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90402 ...............

Gedanken zur Losung am 31.3.2026, -Gnädig ist Gott, mit großer Barmherzigkeit und seine Güte währet ewig.-

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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 31.3.2026



Der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut.
Daniel 9, 14


Der Lehrtext:


Musste nicht der Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen?
Lukasevangelium 24, 26




Daniel betet. Er betet für sein Volk.
Er stellt sich unter die Schuld seines Volkes,
Er war vermutlich zu dieser Zeit im hohen Alter.

Daniel las viel, und so las er auch die Worte des HERRN,
die an den Propheten Jeremia ergangen waren.



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Daniel 9, 1-3
1 Im ersten Jahr des Darius,
des Sohnes des Ahasveros[1],
aus dem Stamm der Meder,
der über das Reich der Chaldäer König wurde, 

2 in diesem ersten Jahr seiner Herrschaft verstand ich,
Daniel, in den Büchern die Zahl der Jahre,
die sich an Jerusalem erfüllen sollte.
So war das Wort des HERRN an den Propheten Jeremia ergangen:
Siebzig Jahre soll Jerusalem wüst liegen. 

3 Und ich kehrte mich zu Gott, dem Herrn,
um zu beten und zu flehen
unter Fasten und in Sack und Asche. 
+++++++


Daniel erkannte die Schuld seines Volkes und es wurde ihm bewusst,
dass diese groß war. Sein Gebet zeigt auch, dass er die Bücher Mose kannte.



+++++++
Daniel 9, 4-8
4 Ich betete aber zu dem HERRN, meinem Gott,
und bekannte und sprach:
Ach, Herr, du großer und schrecklicher Gott,
der du Bund und Gnade bewahrst denen,
die dich lieben und deine Gebote halten! 

5 Wir haben gesündigt, Unrecht getan,
sind gottlos gewesen und abtrünnig geworden;
wir sind von deinen Geboten und Rechten abgewichen. 

6 Wir gehorchten nicht deinen Knechten,
den Propheten,
die in deinem Namen
zu unsern Königen, Fürsten, Vätern
und zu allem Volk des Landes redeten. 

7 Du, Herr, bist gerecht,
wir aber müssen uns alle heute schämen,
die von Juda und von Jerusalem und vom ganzen Israel,
die, die nahe sind,
und die zerstreut sind in allen Ländern,
wohin du sie verstoßen hast um ihrer Missetat willen,
die sie an dir begangen haben. 

8 Ja, HERR, wir, unsre Könige,
unsre Fürsten und unsre Väter
müssen uns schämen,
dass wir uns an dir versündigt haben. 
+++++++


Daniel geht in Sack und Asche, er geht betrübt umher und ist traurig,
er lässt die ganze Misere auf sich wirken und beugt sich unter
die Schuld seines Volkes und unter Gottes Handeln.
Er gesteht ein, dass Gott in seinem Tun, auch in seinem Gerichtshandeln,
gerecht ist.



+++++++
Daniel 9, 9
9 Bei dir aber,
Herr, unser Gott,
ist Barmherzigkeit und Vergebung.
Denn wir sind abtrünnig geworden 

10 und gehorchten nicht der Stimme des HERRN,
unseres Gottes,
und wandelten nicht nach seinen Gesetzen,
die er uns vorlegte durch seine Knechte, die Propheten; 

11 sondern ganz Israel übertrat dein Gesetz,
und sie wichen ab und gehorchten deiner Stimme nicht.
Darum trifft uns auch der Fluch,
den er geschworen hat
und der geschrieben steht im Gesetz des Mose,
des Knechtes Gottes, weil wir an ihm gesündigt haben. 

12 Und Gott hat seine Worte gehalten,
die er geredet hat gegen uns und unsere Richter,
die uns richten sollten,
dass er ein so großes Unglück
über uns hat kommen lassen;
denn unter dem ganzen Himmel ist Derartiges
nicht geschehen wie in Jerusalem. 

13 Wie es geschrieben steht im Gesetz des Mose,
so ist all dies große Unglück über uns gekommen.
Aber wir haben auch nicht den HERRN,
unsern Gott, besänftigt,
sodass wir uns von unsern Sünden bekehrt
und auf deine Wahrheit geachtet hätten. 

14 Darum wachte der HERR über das Unglück
und hat’s über uns kommen lassen.
Denn der HERR, unser Gott,
ist gerecht in allen seinen Werken,
die er tut;
aber wir gehorchten seiner Stimme nicht. 

15 Und nun, Herr, unser Gott,
der du dein Volk aus Ägyptenland geführt hast
mit starker Hand und hast dir einen Namen gemacht,
so wie es heute ist:
Wir haben gesündigt,
wir sind gottlos gewesen.

16 Ach, Herr,
um aller deiner Gerechtigkeit willen
wende ab deinen Zorn und Grimm
von deiner Stadt Jerusalem und deinem heiligen Berg.
Denn wegen unserer Sünden
und wegen der Missetaten unserer Väter
trägt Jerusalem und dein Volk Schmach bei allen,
die um uns her wohnen. 

17 Und nun, unser Gott,
höre das Gebet deines Knechtes und sein Flehen.
Lass leuchten dein Angesicht
über dein zerstörtes Heiligtum um deinetwillen,
Herr! 

18 Neige deine Ohren, mein Gott,
und höre, tu deine Augen auf und sieh an
unsere Trümmer und die Stadt,
die nach deinem Namen genannt ist.
Denn wir liegen vor dir mit unserm Gebet
und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit,
sondern auf deine große Barmherzigkeit. 

19 Ach, Herr, höre! Ach, Herr, sei gnädig!
Ach, Herr, merk auf und handle!
Säume nicht – um deinetwillen, mein Gott!
Denn deine Stadt
und dein Volk ist nach deinem Namen genannt. 
+++++++


Wir können uns viele Scheiben von Daniels Verhalten abschneiden.
Beugen wir uns unter die Schuld unseres Landes?
Tragen wir Trauer um die viele Ungerechtigkeit und Unbarmherzigkeit,
die geschieht?
Tragen wir Trauer, wenn wir bedenken, wie wenig wir uns zu Jesus stellen?

Schämen wir uns der Schuld unseres Volkes oder schämen wir uns,
zu Jesus zu gehören?

Das ist eine ernste Frage!

Liegen wir allezeit vor ihm im Gebet, vor dem, der doch auch allezeit
der Grund unserer Freude sein will?

Es gibt eine Traurigkeit, die bessert das Herz.
Wenn wir unter unserer Sünde leiden, wenn wir gegen unsere Sünde murren.
Wer tut das?

Es sieht so aus, dass wir weder ohne noch mit Jesus wirklich gehorsam sind.
Und doch, hält uns seine Güte.




+++++++
"9 Bei dir aber, Herr, unser Gott, ist Barmherzigkeit und Vergebung.
Denn wir sind abtrünnig geworden." 
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Zieht diese Aussage sich nicht wie ein roter Faden durch unser Leben?

Aber genau deswegen brauchen wir Erlösung!

Gerade deswegen brauchen wir einen Heiland, der uns rettet.

Einen Hirten, der uns führt. Der sein Leben für uns lässt,
weil wir alle in die Irre gehen und so sehr an uns hängen.



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Lukasevangelium 24, 26
Musste nicht der Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen?
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Gott legte die Strafe auf seinen Gesalbten, auf seinen Christus.
Es war sein Sohn, den er als Opferlamm auserwählte. Weil er rein war.
Weil er sich als geheiligtes reines Opfer an unserer Stelle
unter den Zorn begab, unter das gerechte Gericht Gottes.

Und nun ist es vollbracht. Und wir haben ein Licht in unserer Nacht.
Und nun ist es gescheh'n, wir können durch Jesus unseren
uns liebenden Gott, unseren guten Vater, seh’n.

Gott muss uns nicht mehr fremd sein und weit weg.
Er kommt uns nahe in Jesus, in seinem Leiden und Sterben.
Und was uns noch fremd erscheinen mag, auch in seiner Auferstehung
kommt er uns nahe.
Seine Vergebung bewirkt in uns einen Vorgeschmack des Lichts.

Er ist mir gut, er ist allen Menschen gut,
aber eben in Jesus Christus ist er ihnen gut.
Jesus ist die zweite Arche Gottes.
Wir bergen uns in ihr, er streicht ihre Tür mit dem Blut des Lammes
und der Todesengel geht an ihr vorüber.

Sein Gericht geht an uns vorüber. Er straft nicht zweimal.
Sondern das eine Mal, dort am Kreuz auf Golgatha.
Hier hängt die ewige Liebe des Vaters, der Sohn, als Vaters Lamm.
Hier geht er in den Tod.
Und nach 3 Tagen bestätigt der Vater sein Opfer und weckt ihn auf.

Was hat sich geändert, für Jesus?
Er kann jetzt in "seine Herrlichkeit" eingehen.
Er hat Gehorsam gelernt.
Er hat Hingabe gelernt, am eigenen Leib.

Er ist ein anderer geworden,
es ist in seinem Herzen etwas hinzugekommen -
seine Braut, seine Gemeinde, wir.
Er ist in einer anderen Herrlichkeit zurückgekehrt in den Himmel,
als jene war, mit der er den Himmel verlassen hatte.

Auch wir werden mit seiner Herrlichkeit im Himmel erscheinen,
gekauft durch sein Leiden und Sterben, durch seinen Schmerz.

Da schulden wir ihm doch immer unsere erste Liebe,
ihn in allen Dingen als Erster zu wählen,
als Erster unseres Dankes, wenn wir früh aufwachen,
als erster in den Sorgen, dass wir sie ihm bringen und es nicht
alleine mit uns ausmachen.

Als Erster, dem wir allen unseren Kummer und Not bringen.
Aber auch als Erster, über den wir uns freuen,
der uns Loblieder in unserer Nacht gibt.

Herr erfülle und gestalte in uns deine erste Liebe.
Dass wir dich als Erster sehen, wir einen Menschen anschauen.
Deine große Güte und Gnade an ihm, deine Vergebung.
Dass du gedenkst ihn zu krönen mit Gnade und Barmherzigkeit.



*


🙏
"Oh lieber Vater, guter Gott, treuer Heiland,
der Schmerz um seine Schöpfung trägt.
Berühre uns, berühre unsere Sinne, dass wir dich erkennen,
deine übergroße Liebe am Kreuz auf Golgatha, die macht,
dass wir noch nicht ganz aus sind.
Wie glimmende Dochte und geknickte Stäbe leben wir vor dir.
Berühre uns mit deiner Vergebung, mit deinem heilsamen Wort.
Dabei vertrauen wir nicht auf unser Beten,
sondern schauen deine Liebe an und lassen uns von ihr anstecken,
entzünden."




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Der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut.
Daniel 9, 14


Der Lehrtext:


Musste nicht der Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen?
Lukasevangelium 24, 26
+++++++


Danke, für das Lesen. 🌸


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Verfasst: 31.03.2026, 04:43 Uhr

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