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freiheitdings Blog

freiheitding
Hier bloggt:
freiheitding
66 Jahre
90402 ...............

Gedanken zur Losung am 6.2.2026, -Ja, wir müssen usn schämen, aber deine Gnade schämt sich unser nicht, so wir auf dich vertrauen.-

.

Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 6.2.2026
(etwas mehr lang)


Du, Herr, bist gerecht,
wir aber müssen uns alle heute schämen.
Daniel 9, 7


Der Lehrtext:


Der König wird ihnen antworten und sagen:
Wahrlich, ich sage euch:
Was ihr nicht getan habt
einem von diesen Geringsten,
das habt ihr mir auch nicht getan.
Matthäusevangelium 25, 45



Gott schloss einen Bund mit seinem Volk am Berg Horeb,
dort erhielt es die 10 Worte.



+++++++
2. Mose 24,3; 7-8
3 Mose kam und sagte dem Volk
alle Worte des HERRN und alle Rechtsordnungen.
Da antwortete alles Volk mit einer Stimme:
Alle Worte, die der HERR gesagt hat, wollen wir tun.



7 Und er nahm das Buch des Bundes
und las es vor den Ohren des Volks.
Und sie sprachen:
Alles, was der HERR gesagt hat,
wollen wir tun und darauf hören. 

8 Da nahm Mose das Blut
und besprengte das Volk damit und sprach:
Seht, das ist das Blut des Bundes,
den der HERR mit euch geschlossen hat
aufgrund aller dieser Worte. 
+++++++


Er schloss einen weiteren Bund im Lande Moab,
dort legte er ihnen Segen und Fluch vor.

Im 5. Buch Mose, Kapitel 28 legt Gott
seinem Volk die Folgen seines Handelns vor.
Segen für Gehorsam,
Fluch für den Ungehorsam.

Es ist ein schweres Kapitel,
ein überaus schmerzhaftes Kapitel,
dass die Schrecklichkeit
der Folgen der Sünde beschreibt.

Sie wird hier nicht verharmlost,
sie kann nicht mit ein wenig Engagement
abgetan werden.

Es braucht ein ganzes Herz um zu hören,
was Gott im 1. Gebot der 10 Worte sagte.

Das fünfte Kapitel endet mit Vers 69.



+++++++
5. Mose 28, 69
69 Dies sind die Worte des Bundes,
den der HERR dem Mose geboten hat,
mit Israel zu schließen im Lande Moab,
neben dem Bund,
den er mit ihnen geschlossen hatte am Horeb. 
+++++++


So wie Segen die Folge des Hörens und Tuns ist,
so ist der Fluch die Folge von Ungehorsam.
Die Verachtung des Wortes Gottes.

Denn das Wort Gottes deutet die Wunder und
Erfahrungen des Volkes, seine Erlebnisse.
Wird es verlassen, fehlt
die rettende Information,
dann wendet sich das Volk dem Bösen zu.


Gott legt sehr viel Wert auf das Hier und Jetzt.
Es ist ihm nicht egal, was der einzelne Mensch tut.

Der Mensch braucht Rettung und das Hören und Tun
von Gottes Worten macht ihn empfindsam.
Die Opfer sollten allesamt zeigen,
dass sie aber von Gnade leben
und nicht vom richtigen Tun.

Das richtige Tun aber war um Gottes Willen,
zu seiner Ehre.
Und alles was Gott ehrt,
das tut auch dem Menschen gut.

Das erste Gebot ist der Eingang zu allem.



+++++++
2. Mose 20, 1-7 Das erste Gebot (Wort)
1 Und Gott redete alle diese Worte: 

2 Ich bin der HERR, dein Gott,
der ich dich aus Ägyptenland,
aus der Knechtschaft, geführt habe. 

3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. 

4 Du sollst dir kein Bildnis
noch irgendein Gleichnis machen,
weder von dem,
was oben im Himmel,
noch von dem,
was unten auf Erden,
noch von dem,
was im Wasser unter der Erde ist: 

5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht!
Denn ich, der HERR,
dein Gott, bin ein eifernder Gott,
der die Missetat der Väter heimsucht
bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer,
die mich hassen, 

6 aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden,
die mich lieben und meine Gebote halten. 
+++++++


Nicht ein Bild hat dich aus Ägypten geführt,
sondern der eine lebendige Gott!
Erinnere dich Israel und vergiss das nie!

Schreibe es auf die Tafel deines Herzens,
lass es immer in deinem Sinn sein!

Dein Gott ist dir dein Retter, dein Helfer, dein Befreier.

Er ist der einzige Retter, Helfer und Befreier.
Es gibt keinen anderen der es so gut mit dir meint.

Bete nicht Stein noch Holz, das Meer, dieNatur,
noch Sonne, Mond und Sterne an.

Mache dir kein Bild in deinem Herzen und in deinen Sinnen.
Schaue nicht von Gott, einem Befreier, weg.
Sondern freue dich über deinen Erlöser.

Gib ihm in deinem Herzen Raum,
komm mit Dank vor sein Angesicht,
diene ihn mit ganzem Herzen,
mit ganzer Kraft, mit allem was du bist und hast.

Mache dir kein Bild aus dem was deine Augen sehen,
und was sich dein Verstand erdenkt,
und was dein Gefühl sich erfühlt.

Sondern bleibe an seinen Worten.
Bleibe ihnen nah.

Nahe dich ihnen jeden neuen Tag.
Bewege seine Liebe zu dir in deinem Herzen.

Lass dich erfüllen mit seiner Freude
und danke ihm allezeit.

Bete nicht an, was du sehen kannst,
berühren kannst, anfassen kannst.

Bete nicht an, was du denken kannst
über die Dinge,
die sich anfassen und sehen lassen,
über die Dinge, die sich Denken lassen.

Höre nicht auf die Stimme deines Herzens,
sondern auf die Worte dessen,
der dich liebte und aus Ägypten befreite.
Der dich durch das Meer führte
und deine Feinde hinter dir zugrunde gehen ließ.

Bete weder an, was du berühren und sehen kannst,
noch was du dir erdenken kannst,
bete es nicht an und diene diesen Dinge nicht.
Kniee dich nicht hin vor ihnen
und richte dich nicht nach ihnen.

Denn ich habe dich lieb und gebe dich
keiner zerstörerischen Gewalt preis.

Wenn du dich aber von mir entfernst,
dann musst du spüren,
dass es schmerzhaft ist, sich von mir abzuwenden.

Wenn du die Sünde und das Eitle liebst,
wirst du vergehen.
Ohne Gehorsam kannst du nicht bestehen.

Dein Verlassen, dein Ungehorsam,
er wirkt sich aus auf dich selbst,
auf deine Kinder, Kindeskinder und deren Kinder aus.


Aber ich bin barmherzig allen,
an vielen Tausenden,
die mich lieben und meine Gebote halten. 

Die meine Worte hören und sie tun.
Die ihre Zuversicht bewachen
und sich auf mich ausrichten.
Die dem Bösen feind sind.
Die mich und meine Worte suchen.

Ich bin barmherzig,
nicht weil du mich "perfekt" liebst,
sondern weil du meiner Güte vertraust.


*


Vertraust du mir mit ganzem Herzen,
so wirst du auch die anderen Gebote halten.


*

Das sind "meine" unvollständigen Gedanken
zum ersten Gebot.

Wird es gehalten, so geschieht, was Gott später
durch Micha zusammenfassen lässt:



+++++++
Micha 6, 8
Es ist dir gesagt,
Mensch,
was gut ist
und was der HERR von dir fordert:

nichts als Gottes Wort halten
und Liebe üben [1]
und demütig sein vor deinem Gott. 

[1] Wörtlich: »nichts als Recht tun und Güte lieben«
+++++++



Daniel wusste um die Texte in den Büchern Moses.
Er las auch das Buch des Propheten Jeremia,
dort las er:



+++++++
Daniel 9, 2-3
2 in diesem ersten Jahr seiner Herrschaft verstand ich,
Daniel, in den Büchern die Zahl der Jahre,
die sich an Jerusalem erfüllen sollte.
So war das Wort des HERRN an den Propheten Jeremia ergangen:
Siebzig Jahre soll Jerusalem wüst liegen. 

3 Und ich kehrte mich zu Gott, dem Herrn,
um zu beten und zu flehen
unter Fasten und in Sack und Asche. 


*


Jeremia 29, 8-10
8 Denn so spricht der HERR Zebaoth,
der Gott Israels:
Lasst euch durch die Propheten,
die bei euch sind,
und durch die Wahrsager nicht betrügen,
und hört nicht auf die Träume,
die sie träumen! 

9 Denn sie weissagen euch Lüge in meinem Namen.
Ich habe sie nicht gesandt,
spricht der HERR. 

10 Denn so spricht der HERR:
Wenn für Babel siebzig Jahre voll sind,
so will ich euch heimsuchen
und will mein gnädiges Wort an euch erfüllen,
dass ich euch wieder an diesen Ort bringe.
+++++++


Dabei hatte Gott über Jahrhunderte sein Volk gewarnt.
Bei Jeremia lesen wir auch:



+++++++
Jeremia 7, 1-11
1 Dies ist das Wort,
das vom HERRN geschah zu Jeremia:

2 Tritt ins Tor am Hause des HERRN
und predige dort dies Wort und sprich:
Höret des HERRN Wort,
ihr alle von Juda,
die ihr zu diesen Toren eingeht,
den HERRN anzubeten!

3 So spricht der HERR Zebaoth,
der Gott Israels:
Bessert euer Leben und euer Tun,
so will ich euch wohnen lassen
an diesem Ort.

4 Verlasst euch nicht auf Lügenworte,
wenn sie sagen:
Hier ist des HERRN Tempel,
hier ist des HERRN Tempel,
hier ist des HERRN Tempel!

5 Sondern bessert euer Leben und euer Tun,
dass ihr recht handelt
einer gegen den andern

6 und gegen Fremdlinge,
Waisen und Witwen keine Gewalt übt
und nicht unschuldiges Blut vergießt
an diesem Ort
und nicht andern Göttern nachlauft
zu eurem eigenen Schaden,

7 so will ich euch immer und ewiglich
wohnen lassen an diesem Ort,
in dem Lande,
das ich euren Vätern gegeben habe.

8 Aber nun verlasst ihr euch auf Lügenworte,
die zu nichts nütze sind.

9 Ihr seid Diebe, Mörder,
Ehebrecher und Meineidige
und opfert dem Baal
und lauft fremden Göttern nach,
die ihr nicht kennt.

10 Und dann kommt ihr
und tretet vor mich in diesem Hause,
das nach meinem Namen genannt ist,
und sprecht:
Wir sind geborgen, –
und tut weiter solche Gräuel.

11 Haltet ihr denn dies Haus,
das nach meinem Namen genannt ist,
für eine Räuberhöhle?
Siehe, ich sehe es wohl,
spricht der HERR.
+++++++


Der Krug ging solange zum Brunnen, bis er brach.

Und nun ist das Volk Juda weit weg von zu Hause.
Weit weg von dem Ort des Tempels,
der mit Feuer verbrannt wurde.
Weit weg von der Stadt, die verbrannt wurde
und deren Mauern eingerissen wurden.

Daniel war sichtlich schockiert über den "Lebenslauf"
seines Volkes.
Es war kein Lebenslauf.
Es war ein "Davonlauf", ein "Weglauf" von Gott
gewesen.

Und so demütigt sich Daniel vor Gott.
Er tritt im Gebet für sein Volk ein und
stellt sich unter seine Schuld.

Er sagt nicht:
"Die da!, die da waren es!"

Er betet:
"Wir waren es!"

Er betet nicht: "Gut, dass ich nicht so bin wie meine Väter."
Oder übertragen:
"Gut dass ich nicht so bin, wie der Zöllner da hinten."
Oder übertragen:
Gut dass ich nicht so bin die der Protestant,
der Katholik, der Orthodoxe, der Freikirchlicher,
der Charismatiker, der "Sektierer", usw. … ,
überhaupt wie die anderen … .

So betet er nicht.

Er betet:



+++++++
Daniel 9, 4-13
4 Ich betete aber zu dem HERRN, meinem Gott,
und bekannte und sprach:
Ach, Herr, du großer und schrecklicher Gott,
der du Bund und Gnade bewahrst denen,
die dich lieben und deine Gebote halten! 

5 Wir haben gesündigt, Unrecht getan,
sind gottlos gewesen und abtrünnig geworden;
wir sind von deinen Geboten und Rechten abgewichen. 

6 Wir gehorchten nicht deinen Knechten,
den Propheten,
die in deinem Namen
zu unsern Königen, Fürsten, Vätern
und zu allem Volk des Landes redeten. 

7 Du, Herr, bist gerecht,
wir aber müssen uns alle heute schämen,
die von Juda und von Jerusalem und vom ganzen Israel,
die, die nahe sind,
und die zerstreut sind in allen Ländern,
wohin du sie verstoßen hast um ihrer Missetat willen,
die sie an dir begangen haben. 

8 Ja, HERR, wir, unsre Könige,
unsre Fürsten und unsre Väter
müssen uns schämen,
dass wir uns an dir versündigt haben. 

9 Bei dir aber,
Herr, unser Gott,
ist Barmherzigkeit und Vergebung.
Denn wir sind abtrünnig geworden 

10 und gehorchten nicht der Stimme des HERRN,
unseres Gottes,
und wandelten nicht nach seinen Gesetzen,
die er uns vorlegte durch seine Knechte, die Propheten; 

11 sondern ganz Israel übertrat dein Gesetz,
und sie wichen ab und gehorchten deiner Stimme nicht.
Darum trifft uns auch der Fluch,
den er geschworen hat
und der geschrieben steht im Gesetz des Mose,
des Knechtes Gottes, weil wir an ihm gesündigt haben. 

12 Und Gott hat seine Worte gehalten,
die er geredet hat gegen uns und unsere Richter,
die uns richten sollten,
dass er ein so großes Unglück
über uns hat kommen lassen;
denn unter dem ganzen Himmel ist Derartiges
nicht geschehen wie in Jerusalem. 

13 Wie es geschrieben steht im Gesetz des Mose,
so ist all dies große Unglück über uns gekommen.
Aber wir haben auch nicht den HERRN,
unsern Gott, besänftigt,
sodass wir uns von unsern Sünden bekehrt
und auf deine Wahrheit geachtet hätten. 
+++++++


Daniel stellt sich unter das Wir.
Er verharmlost nichts und wir sehen auch nicht,
dass er sich in Schuldzuweisungen ergeht.

Er stellt sich unter die Schuld seines Volkes,
obwohl er - wie wenige in der Bibel -
von ihr ein einwandfreies Zeugnis erhält.

Daniel lebt in der Furcht des HERRN,
in der Hingabe zu Gott mit ganzem Herzen
und meidet das Böse.

Dem Demütigen schenkt Gott Gnade.
Das sollten wir niemals vergessen,
und zur Demut gehört auch zu erkennen,
dass wir es nicht einmal schaffen,
demütig vor Gott zu sein.

Sondern dass wir ganz allein von seiner
Gnade und Barmherzigkeit abhängig sind.

Und so bildet sich Daniel auch nichts auf sein Beten ein.
Was wir auch im Vers 18 dann lesen.



+++++++
Daniel 9, 14-19
14 Darum wachte der HERR über das Unglück
und hat’s über uns kommen lassen.
Denn der HERR, unser Gott,
ist gerecht in allen seinen Werken,
die er tut;
aber wir gehorchten seiner Stimme nicht. 

15 Und nun, Herr, unser Gott,
der du dein Volk aus Ägyptenland geführt hast
mit starker Hand und hast dir einen Namen gemacht,
so wie es heute ist:
Wir haben gesündigt,
wir sind gottlos gewesen.

16 Ach, Herr,
um aller deiner Gerechtigkeit willen
wende ab deinen Zorn und Grimm
von deiner Stadt Jerusalem und deinem heiligen Berg.
Denn wegen unserer Sünden
und wegen der Missetaten unserer Väter
trägt Jerusalem und dein Volk Schmach bei allen,
die um uns her wohnen. 

17 Und nun, unser Gott,
höre das Gebet deines Knechtes und sein Flehen.
Lass leuchten dein Angesicht
über dein zerstörtes Heiligtum um deinetwillen,
Herr! 

18 Neige deine Ohren, mein Gott,
und höre, tu deine Augen auf und sieh an
unsere Trümmer und die Stadt,
die nach deinem Namen genannt ist.
Denn wir liegen vor dir mit unserm Gebet
und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit,
sondern auf deine große Barmherzigkeit. 

19 Ach, Herr, höre! Ach, Herr, sei gnädig!
Ach, Herr, merk auf und handle!
Säume nicht – um deinetwillen, mein Gott!
Denn deine Stadt
und dein Volk ist nach deinem Namen genannt. 
+++++++


Daniel blieb mit seinem Gebet im Wort Gottes.
Er blieb bei der Wahrheit des Wortes,
bei seiner Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.
Man könnte daraus ableiten,
das dies ein Gott angenehmes Beten ist.

Dass wir beten und dabei Gottes Wort einbeziehen.
Haben es nicht die Apostel selbst auch so gemacht?
Gott seine Größe, seine Wahrheit, seine Gerechtigkeit,
seine Gnade und Barmherzigkeit
sozusagen vor sein Angesicht hingelegt?,
in Verbindung mit seinen Verheißungen?


Wir beten schnell.

Herr, gib' bitte …
Herr, mach' bitte ...
Herr, schenk' bitte …
Herr, wirk' bitte …

Wo aber bleibt da die Wahrheit,
wo aber bleibt da der Geist?


Alles was ich schreibe,
die gesetzten Zusammenhänge,
sie sind zum Bedenken,
Anstöße, sie sind keine absoluten Sätze.
Vieles ist vielfältig.
Man kann es nicht alles bedenken.
Es sollen eigene Denkprozesse angestoßen werden.
Ich hänge nicht an meinen Worten
sondern an Jesus.
Mit meinem ganzen wackeligen Herzen.

Und dabei bin ich in allem auf seine Gnade angewiesen.
Anders können wir auch kaum Gott begegnen.

Wie begegnen ihm nicht als die Wissenden,
sondern als die Kinder,
die ihre Unmündigkeit erkennen.
Und ihnen offenbart er sich.
Nicht den Klugen und Weisen der Welt.

Alle großen "Christen" waren klein.
Und nur ein kleiner Teil ist bekannt.
Von ihnen kennen wir Namen.

Aber der Großteil,
die ihr Kreuz in Treue getragen haben,
von denen wissen wir nichts.

Aber Jesus kennt sie mit Namen,
Er stellt sie auf die Rechte Seite beim Weltgericht.
Denn sie sind sein.

Sie liebten sein Wort und lebten danach,
und wenn sie ihre Werke getan hatten,
so sprachen sie:

"Herr, wir sind es nicht wert, deine Knechte zu sein."
Denn sie merkten, das "Gelingen",
es konnte nur durch seine Gnade geschehen.

Und so vergaßen sie ihre Werke wieder,
denn - es war ja sein Werk in ihnen,
seine Gnade in ihnen,
die sie in ihrer Schwachheit zuließen.

So wie es auch Daniel merkte,
der auf Gottes Barmherzigkeit hoffte.

Wenn wir aber auf Barmherzigkeit hoffen,
wie können wir dann im selben Moment unbarmherzig sein?
Unbarmherzig zu unseren Brüdern und Schwestern,
zu den Menschen der Welt,
die Jesus "auch" teuer erkaufte?

Ist jetzt ihre Schuld am Kreuz oder bei ihnen?
Beides!
Im Glauben ist sie am Kreuz,
im Unglauben bleibt sie bei ihnen.

Die Sünde des Unglaubens aber ist:
"Ich brauche Jesus nicht",
ich brauche keine Vergebung und kein neues
empfindsames Herz,
ich brauche kein ewiges, immerwährendes Leben,
Gott ist mir egal.

Wie will der Ertrinkende sich beschweren,
wenn er den Rettungsring wegstößt,
weil ihm die Farbe nicht gefällt?

Weil er auf einen "anderen Gott" hofft.
Der ihm angenehm ist.

Der Mensch bekommt was er sät,
das was er sät wird er ernten.

Gehorsam im Glauben,
dann geschieht Gottes Handeln in ihm und
Gottes Werke geschehen durch ihn.

Ungehorsam im Unglauben,
dann geschieht Gottes Handeln nicht in ihm.
So bleibt er tot in seinen Sünden.
Ewig abgeschnitten vom Leben mit Gott.
Der Quelle allen Lebens.


Für Jesus sind das alles sehr ernste Dinge.
Es geht um das ewige Leben,
Es geht um den Lohn seines Leidens.
Der Lohn ist nicht,
ein religiöses Leben zu führen,
Sondern mit ganzer Hingabe seinen Vater ehren.

Durch Glauben an den Sohn,
und durch die Werke,
die Gott aus diesem Glauben wirkt.



+++++++
Matthäus 25, 31
31 Wenn aber der Menschensohn kommen wird
in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm,
dann wird er sich setzen
auf den Thron seiner Herrlichkeit, 
+++++++


Mit diesem Vers beginnt der Absatz über das Weltgericht.

Der Menschensohn ist Jesus selbst,
als erhöhter Herr.
Er wird dann in Hoheit, als Herr, als Regent,
als König für alle lebenden und gestorbenen
Menschen kommen und sie richten.
Auch für alle Spötter, alle Irrlehrer, alle Machtherrscher,
alle die sich ihrer Verantwortung stellen können.

Also nicht die Unmündigen, nicht die Abgetriebenen.

Das Thema, das Kapitel, der Abschnitt,
es ist zu groß und zu gewaltig.
Daraus ist der Lehrtext:



+++++++
Matthäusevangelium 25, 45
Der König wird ihnen antworten und sagen:
Wahrlich, ich sage euch:
Was ihr nicht getan habt
einem von diesen Geringsten,
das habt ihr mir auch nicht getan.
+++++++


Das gilt den "Böcken" zu seiner Linken,
im Gegensatz zu den "Schafen" auf seiner rechten Seite.

Die Schafe haben keine Hörner.
Die Böcke hatten Hörner, sie messen sich im Kampf,
sie sind anders als die weiblichen Tiere.
Sie leben auch in Konkurrenz.
Und der Hirte muss sie besonders beachten,
weil sie auch den Hirten als Konkurrenten sehen können.

Man könnte davon ableiten,
dass sie ihre eigenen Herren sind.
Aber das ist nur so ein Gedanke.

Im Text werden sie auf die linke Seite gestellt,
sie sind diejenigen,
die nicht einen dieser Geringsten sahen
und sich um ihn kümmerten.

Denken wir an die beiden Menschen,
die neben Jesus gekreuzigt wurden.
Der zur Rechten bekam die Erkenntnis,
so wie Gott sie auch Petrus offenbart hatte,

"Jesus, gedenke an mich,
wenn du in dein Reich kommst!"

Er rief den Namen des Herrn an und wurde gerettet.


Der zur Linken aber war bockig,
und sprach:
Bist du nicht der Christus? Hilf dir selbst und uns!
(Lukas 23, 39)
Und er war eins mit denen, die unter dem Kreuz standen
und ebenfalls ihren Unglauben zeigten:



+++++++
Lukasevangelium 23, 35-37
35 Und das Volk stand da und sah zu.
Aber die Oberen spotteten und sprachen:
Er hat andern geholfen;
er helfe sich selber, ist er der Christus,
der Auserwählte Gottes. 

36 Es verspotteten ihn auch die Soldaten,
traten herzu und brachten ihm Essig 

37 und sprachen:
Bist du der Juden König, so hilf dir selber!
+++++++


Die erste Frucht seines Sterbens am Kreuz war ein Verbrecher.
Und Jesus schämte sich seiner nicht.
Während Daniel im alten Bund sich mit Recht
für sein Volk schämte.

Aber in Jesus ist die Gnade und die Wahrheit gekommen.
Er schämt sich nicht für uns.
Wenn wir uns aber seiner und seiner Worte schämen,
dann schämt er sich auch für uns.



+++++++
Lukasevangelium 9, 26
Wer sich aber meiner und meiner Worte schämt,
dessen wird sich der Menschensohn auch schämen,
wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit
und der des Vaters und der heiligen Engel.
+++++++


Hier schließt sich der Kreis.
Jesus identifiziert sich nicht nur mit den Geringen,
sondern auch mit seinen eigenen Worten.

Schämen wir uns der Worte Jesu?
Warum lassen wir sie nicht reichlich in uns wohnen?
Gottes Worte sind Leben.



*



🙏💮
"Vater, erbarme dich über uns.
Du hast verheißen,
uns nicht zu verlassen und zu versäumen.
Du hast uns in Jesus allen Segen zuteil werden lassen.
Wie wenig wohnt sein Wort in uns.
Vergib uns unsere eigenen Wege.
Wir haben gesündigt und oft dein Wort verachtet.
Andere Dinge waren uns wichtiger.
Wir bitten dich um einen Hunger in unserem Herzen
nach deinem Wort.
Wir strecken uns aus nach deiner Gnade,
wir vertrauen nicht auf uns,
nicht auf unser Gebet,
sondern auf deine Barmherzigkeit,
denn deine Güte ist ewiglich."




+++++++
Du, Herr, bist gerecht,
wir aber müssen uns alle heute schämen.
Daniel 9, 7


Der Lehrtext:


Der König wird ihnen antworten und sagen:
Wahrlich, ich sage euch:
Was ihr nicht getan habt
einem von diesen Geringsten,
das habt ihr mir auch nicht getan.
Matthäusevangelium 25, 45
+++++++



Danke, für das Lesen. 💮


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Verfasst: 06.02.2026, 08:12 Uhr

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