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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 31.01.2026
HERR,
du lässest mich fröhlich singen
von deinen Werken,
und ich rühme die Taten deiner Hände.
Psalm 92, 5
Der Lehrtext:
Der Gelähmte sprang auf,
konnte stehen und gehen
und ging mit ihnen in den Tempel,
lief und sprang umher und lobte Gott.
Apostelgeschichte 3, 8
Du lässt mich fröhlich singen
von deinen Werken,
von deinen Werken in und an mir,
den Werken in und an den Geschwistern,
deinem Werk der Gemeinde,
deinem Werk an Stadt und Land,
die Erde, die du geschaffen hast,
und ihre vielen Wunder ohne Zahl.
Danke für deine Befreiung,
für deine Errettung
aus der grausigen Grube der Sünde.
Danke, dass du mein Elend gesehen hast,
dessen ich mir nicht bewusst war.
Dass deine Gnade mich berührt hat,
obwohl sie doch wissen musste,
welch ein bockiger Mensch ich bin
Aber als ich die Stimme deiner Liebe hörte,
dein Licht mich erfüllte,
die Tränen des Elendes,
und die Tränen der Freude über dich
aus mir herausbrachen,
und ich vor dir so sein durfte wie ich war,
als ich deine Stimme der Vergebung hörte,
den wunderbaren Klang deiner Hirtenstimme,
da musste ich singen und fröhlich sein.
Als du mich löstest von der schweren Last
meiner Sünde und Schuld.
Als deine Vergebung Bahn machte in meinem Herzen,
und du in mein Gedemütigtsein und in mein
Zerschlagensein einzogst und mich erquicktest.
Als das frische Quellwasser deiner Liebe
mich umspülte und reinwusch von meinem Gestern.
Da musste ich singen und dich loben,
weil ich nicht anders konnte.
Weil ich voller Glück war, dich zu kennen.
Deine Gnade allein.
Deine Güte, die in mir bewirkte,
dass ich vergeben wollte,
weil ich erlebte,
dass du mir alle meine Sünde vergabst.
Und so wollte ich glücklich sein in deinem Licht.
Du führtest mich Höhen und durch tiefe Täler.
Durch lichte Gegenden der Freude
über dein Wort
und durch dunkle Wege meines Herzens.
Als ich nichts mehr fühlte,
und dachte ich bin tot.
Als ich dachte, du hättest mich verlassen.
Ich konnte dich nicht spüren,
und dachte, dass ich dich spüren müsste.
Aber du warst allezeit da, und zeigtest mir,
dass du keinen Mikrometer gewichen bist von mir,
auch wenn ich nichts von dir fühlte.
Sondern dass du alle Tage mir näher als nah bist.
Dass ich lernte,
nicht auf Verstand und Gefühl zu vertrauen.
Sondern dein Wort sollte meines Fußes Leuchte sein
und ein Licht auf meinem Weg.
So freue ich mich, auch wenn ich dich nicht fühle,
ich freue mich über dein Wort.
In ihm kommst du zu mir und erquickst meine Seele.
all mein Inneres, mein Herz.
Und so singe ich wieder, um deines Namens willen.
Nicht mehr, weil ich deine Nähe spüre,
sondern weil mein Herz dir
deine Liebe völlig glauben darf,
auch wenn ich sie nicht spüre.
Und auch als ich sündigte,
bist du nicht von mir gewichen.
Du warst niemals von mir enttäuscht,
denn du kanntest mein Herz
und entschiedest dich dennoch dafür,
mich anzunehmen, aufzunehmen als dein Kind.
Das ist so ein großes Glück erlöst zu sein.
Zu wissen, dass in Jesus mit dir, lieber Vater ,
alles gutgeworden ist.
Dass du in mir eine Macht zurichtest,
die dich in aller Schwachheit lieben darf.
Wen ich schwach bin, bin ich stark.
Deine große Gnade in mir,
die in großer Schwachheit durch dein Wort
zu mir kam.
Wie du dich in mir klein machtest,
angewiesen auf meinen Gehorsam,
den du zudem auch noch schenken musstest,
und mir zeigtest,
wenn meine Schwachheit
mit deiner Schwachheit zusammenkommt,
dann geschieht deine Stärke.
Wenn mein Eingeständnis
der eigenen Unmündigkeit dir gegenüber,
meine Unfähigkeit zu lieben,
wenn meine Schwachheit mit deiner Liebe
zusammen kommt,
dann geschieht ein großes Glück.
Denn du kamst nicht
auf einem Kriegsross in mein Herz,
sondern auf einem jungen Eselsfüllen.
Du hast nicht die Tür meines Herzens
mit Härte und besserwisserischen Worten
der Richtigkeit eingeschlagen
sondern mit großer Sanftmütigkeit und in Demut
hast du angeklopft
und mir die Gnade geschenkt zu öffnen.
Was bist du Herr Jesus, nur für ein wunderbarer Gott?
Du bist mir mein Wunder-Rat,
mein Gott-Held,
mein Ewig-Vater und mein Friedefürst geworden.
Das Brot meines Lebens
und der Wein meiner Freude.
Das Licht in mir und auf meinem Weg,
der Weg in und zum Vater.
Mein Zufluchtsort und mein Schild.
Mein sehr großer unverdienter Lohn.
So wie du es Abraham zugesagt hast
und in ihm
allen, die dir von Herzen vertrauen
und deinem Wort gehorsam sind.
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1. Mose 15, 1
1 Nach diesen Geschichten begab sich’s,
dass zu Abram das Wort des HERRN kam
in einer Erscheinung:
Fürchte dich nicht, Abram!
Ich bin dein Schild
und dein sehr großer Lohn.
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So ist es ganz alleine deine Gnade.
Wer aber auf Menschen schaut,
er wird zuschanden.
Wir, die wir deine Stimme hören,
wir schauen auf dich, den König,
der in uns das Werk des Glaubens begonnen hat.
Du selbst, du allein,
du wirst es durch deinen guten Geist
auch in uns zu einem guten Ende führen,
so dass wir dich in deiner Schönheit sehen werden,
in einem neuen Körper der Auferstehung.
Du hast das gute Werk am Kreuz getan!
Dich und deine Liebe schauen wir täglich an.
In dir kommt zu uns das Leben,
du reinigst uns von unserer Schuld und Sünde
durch dein Vergeben.
Und schon wieder, jetzt, jetzt,
gerade in diesem Augenblick,
es gilt uns deine große Gnade
und wir erkennen in ihr unser Glück.
Bezahlt hast du,
den ganzen Schuldbrief zerrissen,
das Konto ist für immer im Haben,
wir leben und schlafen,
wir schlafen und leben
durch deine täglichen Gaben.
Wir leben und wachen,
bei all diesen Sachen,
und bleiben an deinem Wort,
denn es ist unser Quelle,
führt zur Lebensausgabestelle,
am Kreuz Jesu ist der Heilungsort.
Du, Herr, aller Herren,
du ewiges Lamm,
hast die Schuld dieser Welt getragen,
was suche ich Schuld und Sünde
bei anderen Menschen,
nagle sie fest in diesen schnellen bösen Tagen.
Wurden nicht auch sie
mit ihrer Schuld in dir ans Kreuz genagelt,
und auch für sie die Bilanz Satans verhagelt?
Die Freude aus dem Evangelium,
der Gehorsam zu deiner Liebe,
sie hat die Macht,
sie krempelt ganze Völker zum Leben um,
wenn jeder sein Herz dir gebracht.
Aber wir Menschen,
wir lieben die Nacht.
Aber welche dich aufnehmen,
weil sie deinen Stimme der Wahrheit erkennen,
die werden von deinem Geist ins Leben gebracht.
Und dann geschieht das Singen,
und in Dankbarkeit bringen wir Tage und Habe zu dir.
Unserer kleinen Kraft öffnest "du" die Tür.
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Psalm 92, 2-9
2 Das ist ein köstlich Ding,
dem HERRN danken
und lobsingen deinem Namen, du Höchster,
3 des Morgens deine Gnade
und des Nachts deine Wahrheit verkündigen
4 auf dem Psalter mit zehn Saiten,
auf der Harfe und zum Klang der Zither.
5 Denn, HERR,
du lässest mich fröhlich singen
von deinen Werken,
und ich rühme die Taten deiner Hände.
6 HERR, wie sind deine Werke so groß!
Deine Gedanken sind sehr tief.
7 Ein Törichter glaubt das nicht,
und ein Narr begreift es nicht.
8 Die Gottlosen grünen wie das Gras, /
und die Übeltäter blühen alle –
nur um vertilgt zu werden für immer!
9 Aber du, HERR,
bist der Höchste und bleibest ewiglich.
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Wir schauen den an,
der in Ewigkeit bleiben kann,
den Vater und seinen Sohn, das geliebte Lamm.
Am Morgen erfüllt uns deine Gnade,
sie ist bei Licht gesehen, alles was ich habe.
Sie ist mehr als genug.
Sie ist Wahrheit ohne Betrug.
Gerechtigkeit kommt aus ihr,
und Barmherzigkeit ist mit ihr hier.
Und des Nachts füllt immer noch
seine Wahrheit das Herz,
sie bedeckt und verbindet in Güte den Schmerz,
ihre tiefen Gedanken,
überwinden innere Schranken,
und erfüllen mit Sanftmut das menschliche Herz.
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Psalm 92, 9-16
9 Aber du, HERR,
bist der Höchste und bleibest ewiglich.
10 Denn siehe, deine Feinde, HERR, /
siehe, deine Feinde werden umkommen,
und alle Übeltäter sollen zerstreut werden.
11 Aber du erhöhst mein Horn
wie bei einem Wildstier
und salbst mich mit frischem Öl.
12 Mit Freude sieht mein Auge
auf meine Feinde herab
und hört mein Ohr von den Boshaften,
die sich gegen mich erheben.
13 Der Gerechte wird grünen wie ein Palmbaum,
er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon.
14 Die gepflanzt sind im Hause des HERRN,
werden in den Vorhöfen unsres Gottes grünen.
15 Und wenn sie auch alt werden,
werden sie dennoch blühen,
fruchtbar und frisch sein,
16 dass sie verkündigen,
dass der HERR gerecht ist;
er ist mein Fels und kein Unrecht ist an ihm.
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Wir freuen uns nicht am Leid der Feinde,
auch an ihren Werken der Ungerechtigkeit
freuen wir uns nicht.
Weil Gottes Liebe in uns auch um ihre Rettung hofft.
Aber in der Furcht des HERRN
hassen wir das Arge,
die Lüge, die Ungerechtigkeit und Unbarmherzigkeit,
diesen sind wir feind,
weil Lüge den Menschen mit dem Verderber vereint.
Er gibt ihnen Süßes, das nehmen sie auf,
er bindet sie an seinen eigenen stolzen Lauf,
sie nehmen dabei Kompromisse in Kauf,
dann frisst er sie langsam, langsam auf.
Er kommt mit einem falschen Licht,
das falsche Güte und falsches Leben verspricht,
er dreht einfach alles um,
haut auf das Evangelium,
und kommt schließlich mit jenen,
die an ihm hängen,
die gerne ins Dunkel drängen,
kommt er in Ewigkeit um.
Doch jeder leidet dort für sich allein,
kein Gerede,
kein Kartenspiel mit anderen wird dort sein.
Es ist die Qual, sie wurde festgeschrieben,
durch das eigene Wollen und Bestreben,
hin zu kommen, wo sie nicht sollen,
der Ort ewigen Leides ohne gültiges Leben.
Sie wollten keine Rettung und nicht Gottes lieben.
Denn deshalb stirbt ja Jesus im großen Leiden,
um zu retten vor kommenden Zeiten.
Wie groß muss die Not dann werden?,
wenn dafür Gottes Sohn stirbt auf Erden.
Wenn Gott sich selbst mitteilt und zerteilt,
den größten Schmerz auf sich nimmt,
um uns zu retten,
dann muss doch der Schmerz,
vor dem er uns bewahren will,
groß und endlos sein mit ewigen Ketten.
Darum die Umkehr, zu werden wie ein Kind.
Wenn Gott schon den größten Schmerz auf sich nimmt.
Das aber, das ist keine Religion,
das ist ein Wahrheitsverhältnis zu Gott in seinem Sohn.
So wird das Evangelium zur Religion degradiert,
von Satan, der die Menschen zur Sünde verführt,
und überall ist er zugange,
als brüllender Löwe und als listige Schlange.
Wir aber schauen auf den,
der uns geliebt hat.
Gekreuzigt wurde er und auferstanden ist er,
und der uns so immer noch liebt,
und mit großer Hingabe und ganzem Herzen
uns unsere Schuld vergibt.
Deswegen grünen wir wie Palmen,
und singen fröhlich zu ihm Psalmen,
und der ihm ganz Vertrauende, ein jeder,
wächst wie Libanons Zeder.
Gepflanzt sind wir im Hause des HERRN,
wir grünen und haben unseren Hirten gern.
Und ja, wir altern, und die Kräfte nehmen ab,
und doch blühen wir
in seiner Gnade Schein,
werden auf sein Wort hin fruchtbar und in Frische sein.
Sogar hindurch, durch das schnöde hässliche Grab.
Und verkündigen einen guten Herrn,
der gerecht ist und hat alle Menschen gern.
Der ist mein Fels,
der Unsere, der Fels der Gerechtigkeit,
er erfüllt unseren Sinn,
und wir sagen ab aller Schlechtigkeit,
und wenden uns zu ihm hin,
denn niemals ist ein Unrecht in ihm:
"Und haben wir da nicht das Recht umherzuspringen,
laut und fröhlich vor dir zu singen.
Vielleicht treffen wir nicht alle richtigen Töne,
aber wir sind deine geliebten Kinder,
und das ist das Schöne."
*
🙏
"Freude über Freude,
ist in dir lieber Vater,
guter Vater und heiliger Gott.
In Jesus hast du uns befreit,
herausgerissen aus der unsichtbaren Not.
Es ist gerecht und fein,
dass wir ihm in Liebe gehören,
er ist unser und wir sind sein."
"So erweck unser Herz,
komm hinein in unseren Schmerz,
mit Güte und mit Vergeben,
dass wir nicht festhalten unser Leben.
Nicht festhalten die zahlreichen Bilder,
feste Bilder machen uns Menschen nur wilder.
Sie sind ein Hort der Unbarmherzigkeit,
und wir sind nicht mehr
unter Schutz deiner Gerechtigkeit.
"So hilf uns in unserem Leben,
dass wir anderen wirklich ganz vergeben.
Vergebung entzündet sich an deinem Sein,
schauen wir deine Größe an,
wird alles andere deiner Schöpfung klein,
und von Herzen wollen wir vergebende Kinder sein."
"So ist dies nach deinem Willen,
um deine Gebote zu erfüllen,
und selbst das Beten in deinem Vorhofe,
manchmal ist es bei uns eine Katastrophe.
Aber du bist bei uns,
du gehst mit uns mit,
dein Geist ist es,
der uns mit unaussprechlichem Seufzen vertritt.
Der Geist der Kindschaft, der Wahrheit,
der Besonnenheit, der Kraft,
der in uns Leben und Frieden alleine schafft."
"Es ist Zeit der Freude und es ist Zeit im Leid,
Aber immer ist auch Grund zur Freude
über Jesus, deine Gerechtigkeit.
So kommen wir zu dir, in aller "Un-Perfektion",
alleine durch die Liebe von Jesus, deinem Sohn."
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HERR,
du lässt mich fröhlich singen
von deinen Werken,
und ich rühme die Taten deiner Hände.
Psalm 92, 5
Der Lehrtext:
Der Gelähmte sprang auf,
konnte stehen und gehen
und ging mit ihnen in den Tempel,
lief und sprang umher und lobte Gott.
Apostelgeschichte 3, 8
+++++++
Danke, für das Lesen. 🌼
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