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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 26.3.2026
Ich will den HERRN loben allezeit;
sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.
Psalm 34, 2
Der Lehrtext:
Gott hat uns dazu vorherbestimmt,
seine Kinder zu sein durch Jesus Christus
nach dem Wohlgefallen seines Willens,
zum Lob seiner herrlichen Gnade.
Epheser 1, 5-6
Psalm 34 beschreibt ein Leben unter Gottes Schutz, ein Lehrgedicht.
David war aus Angst vor Saul nach Gath zu den Philistern geflohen.
Mann vermutet, das Abimelech ein Titel war, denn der König
zu dem er floh, hieß Achisch.
Zweimal war David zu ihm geflohen, beim ersten Mal aus Angst,
die ja begründet war, wenn man bedenkt, dass Saul die Priesterstadt
Nob auslöschen lies.
Und auch beim zweiten Mal war David in einer Situation, wo ihn seine
Angst antrieb.
Mitten in dieses Bewegung der Angst hinein erlebt er Gottes Bewahrung.
Und obwohl er sich auf einem "falschen Weg" befand,
falsch deswegen, weil er als Gesalbter des HERRN vergessen hatte,
dass Gott mit ihm war und er sein Heil bei den Feinden suchte,
obwohl er also auf einen falschen Weg war, hatte Gott weiter acht auf ihn.
David stellte sich bei Achisch wahnsinnig und entkam einer brenzligen
Situation, in die er sich selbst gebracht hatte. Doch er war ja sehr froh,
mit heiler Haut davongekommen zu sein.
Trotz des "Irrwegs" hielt Gott zu ihm.
Das versucht David in diesem Lied zu verarbeiten.
Ob er dabei aber erkannte, dass er sich auf eigenen Wegen befand?
Ich vermute, dass ihm das nicht so bewusst war.
Aber wir reden uns leicht. David erschien es sogar angemesssen, später
noch einmal zum König Achisch in Gath zu fliehen.
Dennoch ist Davids Freude, aus der Enge und Not, aus der lebend
bedrohlichen Situation entkommen zu sein, zu spüren.
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Psalm 34, 1-9
1 Von David, als er sich wahnsinnig stellte vor Abimelech und dieser ihn vertrieb
und er wegging.
2 Ich will den HERRN loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.
3 Meine Seele soll sich rühmen des HERRN, dass es die Elenden hören
und sich freuen.
4 Preiset mit mir den HERRN und lasst uns miteinander seinen Namen erhöhen!
5 Da ich den HERRN suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller
meiner Furcht.
6 Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude, und ihr Angesicht soll nicht
schamrot werden.
7 Als einer im Elend rief, hörte der HERR und half ihm aus allen seinen Nöten.
8 Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen
heraus.
9 Schmecket und sehet, wie freundlich der HERR ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!
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Es ist ein Loblied auf Gott, der seine Heiligen nicht in Stich lässt.
Das Lied ist voller bekannter ausdrucksstarke Verse.
David ist es nach seiner Flucht gelungen, seine Ruhe wieder bei Gott zu finden.
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Psalm 34, 18-23
18 Wenn die Gerechten schreien, so hört der HERR und errettet sie aus all ihrer Not.
19 Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen,
die ein zerschlagenes Gemüt haben.
20 Der Gerechte muss viel leiden, aber aus alledem hilft ihm der HERR.
21 Er bewahrt ihm alle seine Gebeine, dass nicht eines von ihnen zerbrochen wird.
22 Den Frevler wird das Unglück töten, und die den Gerechten hassen,
fallen in Schuld.
23 Der HERR erlöst das Leben seiner Knechte, und alle, die auf ihn trauen,
werden frei von Schuld.
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Sogar ein Hinweis auf das Passalamm, und auf Jesus ist enthalten.
(Vers 21: 2. Mose 12, 46; Johannesevangelium 19, 36)
Ein solches Verhältnis haben auch die Menschen, die Jesus von Herzen lieben.
Dabei sind sie vermutlich auch nicht immer 100%ig auf Gottes Wegen.
Aber Gott geht auch nicht von ihnen weg, wenn sie falsche Wege einschlagen.
Seine Gnade bleibt ihnen treu und verdammt sie nicht.
Denn seine Gnade errettet ja gerade aus vielen Sünden.
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Römer 5, 15
Aber nicht verhält sich’s mit der Gnadengabe wie mit der Sünde.
Denn wenn durch die Sünde des Einen die Vielen gestorben sind,
um wie viel mehr ist Gottes Gnade und Gabe den Vielen überreich
zuteilgeworden in der Gnade des einen Menschen Jesus Christus.
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Der Glaube wird nicht von uns selbst getragen, sondern die Gnade Gottes
ist es, die uns am Leben erhält.
Seine Gnade, die stärker ist, als jedes erlebbare Leid,
die uns durch alle kleinen und großen Tode hindurchbringt.
Die uns nicht in Stich lässt und alles wieder zurechtbringt,
wenn auch oft anders, als wir uns das wünschen oder wir es denken können.
Und wenn auch David singt:
"Ich will den HERRN loben allezeit;
sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein."
so wissen wir doch auch, dass dem nicht immer so war.
Dass er in Sünde eben nicht loben konnte sondern Gott aus dem Weg ging.
Aber dass Gott nicht von ihm wegging, sondern ihm nachging, wie hier auch.
So geht Gott nicht von uns weg. Was immer wir durchmachen, ob andere an
uns schuldig wurden und werden, oder ob wir uns an anderen versündigen.
Das Leben in der Gnade bedeutet nicht, dass wir machen was wir wollen,
sondern dass wir auf Vaters Gnade in Jesus hoffen, trotz aller
scheinbarer widrigen Umstände in unserem Innern und in der Welt.
Auch das Vergeben kann so ein widriger Umstand sein.
Und Gott presst uns nichts ab.
Wir können eh nur tun, was wir an ihm erkennen.
Seine Güte ist es doch, die uns barmherzig werden lässt.
Gott handelt in Liebe und seine Liebe wird uns anstecken.
Nicht die Strenge und Richtigkeit seines Wortes.
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Epheser 1, 5-6
Gott hat uns dazu vorherbestimmt,
seine Kinder zu sein durch Jesus Christus
nach dem Wohlgefallen seines Willens,
zum Lob seiner herrlichen Gnade.
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Dieses neue Leben in der Kindschaft, es ist nicht nur eine Veränderung
unseres Familienstatus.
Sondern es ist ein hineingeboren werden in Jesus.
Meinen wir wirklich, was Gott heute gebiert, lässt er morgen in Stich?
Da geht es uns wie David, der auch immer wieder in Gefahr geriet,
auf sein Herz zu schauen, was es dachte.
Aber damit das Herz denken kann, was es sollte,
müssen wir lernen auf Jesus zuschauen, dort am Kreuz auf Golgatha.
Hier werden wir verändert in sein Bild,
das Anschauen seiner Liebe nimmt uns hinein in seine Liebe.
Und lieben wir, so ist das nicht eine Produktion guter Werke,
um etwas von Gott zu bekommen,
sondern ein Ausdruck seiner Gegenwart in uns.
Denn er muss es in uns schaffen und auch vollbringen.
Ohne ihn können wir nicht tun.
So wie auch Jesus ohne seinen Vater nichts tun konnte.
Aber er will ja in uns und durch uns handeln.
Lasst uns das ihm glauben, lasst ihm seine ganze Liebe glauben.
*
🙏
"Vater, du meinst es gut mit uns. Manchmal sieht es aber nicht danach aus.
Manchmal zweifeln wir daran. Und es gibt auch für uns sichtbare Gründe dazu.
Hilf uns mit unserem Zweifel vor dir zu sein, du erträgst ihn,
wenn er auch einerseits nicht hilfreich ist,
andererseits aber doch schon, wenn wir erleben, dass du uns in
unserer Zerrissenheit und Widersprüchlichkeit erträgst und nicht weggehst.
Dass du auch unseren Schmerz nicht verniedlichst."
"Du aber wohnst bei denen, die zerbrochenen und gedemütigten Geistes sind.
Um zu erquicken. Wie du es durch deinen Sohn es wiederholtest:
Dass wir kommen sollen, wir mühseligen und beladenen Menschen.
Hilf uns, dein Joch auf uns zu nehmen, von dir heute zu lernen,
deine Sanftmütigkeit und deine Demut aus deinem Herzen
vor uns gelten zu lassen, damit wir Ruhe finden in unserer Seele.
Denn der Sünde Joch ist hart und schwer, dein Joch der Güte und Treue aber,
es ist sanft und leicht."
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Ich will den HERRN loben allezeit;
sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.
Psalm 34, 2
Der Lehrtext:
Gott hat uns dazu vorherbestimmt,
seine Kinder zu sein durch Jesus Christus
nach dem Wohlgefallen seines Willens,
zum Lob seiner herrlichen Gnade.
Epheser 1, 5-6
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Danke, für das Lesen. 🌷
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