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freiheitdings Blog

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66 Jahre
90402 ...............

Gedanken zur Losung am 8.3.2026, -Gnade, finde mich bitte - allezeit! - Kehre bei mir ein!-

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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 8.3.2026



Herr, hab ich Gnade gefunden vor deinen Augen,
so geh nicht an deinem Knecht vorüber.
1. Mose 18, 3



Der Lehrtext:


Jesus sprach zu ihm: Zachäus, steig eilend herunter;
denn ich muss heute in deinem Haus einkehren.
Lukasevangelium 19, 5



Der erste Teil handelt von Abrahams bisherigem Leben.
Was Gottes Gnade bewirkte.

Der zweite Teil handelt von der Gnade in Jesus Christus

Der dritte Teil handelt von seinem Kommen zu dir - heute! ?!?!?!?
Wir entscheiden, ob es ein Ausrufezeichen ist oder ein Fragezeichen.
___"Herr, kehre bei uns ein!"___



24 Jahre ist es her. Was ist nicht alles passiert? Mit 75 Jahren hatte
Abraham seine Heimat verlassen, damals hieß er noch Abram. Seines
Bruders Sohn, sein Neffe Lot war mit gezogen. Erst durch Kanaan und
danach ins Südland, dann wegen einer Hungersnot nach Ägypten.

Dort gab Abram seine Frau Sara, sie hieß damals noch Sarai, als Schwester
aus, weil er Angst hatte wegen ihrer Schönheit getötet zu werden.

Sarai wurde in Pharaos Haus gebracht. Der beschenkte Abram mit sehr viel
Habe, darunter auch Sklaven. Gott aber schlug den Pharao
und sein Haus mit großen Plagen.
Der Pharao gab Sarai zurück und schickte Abram weg.

Abram kehrte zurück nach Bethel im Lande Kanaan.
Dort gab es Streit zwischen Lots und seinen Hirten.
Sie trennten sich und Lot zog in die Ebene bei Sodom.

Als Abram sich von Lot getrennt hatte erschien ihm der HERR
und gab weitere Einzelheiten seiner Verheißung bekannt.
Abram sollte das Land in der Breite und Länge zu durchziehen.
In Hain-Mamre, in der Nähe Hebrons, blieb Abram dann.

Dort bekam er Nachricht, dass Krieg geführt wurde und auch Lot
und seine Familie waren unter den Weggeführten. Gott schenkte Abram
Mut und Gelingen und Abram konnte Lot und alle Weggeführten befreien.

Bei der Rückkehr hatte Abram eine geheimnisvoll anmutende
Begegnung mit Melchisedek aus Salem.
Dieser brachte ihm Brot und Wein entgegen und segnete Abram,
der ihm den Zehnten von allem gab.

Der König von Sodom aber wollte Abram entlohnen, aber Abram weigerte
sich auch nur einen Riemen von ihm anzunehmen.
Jedoch beanspruchte Lohn für die Männer, die ihn unterstützt hatten.

Danach verhieß Gott Abram einen Sohn und gewährte Abram einen Bund.
Das alles geschah zwischen den 75. und 86. Lebensjahr Abrams.
Sarai konnte nicht gebären, als sie ca. 75 Jahre alt war, dachte sie
nach der damaligen Sitte, dass ihr von Abram ein Kind werden könne
durch die Zeugung mit ihrer Sklavin Hagar.
Diese entband dann einen Jungen der als Sarais Junge angesehen wurde.

Aber noch vor der Geburt zeigte sich Hagar stolz gegenüber Sarai und
wurde von dieser gemaßregelt, so dass Hagar in die Wüste floh.
Dort "sah" sie der Engel des HERRN. Dieser verhieß ihr einen Sohn
und gab den Namen "Ismael" vor.

Hagar gab Gott einen Namen: "Du bist der Gott, der mich sieht."
Sie kehrte zurück und entband, und Ismael wuchs auf als Sohn Abrams
und Sarais.

Als Abram 99 Jahre alt war, erschien ihm Gott und sprach:
"Ich bin der allmächtige Gott; wandle vor mir und sei fromm."
Gott gab neue Namen, Abram wurde Abraham und Sarai wurde Sara.

Zudem führte er den Bund der Beschneidung ein, Ismael war
zu dieser Zeit 13 und Abraham war 99, Sara war 89 Jahre alt.
Als alle beschnitten waren erschien bald darauf der HERR bei Abraham.
Dazu nahm Abraham 3 Männer war, die er zur Rast und zum Essen einlud.



+++++++
1.Mose 18, 1-3
1 Und der HERR erschien ihm im Hain Mamre, während er
an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war. 

2 Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen 3 Männer
vor ihm. Und als er sie sah, lief er ihnen entgegen
von der Tür seines Zeltes und neigte sich zur Erde 

3 und sprach: Herr, hab ich Gnade gefunden vor deinen Augen,
so geh nicht an deinem Knecht vorüber. 
+++++++

Eigentlich waren es hier 5, Abraham und der HERR, sowie die 3 Männer.
Denn später steht in Vers 22, dass die Männer nach Sodom gingen,
"Aber Abraham blieb stehen vor dem HERRN."
Da handelte Abraham dann im Gebet mit Gott wegen Sodom.

Aber hier, wie auch im Ringen um Sodom, wird die Haltung Abrahams
sehr deutlich: Es geht um Gnade:
"Habe ich Gnade gefunden vor deinen Augen."
Und das hat Abraham - er hat Gnade gefunden.

Gottes Gnade hatte ihn schon die ganze Zeit begleitet, dabei hat sie
nicht immer alles gut geheißen.
("Die Schwester-Lüge", die "Zeugung Ismaels", das "Lachen" …)

Aber sie hat sich auch nicht umgedreht und gesagt, ich habe mich
in Abraham geirrt, das ist der falsche Mensch.
Denn Gnade ist unverdiente Liebe. Liebe ist immer unverdient,
wir können sie nicht fordern. Wir haben keinerlei Ansprüche darauf,
dass wir geliebt werden.

Das Wesen der Gnade ist, dass sie treu bleibt. Wenn wir, du und ich,
unser ganzes Leben lang etwas zu lernen haben,
dann ist es die Erkenntnis der Gnade. Wie wollen wir Jesus
und den Vater erkennen, wenn wir seine Gnade nicht erkennen?

Wie wollen wir seine Gnade erkennen, wenn wir
hochmütig an ihr vorübergehen anstatt zu rufen:



+++++++
1. Mose 18, 3
Herr, hab ich Gnade gefunden vor deinen Augen,
so geh nicht an deinem Knecht vorüber.
+++++++

Aber, dass er uns neu gezeugt hat durch seinen Geist,
das ist ja schon der Beweis seiner übergroßen Gnade.
Unverdient, geliebt, eingehüllt in seinen guten Gedanken für uns.

Heute, heute rufen wir nach seiner Gnade, heute brauchen wir
seine unverdiente Barmherzigkeit. Wer das nicht erkennt, der hängt an
einem selbstgemachten Bild von Gott, an einem Götzenbild.

Er dient einem anderen Gott. Einen, den er mehr gelten lässt,
als die unverbrüchliche Liebe und Hingabe Jesu dort am Kreuz.
Denn Gnade und Wahrheit sind geworden in Jesus Christus.

Jesus ging nicht an einem Zachäus vorbei, auch nicht an Bartimäus,
nicht an Jairus, nicht an der blutflüssgen Frau, nicht an den
zehn Aussätzigen, nicht am besessenen Gerasener,
nicht an der Sünderin in Simons Haus, auch nicht an Simon
und den anderen Pharisäern, auch nicht an vielen anderen.

Es möge unser sehnlichster Wunsch, ja es gibt keinen höheren Wunsch
im Leben, als der, dass Jesus nicht an uns vorübergeht sondern
in unser Inneres einkehrt.

Nichts strahlt heller als das Licht seiner Liebe,
nichts schneidet besser die Lüge weg,
als das Wort seiner Wahrheit,
nichts verfährt gerechter mit uns als er,
und nichts ist so voller Erbarmen und Barmherzigkeit,
voller Traue, voller Demut und Sanftmut, wie er.

Er hat im Auftrag und Sinn seines Vaters alle Sünde der Welt getragen,
speziell auch deine und meine. Und - kannst du das glauben?

Kannst du Gott Recht geben, in dem was er sagt?
Oder bleibst du auf dem Sockel deiner Gottesferne sitzen
und bleibst in der Verdammnis der Sünde?

Wie schlimm muss die Folge der Sünde sein, dass Gott keinen
anderen Ausweg sieht, als selbst als Mensch dafür zu sterben?
Damit wir keine ewige Verlorenheit ertragen müssen.

Aber uns ist es eine Dummheit, nur das wir die Dummen sind.
Denn Gott ist klar bei Verstand. Wir aber offensichtlich nicht.

Er hat aber den Verstand der Klugen und Weisen verworfen,
damit sich kein Mensch auf etwas was einbilden kann.

Denn das "Einbilden", das können wir, und mit diesem "sich etwas einbilden"
tragen wir in unserem Herzen eine Bilderfabrik, die von früh bis abends
Bilder und Götzenbilder produziert, Bilder, vor denen wir knien.

Wie wir und andere und Gott zu sein haben. Und in dieser Bewegung
hauen wir uns die Köpfe ein.
"Wir sind leider von Natur aus keine Brückenbauer -
sondern "Gottes Ehre und der Menschen Würde Zerhauer."

Darum hat Gott alles in die Gnade eingebunden, Eigenruhm ist Sünde.
Und kein Mensch kann damit in das ewige Leben eindringen.
Dort kommt man nur hin, wenn man umkehrt und wie ein Kind wird.



+++++++
Markus 10, 15
15 Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes
nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.

*

Matthäus 18, 2-3
2 Und er rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie:

3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt
und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

*

Lukasevangelium 18, 16+17
16 Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Lasset die Kinder zu mir
kommen, und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes.

17 Wahrlich, ich sage euch: Wer nicht das Reich Gottes annimmt
wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.

*

Kolosser 2, 6+7
Der Abschnitt ist in der Lutherbibel überschrieben mit
Christus als Grund des Lebens

6 Wie ihr nun angenommen habt
den Herrn Christus Jesus, so lebt auch in ihm,

7 verwurzelt und gegründet in ihm und fest im Glauben,
wie ihr gelehrt worden seid, und voller Dankbarkeit.

*

Römer 8, 14-16
14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.

15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen,
dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen Geist
der Kindschaft empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater! 

16 Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.

*

Römer 8,23
23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir den Geist
als Erstlingsgabe haben, seufzen in uns selbst
und sehnen uns nach der Kindschaft, der Erlösung unseres Leibes.

*

Matthäus 11, 25-30
25 Zu der Zeit fing Jesus an und sprach:
Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies
Weisen und Klugen verborgen hast und hast es Unmündigen offenbart.

26 Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen.

27 Alles ist mir übergeben von meinem Vater, und niemand
kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater
als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.

28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid;
ich will euch erquicken.

29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig
und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.

30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
+++++++

So ist alles gesagt.



*



🙏
"Danke, guter Vater, dass wir durch Jesus dich überhaupt erkennen können.
Danke, dass du so bist, wie du bist, mein Herz freut sich über deine Liebe.
Eine wunderbare, großartige, einzigartige, treue, geduldige,
gütige, barmherzige und wahrhaftige Liebe. Wegen dieser Gnade
freue sich allezeit meine Seele an dir, den wir erkennen im Bild
deines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn und guten Hirten.
Der weder an Abraham noch an Zachäus noch an uns vorübergeht.
Danke, danke, danke. Zu klein ist unser Dank, ein Leben lang.



+++++++
Herr, hab ich Gnade gefunden vor deinen Augen,
so geh nicht an deinem Knecht vorüber.
1. Mose 18, 3


Der Lehrtext:


Jesus sprach zu ihm: Zachäus, steig eilend herunter;
denn ich muss heute in deinem Haus einkehren.
Lukasevangelium 19, 5
+++++++



Danke, für das Lesen. 🌷


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Verfasst: 08.03.2026, 10:12 Uhr
Editiert: 08.03.2026, 14:46 Uhr

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