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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 5.4.2026
Ostersonntag
Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
Psalm 23, 5
Der Lehrtext:
Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod.
1. Korinther 15, 26
Der gute Hirte hat Wort gehalten, denn er hat sein Leben gelassen für seine Schafe.
Und es ist ein bleibendes Leben, ein festes Versprechen, unumkehrbar.
Wann immer wir zu ihm kommen, den Auferstandenen, er hört uns.
Er steht beim Vater zu seiner Rechten, und vertritt uns, mit seiner Wahrheit,
Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.
Und sein guter Geist, den er uns geschenkt hat als Unterpfand der Herrlichkeit,
mit dem wir versiegelt sind, der seufzt in uns und übersetzt unsere Gebete
in angenehme und angemessene Worte.
So hält der Vater sein Wort, dass er spricht: "Dies ist mein Sohn, ihn sollt ihr hören."
Und der Sohn hält Wort, in dem er spricht, dass er sein Leben für seine Schafe lässt:
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Johannesevangelium 10, 7-
7 Da sprach Jesus wieder: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Ich bin die Tür zu den Schafen.
8 Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Räuber;
aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht.
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden
und wird ein und aus gehen und Weide finden.
10 Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen.
Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge.
11 Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.
12 Der Mietling, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf
kommen und verlässt die Schafe und flieht – und der Wolf stürzt sich
auf die Schafe und zerstreut sie –,
13 denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe.
14 Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich,
15 wie mich mein Vater kennt; und ich kenne den Vater.
Und ich lasse mein Leben für die Schafe.
16 Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall;
auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören,
und es wird eine Herde und ein Hirte werden.
17 Darum liebt mich der Vater,
weil ich mein Leben lasse, auf dass ich’s wieder empfange.
18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es.
Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu empfangen.
Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.
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Und auch die Schrift hat Wort gehalten:
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Jesaja 52, 13
Siehe, meinem Knecht wird’s gelingen, er wird erhöht und sehr hoch erhaben sein.
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Jesaja 57, 15-16
15 Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt, dessen Name heilig ist:
Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum
und bei denen, die zerschlagenen und demütigen Geistes sind,
auf dass ich erquicke den Geist der Gedemütigten und das Herz der Zerschlagenen.
16 Denn ich will nicht immerdar hadern und nicht ewiglich zürnen; sonst würde ihr
Geist vor mir verschmachten und der Lebensodem, den ich geschaffen habe.
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Am Kreuz Jesu auf Golgatha hat Gott diesen Zerbruch selbst erfahren.
Wer war gedemütigter als er?, die ewige Liebe, der gute Hirte, das Herz Gottes.
Es wurde zerrissen, zerschlagen,
nicht nur in der Sichtbarkeit, auch in der Unsichtbarkeit.
Wer war je zerschlagener, als wenn der Schöpfer sich sein eigenes
Liebstes herausriss, hergab, um es an unserer Stelle zu richten?
Und was hätte es genützt, wenn er nicht sein eigenes Herz aus den Toten
zurückgebracht hätte. Aber der Löwe aus Juda, der auch das Lamm Gottes ist,
er hat gesiegt und überwunden.
Auf einem ganz anderen Weg, als sich menschliche Weisheit das erträumen lässt.
Denn Gott rettet durch den Glauben und nicht durch den Verstand.
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Matthäus 11, 25-30
25 Zu der Zeit fing Jesus an und sprach:
Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies
Weisen und Klugen verborgen hast und hast es Unmündigen offenbart.
26 Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen.
27 Alles ist mir übergeben von meinem Vater, und niemand kennt den Sohn
als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem
es der Sohn offenbaren will.
28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid;
ich will euch erquicken.
29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig
und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
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Hörst du den Ruf der Liebe Gottes?
Nicht du bist der Sanftmütige und Demütige. Dein Herz ist das Herz eines Wolfes.
Sondern Gott ist es. Denn seine Liebe ist das Herz eines Lammes.
Du bist der Selbstherrliche, der im Unverstand sagt: Ich glaube was ich sehe,
was ich denken kann. Aber Gott kannst du nicht denken, und alles bedarf einer
inneren Offenbarung, die auf seinem Wort fußt.
Wir können zwar mit dem Verstand sein Wort lesen, aber umkehren
und glauben wie ein Kind, das ist Gnade allein.
Hoffst du denn auf diese seine Gnade?
Oder ist dein Glaube einfach nur religiöses Denken und Tun?
Wo sind dann die Früchte des Lammes, wenn du an Jesus glaubst?
Wo sind die Früchte seines Geistes?
Wo sind Liebe in Wahrheit,
Freude in Wahrheit,
Friede in Wahrheit,
Geduld in Wahrheit,
Freundlichkeit in Wahrheit,
Güte in Wahrheit,
Treue in Wahrheit,
Sanftmut in Wahrheit,
Keuschheit in Wahrheit.
Wo ist das Kreuzigen des Fleisches in Wahrheit?,
das Kreuzigen samt den Leidenschaften und Begierden?
Lebst du also mit dem Lamm, ist es dein Herr, dann wirst du dich freuen
über deinen guten Hirten, immer wieder und immer wieder schaust du auf ihn.
Denn wir schauen auf ihn, wie die Kinder Israels auf die verordnete Schlange.
Wer sie ansah, wurde vom tödlichen Gift befreit. (Vgl. 4. Mose 21,9; Joh. 3, 14+15)
So schauen wir auf den Gekreuzigten, der auch ungeteilt der Auferstandene ist.
Es gibt keine Auferstehung ohne ein vollkommenes Opfer am Kreuz.
Und wenn das Opfer am Kreuz nicht vollkommen war, wenn Jesu Worte:
"Es ist vollbracht" ein Irrtum war, warum gibt es dann eine Auferstehung?
Denn nur einmal musste der ewige Gott, der seine Macht und Herrlichkeit
ausgezogen hat, selbst zum Opfer werden.
Ein für alle Mal. Ein ewiges, sündloses, reines, angenehmes geheiligtes Opfer.
Das weder ergänzt noch wiederholt werden kann.
Denn müsste dann nicht auch die Auferstehung jedes Mal wiederholt werden?
So steht es geschrieben:
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Hebräer 7, 27; - 9, 12; - 9, 28; - 10, 12; - 10, 14; - 7, 24
7, 27 Er hat es nicht nötig wie jene Hohenpriester,
täglich zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen
und dann für die des Volkes; denn das hat er ein für alle Mal getan,
als er sich selbst opferte.
9, 12 Er ist auch nicht durch das Blut von Böcken oder Kälbern,
sondern durch sein eigenes Blut ein für alle Mal
in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erlangt.
9, 28 so ist auch Christus einmal geopfert worden,
die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal erscheint er nicht
der Sünde wegen, sondern zur Rettung derer, die ihn erwarten.
10,12 Dieser aber hat ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht,
das ewiglich gilt, und hat sich zur Rechten Gottes gesetzt.
10,14 Denn mit einem einzigen Opfer hat er für immer
die vollendet, die geheiligt werden.
7, 24 dieser aber hat, weil er ewig bleibt, ein unvergängliches Priestertum.
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Die Auferstehung kann es nur geben, "_w_e_i_l_" das Opfer Jesus
ein für alle Mal dem Vater angenehm und vollkommen war.
Es muss keine zusätzliches Opfer und keine wie immer geartete
Verwandlung geben, das ist religiöse Betätigung für das Ego.
Denn der lebendige Gott ist uns durch seinen Geist nah, durch sein Wort denen,
die umkehrten und wie Kinder wurden. Sie sprechen: "Der Herr ist auferstanden".
Das geschieht nicht in der Taufe, das geschieht in einer Hinwendung der Demut
zu Gott. So wie es auch der Prophet Micha auf Gottes Geheiß verkündigte:
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Micha 6, 8
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert:
- nichts als Gottes Wort halten
- und Liebe üben [1]
- und demütig sein vor deinem Gott.
[1] Wörtlich: »nichts als Recht tun und Güte lieben«
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Gott wollte die Sünde weghaben, und die lässt sich auch nicht mechanisch durch
bestimmte Sakramente wegbiegen. Sie alle verändern nicht unser Herz. Als ob
natürliche Handlungen ewige Dinge verwalten. Sie schaffen nur falsche Gewissheit.
Nur die alleinige Hinwendung zum guten Hirten, der alle seine Schafe mit Namen
kennt, die Anrufung des Namens Jesu - meistens aus der Not -
eine Not, die der Geist Gottes in uns freischaufelt, weil wir sie verdrängen,
nur der Glaube an den Namen Jesu, des Gekreuzigten und Auferstandenen rettet.
Es ist aber der Glaube, den der ewige Vater selbst durch seinen Sohn,
Jesus Cristus, den Anfänger und Vollender des Glaubens beginnen muss.
Indem er Menschen zu Jesus zieht. Und dieser stößt sie nicht von sich..
Denn es ist kein Verstandesding sondern ein Auferstehungsding, ein Glaubensding.
Eine Vorab-Auferstehung im Geist durch das Lamm, dass in uns wohnt.
Durch die Liebe Gottes, der seine Liebe dadurch in uns ausgießt. Der Geist Gottes,
der uns bezeugt in unserem Herzen, unserem Inneren, dass wir seine Kinder sind.
Der sich als Unterpfand gibt auf die Erlösung hin, deren wir teilhaftig geworden sind.
Gott will nicht die Sünde weghaben, und er will auch nicht den Sünder weghaben.
Sondern er will in uns den Tod weghaben, der durch die Sünde mächtig ist und
regiert. Denn jede Sünde bringt uns den Tod.
Denn unsere Feinde sind nicht aus Fleisch und Blut.
Es sind die Regungen und Begierden unseres Herzens, die Sünde, die mit ihr
verbundenen und durchwirkten Mächte. Die Lüge, die Ungerechtigkeit und
Unbarmherzigkeit, jede Form der Lieblosigkeit.
Und nun verkündigt er durch sein einziges ein für alle Mal erlittenes Opfer
am Kreuz Vergebung allen, und die Vielen werden es hören und darauf ihre ganze
Hoffnung allein setzen.
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1. Korinther 15, 26
Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod.
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1. Korinther 15, 55
Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?«
56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz.
57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!
58 Darum, meine lieben Brüder und Schwestern, seid fest und unerschütterlich
und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, denn ihr wisst, dass eure Arbeit
nicht vergeblich ist in dem Herrn.
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🙏
"Danke Vater, dass du es den Klugen und Weisen verborgen hast, aber den
Unmündigen hast du es offenbart. Wer sind wir, dass wir in unserem Herzen
von deiner schönen wunderbaren Liebe berührt wurden und um sie wissen dürfen?
Dass wir uns über sie freuen und sie uns führt, weil dein guter Hirte unser
Heiland ist und für immer treu ist, so dass niemand uns aus seiner Hand
reißen kann. Danke, Vater für die Auferweckung deines treuen Hirten.
Danke das wir mit dir in ihm leben dürfen, verborgen sind bei dir in deinem
Herzen, wie dein Wort es sagt."
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Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
Psalm 23, 5
Der Lehrtext:
Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod.
1. Korinther 15, 26
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Danke, für das Lesen. 🌻
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