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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 27.12.2025
Ich gehe einher
in der Kraft Gottes des HERRN;
ich preise deine Gerechtigkeit
allein.
Psalm 71, 16
Der Lehrtext:
Denen aber, die berufen sind,
Juden und Griechen,
predigen wir Christus
als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
1. Korinther 1, 24
Der Psalm 71, er hat 24 Verse.
Es folgt nach Stichworten, wie sich die Verse aufteilen,
Das ist meine Sichtweise, sie ist nicht vollkommen.
Diese Aufteilung hier ist spontan entstanden.
Jeder hat doch seine Sichtweise,
er kann Punkte ergänzen, streichen, umändern … .
Und andere Lieder oder Texte
brauchen ggf. eine andere Aufteilung.
Manche Verse umfassen mehrere Stichpunkte.
Man kann sie von vielen Seiten anschauen.
__Bitte um Hilfe in jetziger und zukünftiger Not
(1, 2, 3, 4, 9, 12, 18)
__Es ist ein Bekenntnis zu Gott.
(1, 3, 5, 6, 7, 14, 16, 17, 18, 22, 23, 24)
__Das eigene Alter Gott anvertrauen
(9, 18)
__Der Blick auf die Feinde
(4, 10, 11, 13, 24)
__Dank für Gottes Segnungen
(6, 14, 15, 16, 17, 19, 22)
__Bestimmung des eigenen Standpunkts
(1, 3, 5, 6, 7, 14, 16, 17, 18, 22, 23, 24)
__Bitte um Hilfe zur Heiligung des Lebens
(8, 18)
__Gott erinnern an seine Treue oder an sie denken
(3, 17, 22)
__Lob an Gott
(6, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23)
__Trost bei Gott
(6, 16, 17, 20, 21, 23)
So kommt Vers 17 kommt mind. 6 mal bei den Stichpunkten vor:
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"17 Gott,
du hast mich von Jugend auf gelehrt,
und noch jetzt verkündige ich deine Wunder."
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__Es ist ein Bekenntnis zu Gott.
Du bist der Gott, der mich von Jugend an lehrte.
Das erkennt meine Seele.
und auch jetzt verkündige ich deine Wunder.
__Dank für Gottes Segnungen
Der Liederdichter drückt auch darin
seine Dankbarkeit aus.
__Bestimmung des eigenen Standpunkts
Er tut darin seinen eigenen Standpunkt klarlegen.
Ich erkenne, dass Gott mich von Jugend an lehrte,
und ich verkündige deine Wunder,
das will ich so.
__Gott erinnern an seine Treue oder an sie denken
Ja, schau, wie treu Gott ist,
seit meiner Jugend hat er mich gelehrt.
Er hat mich nicht verlassen.
__Lob an Gott
Es ist nicht nur ein dankbares Herz da,
sondern es ist auch ein Lob an Gott.
"Gott, du bist der Gott,
der mich von Jugend an lehrte.
Und das war so gut,
dass ich bis heute deine Wunder verkündige.
__Trost bei Gott
Schließlich ist es auch ein Trost für den Beter.
Schau her, bis zum heutigen Tag,
seit meiner Jugend hat mich Gott gehalten.
Er wird es auch weiter tun.
Unser Losungsvers kommt mind. 5 mal vor:
+++++++
Psalm 71, 16
Ich gehe einher
in der Kraft Gottes des HERRN;
ich preise deine Gerechtigkeit
allein.
+++++++
__Es ist ein Bekenntnis zu Gott.
Der Psalmist sagt sozusagen:
"Ich bekenne dir, dass ich in deiner Kraft lebe,
in der Kraft Gottes des HERRN.
Dass ich nicht meinen eigenen Stiefel lebe,
sondern auf dich schauend vor dir lebe,
und dir vertraue.
Dabei halte ich mich ganz allein an dich,
an das, was du tust,
an deine Gerechtigkeit.
Sie allein ist wirklich gerecht.
Denn du bist gerecht in allen deinen Wegen."
__Dank für Gottes Segnungen
Der Liederdichter tut das nicht,
um von Gott etwas zu erhalten,
sondern er tut das aus Dankbarkeit.
Eine Hingabe an Gott ist immer auch ein Dank.
Sonst würde er nicht in der Kraft des HERRN einhergehen,
sondern müsste versuchen, sie zu erhalten.
So aber hat er sie und lebt die empfangene Gnade aus.
__Bestimmung des eigenen Standpunkts
Der Psalmist weiß was er will.
Er steht fest und will das Feld behalten.
In der Kraft des HERRN muss man nicht weichen.
Man kann zwar dabei sterben,
aber wir sterben in die Auferstehung hinein.
Das bezeugt uns der Geist Gottes durch sein Wort
in unser Herz hinein.
Wenn Gott uns in die Nachfolge beruft,
dann will er uns auf den Felsen stellen,
er will das nicht nur, er tut das auch.
Aber wir empfangen das nicht in äußerlichem
starken Selbstbewusstsein,
sondern als Kinder vom Geist der Kindschaft,
der auch der Geist der Furcht des HERRN ist,
als auch der Geist der Weisheit und des Verstandes,
des Rates und der Stärke.
Sondern Gott erleuchtet unseres Herzensaugen,
Er stärkt uns im Glauben.
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Jesaja 11, 1-4
1 Und es wird ein Reis hervorgehen
aus dem Stamm Isais
und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.
2 Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN,
der Geist der Weisheit und des Verstandes,
der Geist des Rates
und der Stärke,
der Geist der Erkenntnis
und der Furcht des HERRN.
3 Und Wohlgefallen wird er haben
an der Furcht des HERRN.
Er wird nicht richten nach dem,
was seine Augen sehen,
noch Urteil sprechen nach dem,
was seine Ohren hören,
4 sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen
und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande,
und er wird mit dem Stabe seines Mundes
den Gewalttätigen schlagen
und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten.
++++++
Der Text zeigt aber auch,
welche Weisheit und welchen Verstand dieser Geist hat
und auf welche Weise er sein Wirken ausrichtet:
Während wir mit unserem irdischen Verstand
das bearbeiten, was wir sehen,
wird dieser nicht danach richten und darauf bauen.
was er vor Augen sieht,
noch was er mit seinen Ohren hört.
Wir tun gut daran auf das Unsichtbare zuschauen.
Von diesem Standpunkt aus leben wir unser Bekenntnis.
__Lob an Gott
"Ich preise deine Gerechtigkeit,
die mich dazu gestaltet durch deine Gnade,
dass ich in deiner Stärke einher gehen darf.
Es ist immer ein Empfangen.
__Trost bei Gott
Schlussendlich enthält der Losungstext
auch Elemente des Trostes.
Denn das Erleben des Einhergehens
in der Kraft Gottes
verweist ja auch auf die Treue Gottes.
Und - wenn er mir heute treu ist,
warum sollte er es morgen nicht sein.
Auch morgen wird seine Güte neu zu uns sein.
Weil er ein guter Vater ist.
Tröstet das nicht?
*
+++++++
Psalm 71, 16
Ich gehe einher
in der Kraft Gottes des HERRN;
ich preise deine Gerechtigkeit
allein.
+++++++
*
Das Leben mit Gott ist ein beständiges Empfangen.
Es geschieht im Glauben.
Aber ohne den Glauben,
den Jesus in uns begonnen hat und in uns vollendet,
können wir Gott nicht gefallen.
Der Glaube bindet uns an Jesus allein,
denn er ist unsere Gerechtigkeit allein.
Und der Glaube ist auch das Transportunternehmen Gottes,
der himmlische Güter in unsere Herzen transportiert.
Und dabei werden unsere Sünden,
wie z. B. Trägheit, Selbstgerechtigkeit, Lauheit,
Ungehorsam, Stolz, Habsucht, Unzucht und Unreinheit
unser "Nicht Vergeben",
unsere Unbarmherzigkeit und Ungerechtigkeit usw.
abtransportiert.
Und geistlich gesehen
am großen Schuttabladeplatz dieser Welt,
in das reine Herz Jesu, am Kreuz von Golgatha,
in Jesus, der für uns zur Sünde wurde,
entsorgt.
Dieses Gericht an ihm, für uns anzunehmen,
das Empfangen seiner Vergebung,
das allein ist unsere neue Gerechtigkeit.
Aber es geht über Bitten und Verstehen.
Erst kommt das Bitten,
dann das Empfangen,
oder auch an andere Stelle formuliert:
Das Annehmen, das Aufnehmen, das Nehmen.
Und auch das ist bereits Gnade,
denn Gott schenkt sowohl das Wollen
als auch das Vollbringen.
"Ich habt nicht, weil ihr nicht bittet,
so sagt Jakobus. Und wenn ihr bittet,
wollt ihr es zu euerer eigenen Ehre verbrauchen.
Wenn wir nichts empfangen,
was wollen wir weitergeben?
Wie wollen wir in seiner Kraft einhergehen,
wenn wir sie doch eh nur für uns
und unsere Vorstellungen verbrauchen.
Dazu müssen wir nicht in der Kraft Gottes einhergehen.
Trachten wir denn zu erst
wirklich nach Gottes Reich?
Und tun wir das
in einer beständigen Haltung der Umkehr,
in einem steten Werden wie ein Kind,
in einem Hängen am Weinstock.
Das "Einhergehen" in der Kraft Gottes,
das ist nicht ein aufgeputschtes Daherschreiten,
mit einem impulsiven Gerede
über den Geist Gottes und seiner Kraft.
Mit 20 Halleluja und Preis den Herrn in jedem Satz.
Meistens noch mit dem Gefühl
eines jugendlichen Elan gemischt.
Ob sie das auch noch sagen,
wenn sie im Alltag einer auf die Wange schlägt,
sie im Straßenverkehr schneidet,
oder sich an der Kasse vordrängt?
Dann erweist sich,
wenn wir ungerecht behandelt werden,
ob wir wirklich in der Kraft des HERRN einherschreiten.
Und wir sollten nicht den Spruch vergessen,
der mir mal auf einem Kärtchen einer Christusbruderschaft
begegnet ist.
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Sprüche 16, 32
"Ein Geduldiger ist besser als ein Starker"
und der Vers endet mit:
und wer sich selbst beherrscht,
besser als einer, der Städte einnimmt.
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So spielen viele Dinge in diesem
"Einherschreiten in der Kraft Gottes" eine Rolle.
Zum Beispiel
ein festes Stehen auf dem Fels der Wahrheit,
umgürtet mit dem Gurt der Wahrheit,
und dazu den Rest der geistlichen Waffenrüstung
aus Epheser 6, 10 ff
einschließlich des Gebets und der Freude im Herrn.
Stark in der Macht seiner Stärke.
Und gleichzeitig ist da eine große Schwachheit,
gleichzeitig ein glimmender Docht,
ein geknicktes Rohr,
ein gedemütigter Geist,
eine Zerbrochenheit,
ein Bewusstsein über die bitteren Kräuter beim Passahlamm.
Jetzt - hier angekommen -
brauchen wir nicht mehr auf andere Menschen
oder auch Geschwister herab zu schauen.
Weil wir selbst ganz unten sind.
Da, wo Jesus für gewöhnlich
nach den Elenden und Geringen schaut.
Und es erscheint in keiner Statistik,
wie viele Stunden du jemand besucht hast,
wem du geholfen hast,
wem du ein guter Zuhörer warst,
wem du Geld zugesteckt hast …
und bei wem du deine Wange hingehalten hast,
die äußere oder innere.
Wo du nicht mit Gedanken, Worten und Werken
zurückgeschlagen hast.
Und das könnte man beliebig erweitern.
Und dabei muss man aber auch
den Wind des Stolzes aushalten,
der Vorwürfe hin und her trägt,
dass wir zu wenig tun.
Von manchen,
die eben nicht auf diesem unteren Weg
angekommen sind,
sondern noch in eigener Kraft über vieles richten,
weil sie ihren Verstand anbeten,
und nur das sehen was vor Augen ist.
Denn wären sie auf dem untersten Weg,
der ja frei ist,
da dort wenig Gedränge herrscht,
dann würden sie nicht verklagen.
Sondern wie Löhe sagte,
dem Herrn in seinen Armen und Elenden dienen.
Und auch hier gibt es welche,
die viel tragen können
und welche, die wenig tragen können.
Soll man jetzt die verklagen,
die wenig tragen können,
dass sie zu wenig tragen?
Doch wohl nicht.
Jeder ist vor Gott selbst verantwortlich.
Wir belassen den anderen
in seiner Verantwortung und segnen ihn.
Gott wird schon wirken, bei ihm und bei uns,
denn er hört auf Gebet.
+++++++
Jesaja11, 3
3 Und Wohlgefallen wird er haben
an der Furcht des HERRN.
Er wird nicht richten nach dem,
was seine Augen sehen,
noch Urteil sprechen nach dem,
was seine Ohren hören,
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So aber,
nur auf das schauen, was vor Augen ist,
so ist Gottes Geist nicht.
Gott macht mir kein schlechtes Gewissen,
sondern er redet durch sein Wort
Worte des Trostes und der Ermutigung.
Deswegen muss man sich auch
nicht solche Vorwurfs-Schuhe anziehen.
Sondern man geht in der Gnade Gottes,
"Wenn ich schwach bin, bin ich stark"
seinen Weg mit Jesus.
Und der kleinen Kraft
öffnet die allmächtige Gnade die Tür.
Halleluja!
Dann füllen wir in der Kraft unseres Gottes
die Werke aus, die kleinen, die er vorbereitet hat.
Und später wissen wir nichts mehr davon,
weil er es tat.
Der Geist aber, der in uns wohnt,
er nimmt es von Jesus,
was er uns kundtun will.
Er besucht keine Kurse der Humanistischen Pädagogik
und Psychologie,
um besser mit uns umgehen zu können.
Sondern, da er auch der Geist Jesu ist,
nimmt er auch die Worte Jesu und tut sie uns kund.
Die Hilfe die Gott prinzipiell parat hat
ist Jesus Christus, sein Sohn.
Erst geht es um Vergebung,
um Rettung aus der Verdammnis.
Das ist die Predigt über Jesus Christus.
Dann geht es aber auch um Hilfe,
um Heilung, um Stärkung.
Manche lassen sich in geistlichen Dingen
von der Welt beraten.
Aber die Welt hat keinen Sinn
für diese tiefe Auseinandersetzung.
Nämlich der Rettung eines Menschen.
Durchzudringen von der Dunkelheit ins Licht,
von der Lüge zur Wahrheit.
Von der Verlorenheit in die ewige Gemeinschaft mit Gott.
Und Gott ist schon in der Lage
seine Arbeit selbst zu machen,
und uns als Gefäße für lebendiges Wasser einzusetzen.
+++++++
1. Korinther 1, 24
Denen aber, die berufen sind,
Juden und Griechen,
predigen wir Christus
als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
+++++++
Denn Gottes Weisheit ist die Botschaft vom Kreuz.
Wer sich für das Kreuz schämt,
er hat die Liebe Jesu nicht erkannt.
Vielleicht kann er es ein wenig im Verstand verstehen.
Aber Jesus bekennen ist immer auch ein Sterben.
Wie ein Weizenkorn, das in die Erde fällt.
Wir können aber in der Kraft des HERRN bitten:
"Herr, lass Ströme lebendigen Wassers
von mir fließen, wie die Schrift sagt!"
Und wir sollten nicht an der Erhörung zweifeln,
denn ist das Gebet nicht nach seinem Willen?
Das bedingt aber auch,
dass wir bitten:
Lass uns an dich glauben wie die Schrift sagt.
Wir wollen selbst zu dir, Herr Jesus kommen und trinken.
Willst du das?
Bedränge ihn, bitte ihn,
dass es dir wichtiger wird als alles.
Nicht er braucht das,
sondern unser Herz braucht das.
+++++++
Johannesevangelium 7, 37-39 37 Aber am letzten,
dem großen Tag des Festes
stand Jesus auf, rief und sprach:
Wenn jemand dürstet,
der komme zu mir und trinke!
38 Wer an mich glaubt,
wie die Schrift gesagt hat,
aus seinem Leib
werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
39 Das sagte er aber von dem Geist,
den die empfangen sollten,
welche an ihn glauben;
denn der Heilige Geist war noch nicht da,
weil Jesus noch nicht verherrlicht war.
(nach der Schlachterübersetzung 2000)
*
Jesaja 12, 3
3 Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen
aus den Brunnen des Heils.
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🙏
"Danke, Vater für deine Gnade.
Danke für das Lebenswasser.
Danke für deinen Sohn Jesus Christus.
Er ist uns deine Kraft und deine Weisheit."
"Lass uns an dich glauben, wie Abraham es tat.
Dass du aus dem Nichts erschaffst
und der Gott der Auferstehung bist."
"Verherrliche dich an uns
nach dem Maß deiner Gnade."
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Ich gehe einher
in der Kraft Gottes des HERRN;
ich preise deine Gerechtigkeit
allein.
Psalm 71, 16
Der Lehrtext:
Denen aber, die berufen sind,
Juden und Griechen,
predigen wir Christus
als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
1. Korinther 1, 24
+++++++
Danke, für das Lesen. 💮
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