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freiheitdings Blog

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90402 ...............

Gedanken zur Losung am 29.12.2025, -Seine Gnade für meine Irrwege, seine Liebe für meine Schuld.-

.

Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 29.12.2025



Du, HERR, sei nicht ferne;
meine Stärke, eile, mir zu helfen!
Psalm 22, 20


Der Lehrtext:



Die Kraft des Herrn war mit Jesus,
dass er heilen konnte.
Lukas 5, 17



Der Losungstext ist aus dem Lied,
dass Jesus vermutlich am Kreuz betete.

Als bereits um Vergebung für seine Feinde gebeten hatte.

Dem Mitgekreuzigten zur Rechten das Paradies versprochen hatte.

Seine Mutter bei Johannes in Obhut gegeben hatte.


Vermutlich begann Jesus bald darauf
diesen Psalm zu beten.
Vers 1 nennt David als Dichter des Liedes,
Es soll auf eine gewisse Melodie gesungen werden.
Denn aber beginnt der Liedtext mit
dem vermutlich 4. Wort am Kreuz.



+++++++
Psalm 22, 2
Mein Gott, mein Gott,
warum hast du mich verlassen?
Ich schreie,
aber meine Hilfe ist ferne.
+++++++


Und Gottesferne ist jetzt
auch zunehmend das Thema in Jesu Herzen.
Er sieht auf die Heiligkeit des Vaters,
der über den Lobgesängen Israels thront.

Er denkt an die Väter,
als sie zu Gott schrien.

Dann aber blickt er auf den äußeren Ist-Zustand:



+++++++
Psalm 22, 7-9
7 Ich aber bin ein Wurm
und kein Mensch,
ein Spott der Leute
und verachtet vom Volk.

8 Alle, die mich sehen,
verspotten mich,
sperren das Maul auf
und schütteln den Kopf:

9 »Er klage es dem HERRN,
der helfe ihm heraus und rette ihn,
hat er Gefallen an ihm.«
+++++++


Sie verspotten ihn, die Menschen unter dem Kreuz.



+++++++
Matthäus 27,39-44
39 Die aber vorübergingen,
lästerten ihn und schüttelten ihre Köpfe 

40 und sprachen:
Der du den Tempel abbrichst
und baust ihn auf in drei Tagen,
hilf dir selber,
wenn du Gottes Sohn bist,
und steig herab vom Kreuz! 

41 Desgleichen spotteten auch die Hohenpriester
mit den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen: 

42 Andern hat er geholfen
und kann sich selber nicht helfen.
Er ist der König von Israel,
er steige nun herab vom Kreuz.
Dann wollen wir an ihn glauben. 

43 Er hat Gott vertraut;
der erlöse ihn nun,
wenn er Gefallen an ihm hat;
denn er hat gesagt: Ich bin Gottes Sohn. 

44 Desgleichen schmähten ihn auch die Räuber,
die mit ihm gekreuzigt waren.
+++++++


Aber Jesus litt willig, und tat seinen Mund
nicht gegen die Menschen auf.
er gab keine Widerworte,
er fluchte ihnen auch nicht.

So legte der Geist Gottes Jesaja über 7 Jahrhunderte vorher aufs Herz,
zu schreiben:



+++++++
Jesaja 53, 1-8
1 Aber wer glaubt dem,
was uns verkündet wurde,
und an wem ist der Arm des HERRN offenbart?

2 Er schoss auf vor ihm wie ein Reis
und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich.
Er hatte keine Gestalt und Hoheit.
Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt,
die uns gefallen hätte.

3 Er war der Allerverachtetste und Unwerteste,
voller Schmerzen und Krankheit.
Er war so verachtet,
dass man das Angesicht vor ihm verbarg;
darum haben wir ihn für nichts geachtet.

4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit
und lud auf sich unsre Schmerzen.
Wir aber hielten ihn für den,
der geplagt und von Gott geschlagen
und gemartert wäre.

5 Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet
und um unsrer Sünde willen zerschlagen.
Die Strafe liegt auf ihm,
auf dass wir Frieden hätten,
und durch seine Wunden sind wir geheilt.

6 Wir gingen alle in die Irre wie Schafe,
ein jeder sah auf seinen Weg.
Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.

7 Als er gemartert ward,
litt er doch willig
und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm,
das zur Schlachtbank geführt wird;
und wie ein Schaf,
das verstummt vor seinem Scherer,
tat er seinen Mund nicht auf.

8 Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen.
Wen aber kümmert sein Geschick?
Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen,
da er für die Missetat seines Volks geplagt war.
+++++++



So hing Jesus da in der Hitze des Tages,
und spürte alle seine Schmerzen.



+++++++
Psalm 22, 12-16
12 Sei nicht ferne von mir,
denn Angst ist nahe;
denn es ist hier kein Helfer.

13 Gewaltige Stiere haben mich umgeben,
mächtige Büffel haben mich umringt.

14 Ihren Rachen
sperren sie gegen mich auf
wie ein brüllender und reißender Löwe.

15 Ich bin ausgeschüttet wie Wasser, /
alle meine Gebeine haben sich zertrennt;
mein Herz ist in meinem Leibe
wie zerschmolzenes Wachs.

16 Meine Kräfte sind vertrocknet
wie eine Scherbe, /
und meine Zunge klebt mir am Gaumen,
und du legst mich in des Todes Staub.
+++++++


Und da ist es wieder:
Sei nicht ferne zu mir.

Jesu Blick geht zum Vater
und alles was er denkt,
Auch wenn er die ganze Not erlebt,
er verliert sich nicht in der Not.
Sondern er nimmt seinen Vater mit in die Not hinein.

Wenn wir klagen und weinen,
wir sollten dabei auf Jesus sehn,
nicht auf uns.
Er ist uns niemals mehr ferne.
Denn er hat überwunden und wurde auferweckt
und weiß um alle unsere Not.
Nimm ihn mit hinein in diese deine/eure Not,
Trenne sie nicht von ihm,
und trenne ihn nicht von deiner Not.

Erkenne den Herrn auf _a_l_l_e_n_ deine Wegen.
So wie es Jesus tat.



"Meine Zunge klebt mir am Gaumen"

Möglicherweise hat Jesus an dieser Stelle
des Betens gerufen
"mich dürstet".



+++++++
Psalm 22, 17-20
17 Denn Hunde haben mich umgeben, /
und der Bösen Rotte hat mich umringt;
sie haben meine
Hände und Füße durchgraben.

18 Ich kann alle meine Gebeine zählen;
sie aber schauen zu
und weiden sich an mir.

19 Sie teilen meine Kleider unter sich
und werfen das Los um mein Gewand.

20 Aber du,
HERR, sei nicht ferne;
meine Stärke, eile, mir zu helfen!
+++++++


So hängt Jesus
aller Ehre beraubt am Kreuz.



+++++++
Jesaja 53, 3
3 Er war der Allerverachtetste und Unwerteste,
voller Schmerzen und Krankheit.
Er war so verachtet,
dass man das Angesicht vor ihm verbarg;
darum haben wir ihn für nichts geachtet.
+++++++


Er sieht, wie die römischen Soldaten seine Kleider
aufteilen und um sein Gewand das Los werfen.

Er sieht aber auch seinen Vater,
zu dem er wieder spricht:
"Aber du, sei mir nicht ferne,
meine Stärke, eile, mir zu helfen!"

Und der Vater leidet.
Er leidet auch darunter,
dass er seine ewige Liebe
an ein Kreuz gibt,
um die Menschen zu retten.
Aber er sieht bereits die Zukunft
und den großen Lohn
für seinen Sohn.
Und auch unsere Errettung.

Gott ist Liebe,
und die Liebe hofft alles.

Sie gibt sich ganz.
Anstelle von uns stirbt Gottes Liebe in seinem Sohn
am Kreuz.
Aber da wo die Liebe stirbt,
in dem sie sich für uns in Wahrheit dahingibt,
erlangt sie die Auferstehung,
sie vermehrt sich, sie wird größer.

Werden wir von dieser Liebe berührt?
Jesus gehorchte der Sehnsucht seines Vaters.
Und da er mit dem Vater eins war,
er war ja 1:1 sein Ebenbild,
hatte auch er die Sehnsucht nach uns Menschen.

Am Kreuz geschieht,
dass der Vater unendlich ferne von Jesus ist,
einerseits,
da, als die Sünde dieser Welt,
auch deine und meine Schuld auf ihn gelegt wurde,
da war Jesus allein.

Die Reinheit der Wahrheit Gottes
verbarg das Gesicht vor unserer Schuld.
Die Gerechtigkeit verlangte ein gerechtes Gericht.
Aber die Barmherzigkeit ging hinein in Dunkelheit,
so ging Jesus in die Dunkelheit der Sünde hinein.
In einem äußerlich völlig unfähigem Zustand.

Geschlagen, angenagelt, entehrt,
ausgezehrt …
Kein Mensch war jemals in solcher einer Situation,
dass er sich der geistlichen Macht der Sünde auslieferte.

Jesus wurde für uns zu unserer Sünde,
und an ihm wird das Urteil vollstreckt,
das uns gilt.

In diesem Zustand größter Schwachheit,
wo Satan schon seinen Triumph feiert,
stürzt die Schlange zu Boden
und ihr Kopf wird zertreten.

Als Jesus in der schwächsten Position war,
in der jemals ein Mensch sein konnte,
einfach - weil sein Vater ferne war,
da wurde der größte Sieg überhaupt errungen.


Gottes Weisheit ist eine ganz andere Weisheit.
Gott ist dir gut.
Das sagt er damit.
Er schaufelt den Weg in die Ewigkeit frei.
Er repariert die Brücke,
er sperrt die Tür in der Mauer auf,
die enge Pforte,
dass wir hindurch gehen können.

Er sagt aber auch, so schlimm ist die Sünde.
Sie führt - wenn keine Rettung geschieht -
in einen fürchterlichen Zustand nach dem Tod.

Wir sollten Gott nicht für blöd halten.
Wenn es eine andere,
eine bessere Möglichkeit zur Rettung gegeben hätte,
meinst du nicht,
Gott hätte dann diesen Weg gewählt?


Aber so zeigt das Gericht auf Golgatha
auch die Schrecklichkeit der Sünde, und die
unseres eigenen Herzens auf,
dass immer wieder Verträge mit der Sünde macht.
Unser Herz ist irreparabel geschädigt.

Am Kreuz erhalten wir ein neues Leben,
ein Neugeboren von oben her.
Jedoch kein sündlose Herz.
Sondern das neue Herz, das er uns gibt,
das ist empfindsam und achtsam für Gott.
Es mag keine Sünde.

Und Gott hilft uns dabei,
dieses neue Leben zu leben.

Und aus den fernen Gott,
wird der nahe Gott.
Ein Heiland,
der uns aus unserer Verlorenheit,
die wir nicht einmal wahrnehmen,
heraus retten will und es auch kann,
wenn wir umkehren und werden vor Gott wie ein Kind.


Aber es ist Gnade.
Das Wollen und das Vollbringen. Beides.
Jeder Ruhm wird durch die Gnade ausgeschlossen.

Wo wie doch so gerne etwas uns zu gute schreiben.
Aber es gibt nichts in uns,
woran Gott anknüpfen könnte.
Von unserer Seite sind wir hoffnungslos fern.

Es ist sein Wort, dass dir nahe ist.
Wer es hört und ihm glaubt,
ohne Leistung,
wer ihm glaubt, dass er uns gottlose Menschen selig macht
durch den Glauben an das unfehlbare, reine, einmalige
Opfer seines Sohnes,
der wird errettet,
denn im Namen Jesu ist die Errettung für allen Menschen.



+++++++
Lukas 5, 17
Die Kraft des Herrn war mit Jesus,
dass er heilen konnte.
+++++++

Der gleiche Geist, der Jesus von den Toten aufweckte,
lebendig machte,
der wirkt auch in seinen Kindern.

So teilt er es in seinem Wort mit, der Bibel.
Sie enthält die Worte,
die durch Gottes Mund gingen.
Worte die in sich Kraft und Geist sind,
und nicht leer zu ihm zurückkehren.



*



🙏
"Vater, du bist lebendig,
und lebendig sind deine Worte,
du bist uns nicht mehr fern sondern nahe.

Rühre uns an mit deiner Kraft aus der Höhe.
Lass uns dich erkennen und Jesus,
deinen Sohn, den du gesandt hast.

Fülle uns mit deiner Gnade,
ein deinen Worten vertrauendes Herz.




+++++++
Du, HERR, sei nicht ferne;
meine Stärke, eile, mir zu helfen!
Psalm 22, 20


Der Lehrtext:



Die Kraft des Herrn war mit Jesus,
dass er heilen konnte.
Lukas 5, 17
+++++++


Danke, für das Lesen. 🌼


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Verfasst: 29.12.2025, 07:21 Uhr

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