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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 31.12.2025
Der HERR schafft deinen Grenzen Frieden.
Psalm 147, 14
Der Lehrtext:
Selig sind,
die Frieden stiften;
denn sie werden Gottes Kinder heißen.
Matthäus 5, 9
In Psalm 147 lenkt der Liederdichter
den Sinn auch Gottes Wirken,
sowohl im Großen, bei den Sternen,
als auch im Kleinen, bei den Herzen.
Gott baut auf
und bringt die Verstreuten Israels zusammen.
Er ist groß und von großer Kraft,
unermesslich an Weisheit,
ja er ist so gar so groß,
dass er die Elenden aufrichtet.
Das ist eine wirkliche Größe,
nicht das Elend zu übersehen oder zu vergrößern,
sondern den einzelnen Menschen in seinem Elend
"sehen".
Der Mensch findet "Ansehen" in seiner Not bei Gott.
Darum lasst uns nicht so beeindruckt sein,
von den Fürsten und Königen dieser Welt,
sie können ja nicht wirklich helfen.
Lasst uns achtsam dabei sein,
dass wir nicht so sehr auf ihre "Firsts" schauen.
Sondern lasst uns die Geringen wahrnehmen,
die Mutter die sich um ihre Kinder sorgt,
der Vater,
der sich nicht aus der Verantwortung stiehlt,
die groß gewordenen Kinder,
die sich um die Not ihrer Eltern kümmern.
All die Menschen die nicht selten
in einer Einsamkeit ihr Paket tragen.
Gott sieht ihr Elend und will ihnen nahe sein.
Gott stößt aber in seiner großen Kraft
die Frevler zu Boden,
und manchmal hab ich das Empfinden,
dass er sich dazu zu viel Zeit lässt.
Glücklicherweise weiß er es in seiner Weisheit besser.
Und er ist ja auch geduldig
und von großer Güte mit uns,
wo wir, die es doch besser wissen müssten,
auch manchmal ihm in die Parade fahren.
Und das hält er mit großer Geduld aus.
"Also, lieber Vater in Jesus Christus,
erbarme dich über den Frevler und verhilf
ihm zur Umkehr,
gib uns eben auch diese Geduld mit diesen Menschen,
die dich noch nicht kennen.
Und möglicherweise in naher Zeit
unsere Geschwister werden.
Was den Frieden betrifft,
wir hätten alle gerne Frieden an unseren Grenzen.
Oft aber nur einen Frieden,
den man mit den Augen sehen kann.
Den braucht es schon auch,
aber ist er nicht in Wirklichkeit Folge
eines Lebens mit Gott.
Eine unverdiente Gnade?
Wenn das menschliche Herz
vorher einen inneren Frieden erlebt hat.
Und vor diesem 14. Vers
stehen eben auch noch ein paar andre Verse,
die zu diesem Vers hinführen:
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Psalm 147, 10-15
10 Er hat keine Freude an der Stärke des Rosses
noch Gefallen an den Schenkeln des Mannes.
11 Der HERR hat Gefallen an denen,
die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen.
12 Preise, Jerusalem, den HERRN;
lobe, Zion, deinen Gott!
13 Denn er macht fest die Riegel deiner Tore
und segnet deine Kinder in deiner Mitte.
14 Er schafft deinen Grenzen Frieden
und sättigt dich mit dem besten Weizen.
15 Er sendet seine Rede auf die Erde,
sein Wort läuft schnell.
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Und diese Worte davor,
auch die sollten wir uns zu Herzen nehmen,
wenn wir uns Frieden wünschen:
Erst einmal braucht es ein geistliches Verständnis
zu menschlicher und geistlicher Kraft.
Gott handelt sehr häufig durch die kleine Zahl.
Warum tut er das?
Damit seine Gnade sichtbar wird und seine Kraft,
dass sein Ruhm verkündet wird.
Warum?
Weil das für uns heilsam ist.
Wenn wir uns rühmen unserer eigenen Dinge,
bleiben wir bei uns und geraten in Streit.
Dann wird es immer jemand geben,
der nicht mit rühmen kann.
Auch davor möchte er uns bewahren.
"Der Herr wird für euch streiten
und ihr werdet stille sein!"
Nun, da hat er durch sein Wort das Meer geteilt,
dabei hat er jene, die auf ihn hofften gerettet,
der selbe Weg wurde aber
den Frevlern zum Verhängnis.
Soldaten, die auf ihre Rosse vertraut haben,
Auf ihre starken Schenkeln.
Und sich oft im Wettkampf
schon gegenseitig trainierten.
Aber vor Gott gilt das nicht,
wenn es um den Bau seines Reiches geht.
Auch wenn die Kirche eine große Zahl bekommt,
läuft sie Gefahr stolz zu werden,
nicht mehr vor Gott still zu sein und
sein Wirken zu erwarten.
Sondern sie zieht ihr Macht an und kämpft
mit den jeweiligen Rossen und Schenkeln der Kämpfer.
Wir sind aber nicht wie Kämpfer unter die Wölfe gesandt,
sondern wie Schafe.
Und auch das gab es schon,
Schafe Jesu wurden verbrannt,
weil andere damit Gott einen Dienst tun wollten.
Diesen Dienst aber taten sie in ihrer eigenen Kraft,
mit der Gewalt der Welt.
Gott sieht das alles ganz anders wie wir.
Und er wäre immer in der Lage,
zu helfen, einzugreifen,
wenn wir denn auf ihn vertrauten.
Mit ganzem Herzen, nicht zum Zwecke
unseres eigene Ruhmes.
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11 Der HERR hat Gefallen an denen,
die ihn fürchten, die auf seine Güte hoffen.
+++++++
Dieses Hoffen ist nicht einfach ein
kurzes schnelles Hoffen,
sondern ein Paket aus
Reinigung des Herzens,
schauen auf sein Wort,
still zu werden,
empfangen der Verheißung,
und dadurch in Zuversicht nach vorne zu gehen,
je nachdem,
was er einen mitgeteilt hat.
Es kann auch beispielsweise ein Warten sein.
Auch ein Warten kann höchst intensiv sein,
mit Fürbitte und Lob und tätige Liebe ausgefüllt sein.
Aber man kann es nicht so messen.
Aber baut Gott sein Reich mit Sünde?
Baut Gott sein Reich mit Lüge und Ungerechtigkeit?
Baut Gott sein Reich mit Unbarmherzigkeit?
Der Zweck heiligt nicht die Mittel.
Das ist ein Rechensatz aus Satans Schule.
Und die Furcht zu Gott,
die Bibel nennt sie "die Furcht des HERRN",
sie ist kein eigenes Werk.
Sie ist auch mehr als eine "Gottesfurcht".
Denn der Geist des HERRN
hat keine Gottesfurcht, ist er doch selbst Gott.
Denn der Herr ist der Geist.
Es bedarf dazu den Geist der Furcht des HERRN,
den Geist Gottes.
Diese ist aber ewig und rein.
Dieses Furcht des HERRN war auch in und auf Jesus.
Sie führt zur Gerechtigkeit.
Dazu aber kommt dann auch das Vertrauen
auf die Güte Gottes.
Die wir in der Präsenz seines Wortes erkennen,
erleben, empfangen und weitergeben.
Man kann nicht auf die Güte Gottes hoffen
und dabei andere verdammen.
Gott allein kümmert sich um die Frevler.
Bis dahin lässt er seine Sonne
über Gerechte und Ungerechte scheinen.
Das vertrauen auf die Güte Gottes
führt zum Lobpreis.
Auch wenn wir das Erbetene noch nicht erhalten haben,
aber wir werden es bekommen,
oder - etwas besseres.
Weil er ein guter Vater ist.
Auch "das Nicht-Bekommen" kann etwas
"Besseres" sein.
Glücklicherweise bekommen wir nicht alles, wofür wir beten.
Wir stehen nicht selten drin -
mitten im Elend und in der Not,
wie einmal jemand sagte,
von unten sieht der Teppich unseres Lebens
nicht so schön aus.
Von oben, vom Blick der Unsichtbarkeit her,
hat er ein herrliches Muster.
Darum, Stadt des großen Königs,
preise Jerusalem den HERRN.
Lobe Zion deinen Gott,
schaue seine Wohltaten und seine Macht an.
Schau auch seine Gerichte an,
damit du in der Furcht des HERRN das Arge verwirfst.
Warum?
Weil ER, dein Held, dein Schöpfer,
dein Hüter ist, der nicht schläft noch schlummert.
Er ist der ewige Friedefürst.
Er ist voller Kraft.
Denn er macht die Schutzvorkehrungen,
und er kann dich behüten.
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Psalm 147, 12-15
12 Preise, Jerusalem, den HERRN;
lobe, Zion, deinen Gott!
13 Denn er macht fest die Riegel deiner Tore
und segnet deine Kinder in deiner Mitte.
14 Er schafft deinen Grenzen Frieden
und sättigt dich mit dem besten Weizen.
15 Er sendet seine Rede auf die Erde,
sein Wort läuft schnell.
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Der Friedefürst selbst schafft deinen Grenzen Frieden.
Wo aber die Furcht des HERRN
nicht dein Schatz ist,
wo dein Vertrauen nicht in Wahrheit auf ihn schaut,
wo sich dein Herz an Nichtigkeiten
hängt und die Gnade verlässt,
wie soll sich dir da die zugedachte Verheißung erfüllen?
Darum wird am Ende das Volk Israel,
im größten Elend den Namen des HERRN anrufen,
und sie werden den Durchbohrten schauen
mit großem Schmerz.
Denn wer den Namen des HERRN anruft, wird errettet.
Hier im Psalm, in den obigen Versen:
Er macht fest,
Er segnet deine Kinder
Er schafft Frieden
Er sättigt dich
Er sendet sein Wort.
Fünf Finger seiner Gnadenhand.
Zähl seine Liebe, die hier genannt wird,
an deinen fünf Fingern ab.
Es sind natürlich viel mehr.
aber er überlädt uns nicht.
Lass dich fallen in das, was er tut.
Danke, lobe und preise ihn,
schaue nicht auf das,
ob du es wert bist!
Das werden wir nie sein.
Keiner!
Sondern komme, wie du bist und danke,
denn er sieht auf den Elenden.
Er wohnt bei ihm, er ist uns unbegreiflich nah.
Durch sein Wort, dass bereit ist,
schnell sich in dein Herz zu ergießen
und diese 5 Dinge lebendig werden zu lassen.
Denn er hats getan.
Er hat alles dafür getan,
dass dies geschehen kann.
Es gibt keinen Hinderungsgrund mehr,
von Gottes Seite jedenfalls nicht.
Aber auf unserer Seite,
unser bockiges Ego,
unser steinernes Herz,
was seine Liebe betrifft.
Aber freue dich,
denn du hast Gnade vor seinen Augen gefunden.
Heute will neu oder das erste Mal
in der Stadt deines Herzens,
in einem Stall am Rande,
die Liebe Gottes zur Welt kommen,
das Wort Gottes ist dir nahe.
+++++++
Psalm 147, 2-6
2 Der HERR baut Jerusalem auf
und bringt zusammen die Verstreuten Israels.
3 Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind,
und verbindet ihre Wunden.
4 Er zählt die Sterne und nennt sie alle mit Namen.
5 Unser Herr ist groß und von großer Kraft,
und unermesslich ist seine Weisheit.
6 Der HERR richtet die Elenden auf
und stößt die Frevler zu Boden.
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Der Elende in dir bist du,
der Frevler ist dein Ego.
Kehr um, werde wie ein Kind und entsorge
das Ego unter dem Kreuz,
wo er alle deine Schuld getragen hat.
Sei frei.
Das ist natürlich nur eine Ansicht der Sache.
Den auch das Ego sind wir,
wir sind der Frevler.
Aber wir sollen nicht mehr auf uns schauen,
sondern uns auf Jesus konzentrieren,
Und er sagt: Umkehr ist "Werden wie ein Kind".
Habt Mut, dient nicht mehr der Sünde in euch,
sondern tretet in das Leben Jesu ein.
Er hat dem Gesetz genüge getan,
die Forderung des Zornes Gottes wurde erfüllt.
Wir sind mit dem Sohn Gottes am Kreuz gestorben.
Gott ist uns gut.
Von daher - lasst uns freudig mit ihm leben.
Denn diese seine Wahrheit macht uns frei.
Und wen er frei macht, der ist recht frei.
Frei von der Knechtschaft der Sünde.
Vom "Ich-meine-mir",
Frei von dem Anspruch des Gesetzes.
Wir lassen in unser Herz den hinein,
der mit seinem demütigen Herzen in Sanftmut
"Du"
zu uns spricht.
Der dich mit Namen kennen will.
Vor ihm werde staunend still.
*
Wenn Gott in unser Leben eindringt,
dann nähern wir uns unserer Bestimmung.
Ein Ball ist zum Spielen da,
wir Menschen sind zur
"Liebe des Schöpfers und seinen Geschöpfen" da.
Merken wir das nicht?
Tut es uns nicht wohl,
wenn uns jemand aufrichtig
achtet?
Das ist ein Wesenszug der Liebe Gottes.
Wenn jemand sich Zeit nimmt uns zu helfen.
Vielleicht sogar dadurch auf etwas verzichtet.
Wir sind nicht dazu da, als Christen,
uns ständig mit der Sünde auseinander zusetzen,
nicht die Sünde ist unser Gegenüber.
Auch nicht die Sünde des anderen,
auch nicht die Sünde des uns gewähren Ehemenschen,
auch nicht die Verfehlungen unserer Kinder.
Sie alle sind nicht unser Gegenüber.
Schauen wir aber auf die Sünde,
so wird alles nur schlimmer.
Je mehr wir das tun,
umso weniger Liebe ist in uns.
Je mehr wir lieben,
um so weniger findet die Sünde Raum in uns.
Auch Frieden ist eine Wesensteil der Liebe Gottes.
Sie will uns ja nichts böses.
Engeln lagern sich um sie her.
Ich rede aber von der Liebe, die aus Gott ist,
den Gott ist Liebe.
Eine Person, die ein "Du" sprechen kann.
Denn die Leibe kann kein Prinzip sein.
Ein Prinzip hat keinen Mund
und kann mich nicht trösten.
Es spricht kein "Fürchte dich nicht",
der Mensch bleibt im Rahmen seiner
kleinen Möglichkeiten bei sich und
und müht sich ab.
Aber er entrinnt dabei nicht dem Gericht,
und er wird dabei nicht befreit von der Knechtschaft
der Sünde und des Todes.
Gott aber ist voller Trost zu seinen Elenden.
Wenn wir also von Frieden reden,
dann ist es auch der Friede, den Gott, den "Er" macht.
"Er" schafft deinen Grenzen Frieden.
In der Bergpredigt hat Jesus vom Frieden gesprochen:
In seine Seligpreisungen.
Aber die Seligpreisungen sind auch ein Gesamtpaket.
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Matthäusevangelium 5, 1-12
1 Als er aber das Volk sah,
ging er auf einen Berg.
Und er setzte sich,
und seine Jünger traten zu ihm.
2 Und er tat seinen Mund auf,
lehrte sie und sprach:
3 Selig sind, die da geistlich arm sind;
denn ihrer ist das Himmelreich.
4 Selig sind, die da Leid tragen;
denn sie sollen getröstet werden.
5 Selig sind die Sanftmütigen;
denn sie werden das Erdreich besitzen[1].
6 Selig sind,
die da hungert und dürstet
nach der Gerechtigkeit;
denn sie sollen satt werden.
7 Selig sind die Barmherzigen;
denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
8 Selig sind, die reinen Herzens sind;
denn sie werden Gott schauen.
9 Selig sind, die Frieden stiften;
denn sie werden Gottes Kinder heißen.
10 Selig sind,
die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden;
denn ihrer ist das Himmelreich.
11 Selig seid ihr,
wenn euch die Menschen um meinetwillen
schmähen und verfolgen
und allerlei Böses gegen euch
reden und dabei lügen.
12 Seid fröhlich und jubelt;
es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden.
Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten,
die vor euch gewesen sind.
+++++++
Die Adressaten sind seine Jünger.
Menschen,
die alles stehen und liegen haben lassen,
um Jesus nachzufolgen.
Und alles was Jesus sagt
wird sich erst entfalten,
als seine Jünger den Geist Gottes erhielten.
Denn diesen braucht es dazu,
um das umzusetzen.
Denn das geschieht alles nur durch dessen Wirken.
Es ist keine moralische Liste,
sondern es zeigt das Verhalten der Menschen,
die Gott von ganzen Herzen liebhaben.
Sie kommen in ihrer Armut zu Gott,
(Matthäusevangelium 11, 25)
Durch ihre Armut kämpfen
sie nicht mehr gegen die Wahrheit an.
Sie erkennen das Leid, und sie tragen darum Leid.
Sie tragen Leid und werden getröstet.
(Jesaja 57, 15; Matthäusevangelium 11, 28-30
Sie begegnen dem demütigen und sanftmütigen Heiland.
Die Sanftmütigkeit Jesu in ihnen,
sie verbreitet sich auf der ganzen Welt.
Die Liebe Gottes in ihnen verändert ihr Herz,
sie hungern und dürsten nach Gerechtigkeit,
die vor Gott gilt.
und Gott wird sie sättigen,
hier oder mit der Auferstehung.
Denn er schreibt sie in das Lebensbuch des Lammes.
Die Liebe Gottes füllt ihren Mangel aus,
und sie können vergeben,
sie lernen Barmherzigkeit
Barmherzigkeit ist Gott besonders wichtig,
es ist mit der wichtigste Schritt in der Erkenntnis Gottes.
Sie erleben Gottes Nähe,
ein Eins-Sein im Geist mit Gott,
weil sie nah am Wort im Gehorsam sind.
dabei sind sie in einem beständigen Umkehrmodus,
immer wieder ihre Sünde ihm zu bringen,
und erleben einen beständigen Empfang seiner Barmherzigkeit.
Sie schauen ihn in den zahlreichen Vergebungen.
Und dabei sind sie in großer Freude.
Eine ungetrübte Gemeinschaft mit Gott im Glauben
an seinen Sohn Jesus Christus.
Den gekreuzigten und auferstandenen Herrn.
Durch ihn sind sie in einem unfassbaren Frieden.
(Römer 5, 1ff)
Wenn Gott in der Mitte ist,
dann kann keine Feindschaft im Herzen regieren.
Sondern man lebt in dem Frieden,
den er uns gibt
und hat Mut diesen hinauszutragen.
Wir lernen an der Hand Gottes
Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.
Aber es ist nicht die Wahrheit der Welt,
nicht die Gerechtigkeit der Welt,
und auch nicht die Barmherzigkeit der Welt.
Deswegen erkennt sie, wir sind nicht ihr Teil.
Uns sie beginnt uns zu verfolgen.
Denn sie sieht sich überführt.
Und das will sie loshaben.
Deswegen werden wir geschmäht,
verfolgt und allerlei Böses wird gegen uns geredet.
Dabei sind wir nicht immer dabei unschuldig.
Wir geben ihr nicht selten Grund dazu.
Aber wir werden auf Jesus schauen,
und es kann schon sein, dass wir sein Los teilen.
Wir wissen es nicht.
Aber was ist,
wenn wir nur einen Teil hier ausklammern,
ist es dann noch das selbe?
Wenn wir nur
von einem äußeren sichtbaren Frieden reden,
aber dabei die Gerechtigkeit Gottes hintenan stellen?
Die Umkehr, die Bekenntnisse unserer Schuld,
die Gemeinschaft mit ihm in seinem Wort.
Dann wird das eine herausgenommen
und einem anderem Zweck unterstellt,
und von der Welt vereinnahmt.
Was ist aber,
wenn die Welt uns nicht als Jesu Jünger erkennt,
wenn sie keinen Unterschied ausmacht?
Wenn sie nicht die Nase über uns rümpft
und uns nicht verunglimpft?
Sind wir dann nicht bereits so stark ihr Teil geworden,
in ihr "assimiliert",
aufgegangen in ihrem Wesen?
Darüber sollten wir nachdenken.
*
🙏
"Vater, du bist in Jesus unser Friede,
alle Schätze sind in ihm allein.
Er ist uns von dir als Friede gegeben,
als Gerechtigkeit,
als Weisheit,
als Wunderrat.
In ihm begegnest du unserem Elend,
unserer Sünde und Schuld und schaffst eine Erlösung."
"Wir danken dir von Herzen,
dass wir noch nicht gar aus sind.
Dass wir in deinem Licht das Licht sehen.
Dass du uns erlöst hast durch das Werk
deines Sohnes.
Und auch du hast daran furchtbar mitgelitten."
"Hilf uns, dich zu erkennen, dich und Jesus
durch deinen Geist zu erkennen.
Denn dann erkennen wir auch deinen Frieden,
den du uns in ihm geschenkt hast.
Und können diesen, deinen Frieden leben."
"So gib, dass wir dich heute vor Augen haben,
im Bewusstsein, dass du mit uns Frieden gemacht hast,
und wir auch Friedensbringer sind."
"Aber deine Wahrheit wird auch Streit bringen.
Gib, dass wir uns nicht diesem Streit beugen.
Sondern, dass wir uns nicht
aus der Spur deines Frieden werfen lassen."
+++++++
Der HERR schafft deinen Grenzen Frieden.
Psalm 147, 14
Der Lehrtext:
Selig sind,
die Frieden stiften;
denn sie werden Gottes Kinder heißen.
Matthäus 5, 9
+++++++
Danke, für das Lesen. 🪻
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