,
mit seiner Mutter, Knechte, Oberste, Kämmerer …
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2. König 24, 15-16
15 Und er führte weg nach Babel Jojachin
und die Mutter des Königs,
die Frauen des Königs und seine Kämmerer;
dazu die Mächtigen im Lande
führte er auch gefangen von Jerusalem nach Babel.
16 Dazu alle Kriegsleute, siebentausend,
und die Zimmerleute und Schmiede, tausend,
lauter starke Kriegsmänner,
die brachte der König von Babel gefangen nach Babel.
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Da gingen auch Daniel und seine Freunde mit,
auch Mordechai, Esthers Onkel.
Das alles war geschehen,
aber dennoch kehrte Juda nicht um.
Und die falschen Propheten sagten,
Jojachin kommt bald wieder,
die Geräte aus dem Tempel werden wieder gebracht.
Und den falschen Propheten schenkte man Glauben.
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Jeremia 27, 16-17
16 Und zu den Priestern
und zu diesem ganzen Volk redete ich
und sprach:
So spricht der HERR:
Hört nicht auf die Worte eurer Propheten,
die euch weissagen und sprechen:
»Siehe, die Geräte aus dem Hause des HERRN
werden nun bald von Babel wieder herkommen!«
Denn sie weissagen euch Lüge.
17 Hört nicht auf sie,
sondern seid dem König von Babel untertan,
so werdet ihr am Leben bleiben.
Warum soll diese Stadt zur Trümmerstätte werden?
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Gott warnte. Aber keiner machte ihm Bahn.
Und so wurde die Stadt Jerusalem zur Trümmerstädte.
So vollzieht sich das Wort aus Jeremia 27, 5
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Jeremia 27, 5
Ich habe die Erde gemacht
und Menschen und Tiere,
die auf Erden sind,
durch meine große Kraft
und meinen ausgereckten Arm und gebe sie,
wem ich will.
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Machen wir denn
___________Gott Bahn?___________
Ist dies ein Tag,
wo wir ihm in unserem Herzen Bahn machen?
Müssen wir erst im Elend sein,
vielleicht "noch mehr" im Elend sein,
dass wir hörbereit werden.
Von uns aus Gott zu begegnen ist unmöglich.
Aber wir können ihn von Herzen suchen,
und dann wird er sich finden lassen.
Auch dieses "suchen" ist schon der Beginn,
ihm "Bahn zu machen".
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Jesaja 57, 14-16
14 Und er spricht:
Machet Bahn, machet Bahn!
Bereitet den Weg,
räumt die Anstöße
aus dem Weg meines Volks!
15 Denn so spricht der Hohe und Erhabene,
der ewig wohnt, dessen Name heilig ist:
Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum
und bei denen,
die zerschlagenen und demütigen Geistes sind,
auf dass ich erquicke den Geist der Gedemütigten
und das Herz der Zerschlagenen.
16 Denn ich will nicht immerdar hadern
und nicht ewiglich zürnen;
sonst würde ihr Geist vor mir verschmachten
und der Lebensodem,
den ich geschaffen habe.
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Wenn wir Gott nicht Bahn machen,
dann machen wir einem anderen Bahn.
Der wird kein guter Hirte sein.
Der wird nicht für uns sterben,
sondern der will die Menschen zerstören.
Er ködert sie mit Freiheitsgedanken
und malt sie ihnen als Licht vor die Augen.
Aber er ist Finsternis.
So wie der Marxismus es tut,
so wie der "Kapitalismus" es tut.
So wie es Religionen tun.
So wie es alle tun, die ihr eigenes "First" sprechen.
Wenn wir nicht Gottes Wahrheit,
seiner Gerechtigkeit in Jesus Christus,
seiner großen Barmherzigkeit Bahn machen,
wenn wir nicht umkehren und
nach dem Angebot des Evangeliums greifen,
und eine echte Freiheit in Bindung an Jesus erleben,
"dann wird einer kommen,
der uns unser Herz durch List umkehrt,
auf einem Weg,
den wir nicht wollen, der im großen Leid endet."
Wenn wir die Vergebung Gottes ausschlagen,
dann wir die Unbarmherzigkeit das Feld einnehmen,
und statt Blumen werden
Disteln des Hasses wachsen.
So war das 1933,
so wird es heute wiederkommen.
So wird es immer sein,
wenn wir Gott eintauschen
gegen vergängliche Lust.
Die Welt hat sich nicht geändert.
Aber die Bedingungen haben sich geändert.
Gott sandte seinen Sohn,
und hat am Kreuz alles "Fleisch",
unser natürliches Bestreben,
unser ungehorsames Herz,
unsere Sünde und Schuld,
er hat sie am Kreuz verurteilt und gerichtet.
Ich darf so zu ihm kommen wie ich bin,
in meiner ganzen Unzulänglichkeit,
als einer der nicht zur Wahrheit passt,
aber von der Gnade passend gemacht wird.
Ich schaue auf das Konto meines Lebens,
und es ist plötzlich ausgeglichen,
der hohe Minusbetrag ist weg.
In Jesus bin ich im Plus vor Gott.
Aber nur er konnte dies durch sein
Leiden und Sterben ermöglichen.
Er hat den Schuldpreis getilgt
und mich freigekauft zum Leben,
um mit ihm, der lebendigen Liebe, zu leben.
Ich gehöre jetzt ihm, von Rechts wegen.
Und die ihn aufnahmen,
denen gab er Macht dazu,
Gottes Kinder zu werden.
Das ist kein Trauerspiel.
Es ist viel Freude darin.
Überströmende große Freude,
ein schönes beständiges Glück.
Aber ohne Leid geht es nicht.
Immer wieder werden wir mit unserem Ego konfrontiert.
Das redet uns ein,
dass wir vor Gott kriechen müssen,
und der Glaube doch nicht nötig wäre.
Wir kriechen aber nicht vor Gott
sondern dürfen
mit erhobenen Kopf ihn anschauen,
auch wenn uns dazu nicht zumute ist.
Weil wir wissen, dass wir von Natur aus
nicht zu ihm passen.
Aber er wollte, dass wir umkehren,
es ist eine Umkehr darin,
dass wir im Herzen wie Kinder werden.
Und wenn das nicht geschieht,
können wir nicht in das Reich Gottes kommen.
Keiner hat mehr Würde,
als der,
dem alle Schuld vergeben ist,
der mit seinem Schöpfer in Frieden leben darf.
Er hat die Würde verliehen bekommen.
Und er kann dieser Würde gemäß leben.
Er muss nicht mehr hauen.
Er muss nicht mehr in Unreinheit leben.
Blöd über andere denken,
er muss nicht mehr gegen Gott opponieren,
gegen ihn arbeiten und sündigen.
Er kann sein Kreuz täglich auf sich nehmen,
weil Gottes Geist ihm tragen hilft,
sein Beistand in seinem neuen Herzen,
die Liebe, die Gott in sein Herz ausgegossen hat.
Er ist niemals mehr in seinem neuen Herzen alleine,
und selbst wenn der Körper stirbt,
wird dieses Herz,
dass sich mit ihm
im Geist und in der Wahrheit verbunden hat,
verschweißt hat mit ihm,
dass er mit sich
und seinem Herzen zu einem gemacht hat,
wird dieses Herz
durch den Tod hindurch zur Auferstehung hinüber leben.
Und in dieser Liebe hat er auch Gottes Worte lieb.
Er bleibt an Jesu Worten.
Das geschieht nicht in Perfektion,
aber in einer Vollkommenheit die in Jesus ist,
und an die sich seine Kinder hängen.
Gnade und Wahrheit bestimmt ihr Handeln.
Und Micha 6 Vers 8 erfüllen sich:
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Micha 6, 8
Es ist dir gesagt,
Mensch,
was gut ist
und was der HERR von dir fordert:
nichts als Gottes Wort halten
und Liebe üben [1]
und demütig sein vor deinem Gott.
[1] Wörtlich: »nichts als Recht tun und Güte lieben«
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Davon leben die Völker,
auch mitten in den Wirren ihrer Sünde.
Das ist der beste Dienst, den man seinem Land
und den Menschen erweisen kann:
Mit Gott im Geist und in der Wahrheit leben.
Nicht ein Land muss groß werden,
sondern Jesus muss groß werden in unseren Herzen.
*
🙏
"Liebender Vater,
der uns in Jesus Christus begegnet,
und sich uns mit ganzem Herzen zuwendet.
Alles ist dein, und alles was dein ist,
hast du auch in die Hand deines Sohnes gegeben.
Deine ewige Kraft, wir können sie nicht ermessen."
"Wir bitten dich,
dass wir dich in deinem Sohn erkennen.
Dass wir alles tun zu deiner Zeit.
Dass wir vor dir stille halten,
dass wir uns nicht rächen für Ungerechtigkeit."
"Wir brauchen so sehr deine Vergebung und Gnade.
Und haben doch so wenig Zeit für dich.
Hilf uns darin umzukehren.
Berühre uns mit deiner Gnade,
dass wir verständig werden."
"Vergib uns unsere Schuld und heile uns
von unseren Gebrechen.
So dass unser Herz dich mit David lobt.
Alles was in uns ist, lobe deinen heiligen Namen."
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Ich habe die Erde gemacht
und Menschen und Tiere,
die auf Erden sind,
durch meine große Kraft
und meinen ausgereckten Arm und gebe sie,
wem ich will.
Jeremia 27, 5
Der Lehrtext:
Gottes unsichtbares Wesen –
das ist seine ewige Kraft und Gottheit –
wird seit der Schöpfung der Welt,
wenn man es mit Vernunft wahrnimmt,
an seinen Werken ersehen.
Römer 1, 20
+++++++
Danke, für das Lesen. 🌿
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