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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 8.2.2026
Der HERR hat Großes an uns getan;
des sind wir fröhlich.
Psalm 126, 3
Der Lehrtext:
Sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel
und brachen das Brot hier und dort in den Häusern,
hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen
und lobten Gott
und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk.
Apostelgeschichte 2, 46-47
Der Psalm 126,
ein Lied aus der Zukunft,
vom Geist Gottes in das Herz
eines Menschen gegossen,
lange bevor es passiert.
Es wird eine Zeit sein,
in der das Lamm selbst regiert.
Man kann es nicht verstehen,
ohne es zu glauben.
Gott lässt sein Volk Israel niemals in Stich.
Auch wenn es manchmal so aussieht.
Er kann aus toten Gebeinen Leben erschaffen,
so wie er es Hesekiel offenbart.
Aber wir Menschen, wir können das nicht.
Wir leben nur einmal, danach das Gericht.
In der Lutherbibel ist der Psalm überschrieben mit:
"Der Herr erlöst seine Gefangenen"
Überschriften anderer Übersetzungen und Übertragungen:
"Vom Jubel der Befreiten
Von Tränen zum Jubel
Bitte um erneute Hilfe
Die Befreiung ist kein leerer Traum!
Tränen und Jubel
Unter Tränen säen – voll Jubel ernten
Als der HERR Zions Geschick wandte"
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Psalm 126, 3
1 Ein Wallfahrtslied.
Wenn der HERR
die Gefangenen Zions erlösen wird,
so werden wir sein wie die Träumenden.
2 Dann wird unser Mund voll Lachens
und unsre Zunge voll Rühmens sein.
Da wird man sagen unter den Völkern:
Der HERR hat Großes an ihnen getan!
3 Der HERR hat Großes an uns getan;
des sind wir fröhlich.
4 HERR,
bringe zurück unsre Gefangenen,
wie du die Bäche wiederbringst im Südland.
5 Die mit Tränen säen,
werden mit Freuden ernten.
6 Sie gehen hin und weinen
und tragen guten Samen
und kommen mit Freuden
und bringen ihre Garben.
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Der Glaube, so zeigt es sich hier,
ist ein zeitübergreifendes Ding.
Er schließt die Vergangenheit
und die Zukunft immer mit ein.
Der Glaube erinnert sich an die
Erziehung von Gestern,
an die gestrige Gnade.
Er schaut in Freude,
aber auch begleitet von
Umständen des Leides, von Schmerzen
auf Gott im Heute.
In der "Ist-Zeit", jetzt gerade,
in diesem Augenblick.
Und er weiß um das gute Ende,
die Erlösung,
welche in Gott allein begründet ist.
Die Erlösung die gestern begonnen hat,
die wir heue durchleben
und der wir entgegen leben.
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Römer 8, 20; 23; 26; 31-39
20 Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit –
ohne ihren Willen,
sondern durch den, der sie unterworfen hat –,
doch auf Hoffnung;
…
23 Nicht allein aber sie,
sondern auch wir selbst,
die wir den Geist als Erstlingsgabe haben,
seufzen in uns selbst
und sehnen uns nach der Kindschaft,
der Erlösung unseres Leibes.
…
26 Desgleichen
hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf.
Denn wir wissen nicht,
was wir beten sollen,
wie sich’s gebührt,
sondern der Geist selbst tritt für uns ein
mit unaussprechlichem Seufzen.
…
31 Was wollen wir nun hierzu sagen?
Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
32 Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat,
sondern hat ihn für uns alle dahingegeben –
wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
33 Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen?
Gott ist hier, der gerecht macht.
34 Wer will verdammen?
Christus Jesus ist hier, der gestorben ist,
ja mehr noch, der auch auferweckt ist,
der zur Rechten Gottes ist und für uns eintritt.
35 Wer will uns scheiden von der Liebe Christi?
Trübsal oder Angst
oder Verfolgung oder Hunger
oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?
36 Wie geschrieben steht:
»Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag;
wir sind geachtet wie Schlachtschafe.«
37 Aber in dem allen überwinden wir weit
durch den, der uns geliebt hat.
38 Denn ich bin gewiss,
dass weder Tod noch Leben,
weder Engel noch Mächte noch Gewalten,
weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
39 weder Hohes noch Tiefes
noch irgendeine andere Kreatur
uns scheiden kann von der Liebe Gottes,
die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.
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Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind hier festgehalten.
Unsere Vergangenheit,
unsere Gegenwart,
unsere Zukunft!
Hier ein Text,
der den Psalm unterstreicht,
aus der Vergangenheit Israels für die Zukunft Israels.
Davon gibt es viele.
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Jesaja 61
Überschrieben in der Lutherbibel mit
"Die frohe Botschaft von der kommenden Herrlichkeit"
1 Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir,
weil der HERR mich gesalbt hat.
Er hat mich gesandt,
den Elenden gute Botschaft zu bringen,
die zerbrochenen Herzen zu verbinden,
zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit,
den Gebundenen,
dass sie frei und ledig sein sollen;
2 zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN
und einen Tag der Rache unsres Gottes,
zu trösten alle Trauernden,
3 zu schaffen den Trauernden zu Zion,
dass ihnen Schmuck statt Asche,
Freudenöl statt Trauer,
schöne Kleider
statt eines betrübten Geistes gegeben werden,
dass sie genannt werden
»Bäume der Gerechtigkeit«,
»Pflanzung des HERRN«, ihm zum Preise.
4 Sie werden die alten Trümmer wieder aufbauen und,
was vorzeiten zerstört worden ist,
wieder aufrichten;
sie werden die verwüsteten Städte erneuern,
die von Geschlecht zu Geschlecht
zerstört gelegen haben.
5 Fremde werden hintreten
und eure Herden weiden,
und Ausländer
werden eure Ackerleute und Weingärtner sein.
6 Ihr aber sollt Priester des HERRN heißen,
und man wird euch Diener unsres Gottes nennen.
Ihr werdet der Völker Güter essen
und euch ihrer Herrlichkeit rühmen.
7 Dafür, dass ihr doppelte Schmach trugt,
und für die Schande
sollen sie über ihren Anteil fröhlich sein.
Denn sie sollen das Doppelte besitzen
in ihrem Lande.
Sie sollen ewige Freude haben.
8 Denn ich bin der HERR,
der das Recht liebt
und Raub und Unrecht hasst;
ich will ihnen den Lohn in Treue geben
und einen ewigen Bund mit ihnen schließen.
9 Und man soll ihr Geschlecht kennen
unter den Völkern
und ihre Nachkommen unter den Nationen,
dass, wer sie sehen wird,
erkennen soll,
dass sie ein Geschlecht sind,
gesegnet vom HERRN.
10 Ich freue mich im HERRN,
und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott;
denn er hat mir
die Kleider des Heils angezogen
und mich
mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet,
wie einen Bräutigam
mit priesterlichem Kopfschmuck geziert
und wie eine Braut,
die in ihrem Geschmeide prangt.
11 Denn gleichwie
Gewächs aus der Erde wächst
und Same im Garten aufgeht,
so lässt Gott der HERR
Gerechtigkeit aufgehen
und Ruhm vor allen Völkern.
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In gewisser Weise sind Menschen,
die mit Gott leben,
auch zeitlose Wesen.
Wir werden mit ihm ewig sein,
er hat uns gebildet in seinen Gedanken
bevor wir waren,
und heute ist er nahe bei uns als unser Friede
und gütiger Vater in Jesus Christus.
Sollte das nicht jeden Stress
aus unseren Gedanken nehmen?
"Redet freundlich mit meinem Volk"
Damit ist nicht gemeint, allem zu zustimmen.
Gott redet ja auch mit uns freundlich
aber stimmt nicht allem zu, was wir tun.
Wenn wir uns im Alltag verlieren
und sein Angesicht wenig suchen.
Wenn wir sein Wort lesen
mit den eingefahren Gedanken und Bildern
in unserem Kopf.
Der neue Mensch in uns,
der hat einen Hunger nach Gottes Wort,
das liegt in seinen geistlichen Genen.
Der neue Mensch, neu geboren von oben her,
durch den Heiligen Geist,
er hat einen Hunger nach dem,
was geschrieben steht.
Er hat einen Hunger nach Gemeinschaft mit Jesus.
Er liebt Gott von ganzem Herzen.
Erleben wir das nicht,
sollten wir umkehren und wie Kinder werden.
Wir drehen uns dabei nicht immer wieder um uns selber,
und bleiben an uns hängen,
sondern wir hängen dann am Weinstock,
und halten uns nicht mit uns auf.
Was erwartest du von dir?
Ist das wirklich die Frage?
Oder eher:
Was erwartest du heute von Gott?
Was für ein Bild hast du über dich?
Ist das wirklich die Frage?
Oder eher:
Ich strecke mich aus nach seinem Wort,
damit ich erkenne,
was Gott über mich denkt,
was er für ein Bild von mir hat.
Das hat er gesagt:
Er will uns umgestalten in das Bild seines Sohnes.
Dazu könnte man das Johannesevangelium lesen.
Die vielen Stellen,
bei denen Jesus über seinen Vater redet.
Wie er um dessen Ehre ringt.
Und natürlich das Kapitel 17.
Es sagt sehr viel über unsere Identität aus.
Wir leben im Glauben, im Empfangen,
nicht in Erkenntnissen.
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1. Johannesbrief 5, 4
Denn alles, was aus Gott geboren ist,
überwindet die Welt;
und unser Glaube ist der Sieg,
der die Welt überwunden hat.
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"Unser Glaube ist der Sieg,
der die Welt überwunden _h_a_t_!"
Als zu Pfingsten der Geist Gottes
über die Jünger ausgegossen wird,
und natürlich sind da auch die Jüngerinnen gemeint,
auch Maria, die leibliche Mutter des Menschen Jesu,
die dessen ja auch bedurfte,
als dann
Petrus die Pfingstpredigt
über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hielt,
da können wir später an den Folgen erkennen,
wie das Bild Gottes über die Gemeinschaft
mit Gott und untereinander aussah.
Es war eine besondere Situation,
und doch hat es zu allen Zeiten
Menschen inspiriert,
vergleichbare Formen zu leben.
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Psalm 133, 1
Von David, ein Wallfahrtslied.
Siehe, wie fein und lieblich ist’s,
wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!
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Und natürlich betrifft das auch die Schwestern,
auch die Familien, auch das Volk.
Worauf auch der heutige Psalm hinzielt.
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Apostelgeschichte 2, 46-47
Sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel
und brachen das Brot hier und dort in den Häusern,
hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen
und lobten Gott
und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk.
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Der heutige Lehrtext weist auf das Wirken
des Geistes Gottes hin.
Ein lauteres Herz ist ein Herz,
dass Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit liebt.
Der Glaube zu Gott ist ein "Wahrheitsverhältnis".
Zugleich aber ist er auch ein "Gerechtigkeitsverhältnis",
weil wir in der Furcht des HERRN die Sünde nicht mehr lieben,
sondern Gottes Gerechtigkeit in Jesus Christus.
Zudem ist der Glaube zu Gott auch ein
"Barmherzigkeitsverhältnis".
Denn wir sind angewiesen auf seine Güte und Gnade
in jedem Moment,
Und wie sollte er uns mit Jesus nicht alles schenken.
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Römer 8, 31-32
31 Was wollen wir nun hierzu sagen?
Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?
32 Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat,
sondern hat ihn für uns alle dahingegeben –
wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
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Müssen wir da nicht einfach heute schon
mit den Worten zukünftiger Menschen sprechen?:
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Psalm 126, 3
Der HERR hat Großes an uns getan;
des sind wir fröhlich.
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🙏
"Vater, so wenden wir uns in unserem Heute
dir, dem guten Vater zu,
der du doch uns in Jesus gerettet hast vor dem
kommenden Gericht.
Ihn hast du an unserer Selle gerichtet und wir sind
freigeworden von Strafe und Gebundenheit und Fluch."
"Wir dürfen vor dir in einem ewigen Heute sein,
das alle Zeiten überdauert.
Du hast uns in Jesus Christus angenommen,
aufgenommen, in gütige Arme genommen,
und uns unverdient Macht gegeben,
deine Kinder zu sein.
Herzlichen Dank dafür, wir freuen uns über dich
und Jesus unseren Herrn.
Denn was kann uns sonst tragen und bewahren."
"Wir freuen uns mit dir heute und auf dich,
hier in der Fremde,
wenn wir einmal bei dir sein dürfen.
Das wird dann Herrlichkeit sein.
Wir freuen uns auch über deine Gnade,
die du Israel schenken wirst.
Auch wenn wir es mit Augen noch nicht sehen können.
Aber dein Wort ist gewiss.
Alle Ehre sei dir in Jesus Christus."
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Der HERR hat Großes an uns getan;
des sind wir fröhlich.
Psalm 126, 3
Der Lehrtext:
Sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel
und brachen das Brot hier und dort in den Häusern,
hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen
und lobten Gott
und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk.
Apostelgeschichte 2, 46-47
+++++++
Danke, für das Lesen. 🌼
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