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freiheitdings Blog

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90402 ...............

Gedanken zur Losung am 26.12.2025, Gottes Gnade führt uns durch sein Wort, in Gemeinschaft mit Geschwister, in die Stille, dort wo unsere Augen leuchen dürfen.-

.

Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 26.12.2025



Die Gebote des HERRN
sind lauter
und erleuchten die Augen.
Psalm 19, 9


Der Lehrtext:


Alle,
die im Hohen Rat saßen,
blickten auf Stephanus
und sahen sein Angesicht
wie eines Engels Angesicht.
Apostelgeschichte 6, 15




Der Psalm 19, ein Lied Davids,
in der Lutherbibel überschrieben mit:
"Gottes Herrlichkeit in seiner Schöpfung
und in seinem Gesetz".

Die Schönheit und Herrlichkeit der Schöpfung,
von Vers 1-7

Das Gesetz, das Zeugnis, die Befehle Gottes
Seine Gebote, Vers 8-9.

Die Furcht des HERRN,
die auf den Rechten Gottes fußt, Vers 10a.

Die Rechte Gottes, Verse 10b-12.

Die Wahrheit um unser Menschsein, Vers 13a.

Die Bitte um Freispruch von den eigenen Sünden,
und Bewahrung vor stolzen Menschen
vor ihrem Herrschen, 14a.

Tadellos und frei von großer Missetat
in Gemeinschaft mit Gott, 14b-15.


*


+++++++
Psalm 19, 8-11
8 Das Gesetz des HERRN ist vollkommen
und erquickt die Seele.
Das Zeugnis des HERRN ist gewiss
und macht die Unverständigen weise. 

9 Die Befehle des HERRN sind richtig
und erfreuen das Herz.
Die Gebote des HERRN sind lauter
und erleuchten die Augen. 

10 Die Furcht des HERRN ist rein
und bleibt ewiglich.
Die Rechte des HERRN sind wahrhaftig,
allesamt gerecht. 

11 Sie sind köstlicher als Gold
und viel feines Gold,
sie sind süßer als Honig und Honigseim. 
+++++++


Hier wird Gott gelobt.
Braucht der ewige Gott unser Lob?, -
eigentlich nicht.
Er ist nicht darauf angewiesen.
Er ist auch nicht selbstgefällig.

Sondern es ist etwas anderes.

So wie unsere Beine laufen wollen,
so wie unser Mund reden will,
so will das Herz im Zustand der Liebe zu Gott
seine Liebe zu ihm ausdrücken.


Das ist kein oberflächliches Tun.
Es geschieht im Geist und in der Wahrheit.
Es ist ein Teil unseres Menschseins.


Es geschieht,
wenn wir seine Liebe erkannt haben.
Wir sagen nicht, weil es "richtig" ist,
oder weil es sich gut anhört.

Wir sagen es ihm aus der Liebe unseres Herzens zu ihm.
Und wir wissen auch,
dass unsere Liebe keine vollkommene Liebe ist.
Das muss sie auch nicht sein.
Weil auch unsere Liebe nur Bestand hat,
wenn wir auf Jesus schauen und
uns von seiner Liebe berühren lassen.

Wollen wir Jesus und den Vater erkennen, -
worin ja das ewige Leben besteht, -
dann haben wir auch eine
reine gute Einstellung zu seinen Worten.

Wir mögen sie nicht alle verstehen,
wer kann das schon?
Aber wir können ihm, in allem was er sagt,
dennoch seine Liebe zutrauen.


Wir können also den Text in Frageform an uns stellen:

Glaubst du ihm,
dass sein Gesetz vollkommen ist
und deinen Seele erquicken kann?


Das kommt natürlich darauf an,
was wir unter Gesetz verstehen.
Im engeren Sinn sind es seine 10 Worte vom Sinai.
Im weitesten Sinne ist es die geschriebene Schrift
zur Zeit Davids.
David aber erkennt,
bei allem meint es Gott gut mit uns.

Das Gesetz ist uns aber nicht gegeben zur Rettung,
es wirkt aber als Spiegel auf eine gewisse Weise mit,
als Spiegel für unser Tun.
Aber es rettet nicht.
Es deckt den Abstand zu Gott auf.
Und wir erkennen darin unseren Zustand der Verlorenheit.

Wir können es nicht ganz halten, nie.
Keine menschliche Natur kann das,
wir sind alle der Verurteilung des Gesetzes verfallen.

Das wusste auch David,
aber was David auch schon wusste war,
dass Gott aus Gnade vergibt.

Dass es etwas größeres als das Gesetz gab.
Nämlich Gott selbst und seine Gnade.

Und er hat aber auch die guten Dinge
des Gesetzes erkannt,
nämlich wenn man es mit Blick auf die Gnade Gottes
"tut".
Bewusst schreibe ich "mit Blick auf die Gnade Gottes!"

Denn geschieht das ohne diesen Blick,
wird sich am Ende des Tages der Mensch rühmen,
der einen Teil davon gehalten hat
und wird sagen:
"Danke Gott, dass ich nicht so bin
wie der Zöllner, da hinten.
Siehst du, wie ich dir treu diene" ... .

Der aber,
der auf die Gnade Gottes schaute,
und betete, so,
wie wir es auch in diesem Psalm lesen,
der kann sich nicht daran erinnern,
denn Gott tat es in ihm.
Er hat Lohn bei Gott.




+++++++
Psalm 19, 12-15
12 Auch lässt dein Knecht
sich durch sie warnen;
und wer sie hält,
der hat großen Lohn. 

13 Wer kann merken,
wie oft er fehlet?
Verzeihe mir die verborgenen Sünden! 

14 Bewahre auch deinen Knecht vor den Stolzen,
dass sie nicht über mich herrschen;
so werde ich ohne Tadel sein
und unschuldig bleiben von großer Missetat. 

15 Lass dir wohlgefallen
die Rede meines Mundes /
und das Gespräch meines Herzens vor dir,
HERR, mein Fels und mein Erlöser.
+++++++


Der Mensch,
der also auf die Barmherzigkeit Gottes hofft,
weiß, dass er sie zum Gelingen braucht,
der wird das gelungene Werk des Tages,
auch das Halten des Gesetzes,
nicht als sein Werk anschauen,
sondern als ihm geschenkte unverdiente Gnade.

Leuchten da nicht unsere Augen auf?

Ich bin geliebt ohne Verdienst,
und er hat mir sein Wort als Geländer gegeben,
dass ich nicht
von der Brücke dieses Lebens,
auf dem Weg zur Ewigkeit, stürze.


*


Den "Nächsten lieben",
das ist kein neues Gebot.

Das gab es schon bei Mose:
Im dritten Buch Mose, Kapitel 19
geht es um die Heiligung des Lebens.
Sie erfolgt durch das Halten der Gebote.

Sie dienen zur Ehre Gottes.
Aber auch zu deiner und meiner Ehre.
Warum?

Ehrt dich das denn nicht,
wenn einer dich liebt?
Wenn er dich nicht vergöttert,
wenn er dich nicht in den Schmutz zieht,
wenn er dich achtet,
wenn er nicht auf deine Frau schaut,
wenn er dich oder deine Angehörigen nicht tötet,
wenn er dir nicht deinen Besitz stiehlt,
deine Ehre, und deine Ruf beschädigt …

sondern wenn er dich -
so wie du bist - am Leben lässt
und ehrt.
Ja, wenn er barmherzig ist
wenn du in Not bist,
und sich diese Barmherzigkeit nicht heraus hängen lässt.

Wenn es ihm etwas kostet
sich zu dir zu bekennen,
wenn du unschuldig verklagst wirst.


Da freust du dich doch auch,
und dann dürfen auch die Augen leuchten.


Nahezu das alles,
bis auf die Ehefrau,
die Jesus ja nicht hatte,
hat Jesus übrigens nicht erlebt.

Er war niemals der Nächste derer,
die ihn in der Schrift erwarteten.
Vielleicht noch am nächsten Nikodemus.

Aber am Kreuz trat er die Kelter allein.



+++++++
3. Mose 19, 9-18
9 Wenn du dein Land aberntest,
sollst du nicht alles
bis an die Ecken deines Feldes abschneiden,
auch nicht Nachlese halten. 

10 Auch sollst du in deinem Weinberg
nicht Nachlese halten
noch die abgefallenen Beeren auflesen,
sondern dem Armen und Fremdling sollst du es lassen;
ich bin der HERR, euer Gott. 

11 Ihr sollt nicht stehlen noch lügen
noch betrügerisch handeln einer mit dem andern. 

12 Ihr sollt nicht falsch schwören
bei meinem Namen
und den Namen eures Gottes nicht entheiligen;
ich bin der HERR. 

13 Du sollst deinen Nächsten
nicht bedrücken noch berauben.
Es soll des Tagelöhners Lohn
nicht bei dir bleiben bis zum Morgen. 

14 Du sollst dem Tauben nicht fluchen
und sollst vor den Blinden kein Hindernis legen,
denn du sollst dich vor deinem Gott fürchten;
ich bin der HERR. 

15 Du sollst nicht unrecht handeln im Gericht:
Du sollst den Geringen nicht vorziehen,
aber auch den Großen nicht begünstigen,
sondern du sollst deinen Nächsten recht richten. 

16 Du sollst nicht als Verleumder umhergehen
unter deinem Volk.
Du sollst auch nicht auftreten
gegen deines Nächsten Leben;
ich bin der HERR. 

17 Du sollst deinen Bruder nicht hassen
in deinem Herzen,
sondern du sollst deinen Nächsten zurechtweisen,
damit du nicht seinetwegen Schuld auf dich lädst. 

18 Du sollst dich nicht rächen
noch Zorn bewahren gegen die Kinder deines Volks.
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst;
ich bin der HERR. 
+++++++


Das und noch viel mehr ließ Gott ausrichten.
Tun wir das,
so ehren wir damit Gott,
den nächsten
und auf gewisse Weise auch uns selbst.

Wir haben immer Ehre bei Gott,
wenn wir ihn im Geist der Wahrheit ehren.
Darüber freut er sich.

Tun wir es nicht, betrüben wir seinen Geist.
Und seine Liebe ist nicht in uns.

Tun wir es aber,
können wir frei den Blick erheben.
Dann erleben wir, wie gut sein Gebot ist.
Und unsere Augen leuchten.


Aber was passiert, wenn wir Gott mit dem Mund
und nach dem Buchstaben dienen und nicht
im Geist der Gnade?

Wir schreiben es auf unsere Karte.
Wir schauen immer auch auf uns
und rechnen auf.

Wir sind bei uns geblieben,
bei unserem Ego.
Das sonnt sich dann in eigener Ehre.

Es denkt zwar, Gott werde geehrt.
aber da wo es Ruhm nimmt,
und das tut es in den Nebenräumen des Herzens immer,
vielleicht so,
dass es außen nicht sichtbar wird,
da wo es sich rühmt,
da wird Gott nicht geehrt.


Und so hat sich diese Haltung verinnerlicht.
Auf das Äußere zu sehen.
Auf ein Regelwerk,
dass man einhalten konnte,
wenn auch manchmal mit Müh und Not,
und sich darüber definierte.

Aber dabei musste man vor Gott nicht mehr
als armer, elender, bloßer, nackter Mensch da stehen.

Man sah nicht,
dass man vor ihm immer,
ich betone das diesmal:

Immer

auch als glimmender Docht
und geknicktes Rohr dastehen.
Als ein Dornbusch ohne essbare Früchte.

Glücklicherweise
kann Gott auch Dornengestrüpp benutzen,
in ihnen brennen, ohne dass sie verbrennen.

Glücklicherweise löscht er nicht den glimmenden Docht,
und zerbricht nicht den geknickten Stab.

Wir Menschen sind da aber anders.
Und auch der hohe Rat war da nicht anders.
Sie gaben Erlaubnis,
Stephanus auszulöschen.
Sie haben den Stab über ihn gebrochen.
Sie hatten keine Barmherzigkeit,
weil sie in ihrem Herzen bei sich geblieben waren.

Sie ließen nicht die Vergebung in ihrem Herzen zu,
warum auch,
denn sie dienten ja Gott.

Sie waren ja keine Sünder.
Sie dachten, sie seien die Sehenden,
waren aber in Wirklichkeit blind.

Ich bin auch blind.

Und nur Jesus ist mein Licht in das Leben.
Allezeit bin ich wie ein glimmender Docht
und komme mir vor,
wie ein geknicktes Rohr.

Immer kurz vor dem Ausgehen
und immer kurz vor dem Zerbrechen.

Ich danke Gott für seine große Gnade,
dass ich noch nicht ganz aus bin.

Er hält mich durch seine Gnade,
die mir große Freude an Jesus schenkt,
aufrecht.

Dass ich nicht meine Augen
wie Kain senken muss.

Sondern seine Gnade wirkt,
dass meine Augen leuchten
aus Freude über sein Wort,
über seine Vergebung,
über seine Liebe zu uns Menschen.

Die Gnade vermag das in mir.
Ich vermag das alles nicht.
Nicht in der Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.

Aber er, er kanns.



+++++++
Apostelgeschichte 6, 15
Alle,
die im Hohen Rat saßen,
blickten auf Stephanus
und sahen sein Angesicht
wie eines Engels Angesicht.
+++++++


Stephanus Augen haben geleuchtet,
er sieht eine Offenbarung des Herrn Jesus.
Die auf Jesus schauen, sie werden strahlen vor Freude.
Die Gott lieben, sie werden sein wie die Sonne.
Das ist unsere eigentliche Bestimmung.

Also - viel Gemeinschaft mit Gott,
mit seinem Wort,
mit einem seligen Rufen:
Herr, erbarme dich meiner und
gestalte mein Leben neu.
Verherrliche dich an mir.

Ich stehe erst von den Knien wieder auf,
wenn dein Geist meinem Geist bezeugt hat,
dass du dich meiner annimmst und alles gut machst.

Wir bestürmen Gott,
nicht weil er es braucht,
sondern weil sich unser Herz klar ausdrücken muss,
und wir uns klar werden müssen,
was wir eigentlich wirklich wollen.



"Gib mir, mein Gott, ein festes Herz,
mach es fest in dir!"



*



🙏
"Ja, lieber Vater,
mach mein Herz fest in dir.
Du allein bist in Jesus unser Heiland."

"Lobe den Herrn, meine Seele,
und was in mir ist, seinen heiligen Namen,
Lobe den Herrn, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:
der dir alle deine Sünden vergibt,
und heilt alle deine Gebrechen.
Der dein Leben vom Verderben erlöst,
der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit.
Der deinen Mund fröhlich macht,
und du wieder jung wirst wie ein Adler."

"Der meine Augen leuchten lässt
über sein Gesetz,
der Gerechtigkeit und Recht schafft allen,
die Unrecht leiden."

"Vater, meine Seele freut sich in dir
und deinem Sohn Jesus Christus,
unserem Herrn.
Danke für die Errettung durch sein Blut."
Nie werde und muss ich dir im Glauben genügen,
aber in großer Zerbrechlichkeit darf ich dich lieben."

"Ein großes Lob sei deiner herrlichen Gnade."




+++++++
Die Gebote des HERRN
sind lauter
und erleuchten die Augen.
Psalm 19, 9


Der Lehrtext:


Alle,
die im Hohen Rat saßen,
blickten auf Stephanus
und sahen sein Angesicht
wie eines Engels Angesicht.
Apostelgeschichte 6, 15
+++++++


Danke, für das Lesen. 🌻


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Verfasst: 26.12.2025, 09:09 Uhr

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