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freiheitdings Blog

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66 Jahre
90402 ...............

Gedanken zur Losung am 9.2.2026, -Gnade, vor ihr zählt nicht das Ansehen einer Person, wer könnte sonst bestehen.-

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Stückwerkhafte Gedanken zur Losung am 9.2.2026



Wenn ein Fremdling bei euch wohnt
in eurem Lande,
den sollt ihr nicht bedrücken.
3. Mose 19, 33


Der Lehrtext


Jesus spricht:
Ihr seid meine Freunde,
wenn ihr tut, was ich euch gebiete.
Johannesevangelium 15, 14




Man könnte sagen:
Wären Adam und Eva Freunde Gottes gewesen,
so hätten sie nicht gesündigt.
Aber wie hätten sie Freunde werden sollen.

Gott wollte ja gerade nicht ein Ding,
sondern ein Gegenüber.
Mit einem freien Willen zur Dankbarkeit.
Für eine Beziehung.
Eine geistliche Beziehung.

Und Freundschaft entsteht -
sie wächst aus
gegenseitigem Respekt und Wohlwollen.
Sie führt zu einer Entscheidung.

Der Freund (und damit meine ich auch
den weiblichen Teil mit)
bleibt in der Not,
wenn es schwierig wird,
er ist treu.
Er geht mit einem recht um.

Er ist auch ehrlich,
und sagt uns Dinge,
die uns nicht so angenehm sind,
weil ein Vertrauensverhältnis besteht.

Das gestatten wir nicht jedem.
Freunde dürfen sich die Wahrheit sagen,
auch die unbequeme, das dürfen nicht viele … .


Er gibt sich bis zu einem gewissen Grad hin,
in besonderen Situationen entscheidet er sich,
sein Leben für uns zu lassen.
So wie er es in vielen kleinen Dingen auch schon
auf andere Weise tat.

Er leidet mit, er durch-leidet.
Wie die Freunde Hiobs,
auch wenn sie wegen der Schuld irrten.


Er opfert sich,
er gibt sogar sein Leben,


Wie arm ist der Mensch,
der keine Freunde hat.

Eine Freundschaft hat geistliche Aspekte,
eine Freundschaft ist mit der wichtigste Teil
der ehelichen Beziehung.


Freundschaft kann auch missbraucht werden.
Sie kann ausgenutzt werden.
Und sie kann falsch verstanden werden.

Ein wirklicher Freund will nicht,
das sich der andere innerlich verbiegt,
um der Freundschaft willen.

Ein Freund ist kein Mitläufer.
Sondern ein eigenständiges befreites Gegenüber.


"Gott wollte ja gerade nicht ein Ding,
sondern ein Gegenüber."
"Ihm zum Bilde."

Was anders wäre es, wenn Gott uns
zu Bösem überreden wollte.
Aber das wird er niemals tun.
Er hat Gedanken des Friedens und nicht des Leides.



Wir Menschen ahnen nicht im entferntesten,
wie sehr Gott unser Freund sein wollte.
Nur -
leider steht zwischen Gott und uns
nicht die Freundschaft,
sondern die Sünde.

Und Sünde bedeutet Feindschaft.

Die Macht der Sünde.
Ein Zustand des Verlorenseins.

Und darin ist uns Gott auch Freund,
dass er uns da raus haben will.

Er ist in seinen Motiven treu.
Er redet ehrlich mit uns,
der lässt sogar sein Leben für uns.

Seht, welche eine große Liebe hat Gott uns erzeigt,
dass wir seine Kinder sind.

Und wir sind es auch.

Ein Freund ist aber ein Kind Gottes,
welches tut, was sein Vater will.
Und Vater will,
dass wir seinen Sohn ehren und vertrauen.

Dass wir tun, was der Sohn uns lehrt.


Gott ist Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.
Und ist nicht eine Freundschaft auch so?

Ehrlich, gerecht und gütig.
Denkt da der eine höher von sich
oder denkt er höher von dem anderen?

Vertrauen Freunde nicht auch ihren Worten,
ihren Versprechen?
Stehen sie nicht füreinander ein?


Auch in Micha 6, Vers 8 kommt dieses
"Dreigespann" vor.

Liebe Gottes Wort, sei darin ehrlich,
liebe die Menschen, sei darin treu und gütig,
liebe die Demut, achte den anderen höher
als dich selbst.
Das ist natürlich eine Interpretation.

Denn Micha 6, 8 ist auf das Verhältnis
zwischen Gott und den Menschen bezogen,
auf die Seite des Menschen, hin zu Gott
und dann hin zu den Menschen.

Aber - es sind auch Kennzeichen einer Freundschaft.
Wenn wir tun, was Gott sagt.

Aber was sagt er denn:
"Glaube meinem Sohn seine Worte und tue sie!"

"Schau, wie ich dich liebe und erhalte.
Im Himmel bist du ein Fremdling,
aber ich setze alle daran,
dass du eines Tages bei mir
in einer ewigen Geborgenheit bist.
Dafür kam ich auf die Erde in meinem Sohn."


Dafür kam Gott der Vater, in seinem Sohn
als Fremder, als Geringer, auf die Welt.
Dafür lebte er, lachte er, lobte er,
liebte er, litt er und ließ sein Leben.



Damit wir das,
was zwischen uns und Gott steht,
wegbringen.
Hin, unter das Kreuz Jesu.

Aber das, was zwischen uns und Gott steht,
was einer Freundschaft im Wege steht,
ist unser Stolz.

Er ist Ausdruck unserer Sünde,
und Sünde ist Feindschaft mit Gott.
Die Sünde liebt die Welt,
und die Welt lebt in Feindschaft mit Gott.
Wenn wir die Welt lieben,
ist Gottes Liebe nicht in uns.

So leben wir dann in der Lüge, wie die Welt.

So sind wir in einer Ferne von Gott
und vom wirklichen, gültigen,
über den Tod hinaus gültigen Leben die "Getrennten".

Wir sind bei Licht
in uns selbst verkrümmte mit uns beschäftigte Wesen.
Weil in unserem Inneren Gott fehlt,
der uns Vater und in Jesus sogar Freund sein will.

Diese Freundschaft Gottes,
sie kam als Fremder auf die Welt und wurde
ans Kreuz geschlagen.
Und Jesus wies darauf hin,
dass er sich mit den Geringen identifiziert.

Was ihr einem dieser Geringen getan habt,
das habt ihr mir getan.
Dazu gehören auch jene Fremden,
die aus Not zu uns kommen.

Sie wegzustoßen bedeutet, Gott wegzustoßen.
Damit meine ich nicht,
dass wir alle Türen öffnen sollten.

Es bedeutet aber,
dass wir in unserem Herzen
ihnen Achtung entgegenbringen sollten,
die Gott auch uns und ihnen entgegenbringt.


Und Gott würde uns dabei zur Seite stehen.
Wenn die Feindschaft zwischen ihm und uns nicht wäre.

Gott erhält uns durch seine allgemeine Gnade am Leben.
Auch das Leben der Fremden hält er so am Leben.

Aber weder sie, noch wir,
verdienen vor ihm,
dass wir noch am Leben sind.

Denn wir sind alles Feinde seiner Wahrheit,
Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.

Sünde hat ihre Wurzeln im Stolz,
in der Überheblichkeit Satans,
und ist sein Ableger in uns.

Manche reden sie einfach weg.
Andere verharmlosen sie.
Die Sünde macht aus unserem Herzen
eine Mördergrube.
Indem sie uns verführt
und wir mit ihr zusammen arbeiten.

Das müssen wir nicht extra planen.
Das ist unser natürliches Wesen.

Und das macht es uns so schwer,
in einer Freundschaft zu Gott zu sein.

Eine Freundschaft zu Gott besteht nicht darin,
dass wir perfekt sind.
Abraham war nicht perfekt.
Auch er hatte in seinem Leben gesündigt.
Also ist "Frei von einem sündigen Handeln zu sein"
nicht das Kriterium für Freundschaft mit Gott.



+++++++
Jakobus 2, 23
So ist die Schrift erfüllt, die da spricht:
»Abraham hat Gott geglaubt
und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden«,
und er wurde »ein Freund Gottes« genannt.
+++++++


In diesem Zusammenhang spielt das Band

"Glaube an Gott - und Werke aus Gott"
eine große Rolle.
Wie auch im Lehrtext aus Johannes 15.



+++++++
Johannesevangelium 15, 14
Jesus spricht:
Ihr seid meine Freunde,
wenn ihr tut, was ich euch gebiete.
+++++++


Es ist aber aus einem Zusammenhang
der Liebe und der Freude.



+++++++
Johannesevangelium 15, 9-17
9 Wie mich mein Vater liebt,
so liebe ich euch auch.
Bleibt in meiner Liebe! 

10 Wenn ihr meine Gebote haltet,
bleibt ihr in meiner Liebe,
so wie ich meines Vaters Gebote gehalten habe
und bleibe in seiner Liebe. 

11 Das habe ich euch gesagt,
auf dass meine Freude in euch sei
und eure Freude vollkommen werde. 

12 Das ist mein Gebot,
dass ihr euch untereinander liebt,
wie ich euch liebe. 

13 Niemand hat größere Liebe als die,
dass er sein Leben lässt für seine Freunde. 

14 Ihr seid meine Freunde,
wenn ihr tut, was ich euch gebiete. 

15 Ich nenne euch hinfort nicht Knechte;
denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut.
Euch aber habe ich Freunde genannt;
denn alles,
was ich von meinem Vater gehört habe,
habe ich euch kundgetan. 

16 Nicht ihr habt mich erwählt,
sondern ich habe euch erwählt und bestimmt,
dass ihr hingeht und Frucht bringt
und eure Frucht bleibt, auf dass,
worum ihr den Vater bittet in meinem Namen,
er’s euch gebe. 

17 Das gebiete ich euch,
dass ihr euch untereinander liebt. 
+++++++


Also, lasst uns auf Jesu Worte achthaben,
ehrlich mit ihm sein,
treu zu ihm sein,
ihm ein Freund sein und seine Worte tun.



*



🙏
"Danke, Vater,
danke für deine Treue,
für deine Ehrlichkeit und für deine Güte an uns.
Dass du in Jesus für uns eingestanden bist.
Dass du in ihm uns Freund sein willst.
Hilf uns umzukehren in den vielen Dingen,
die dich nicht ehren.
Hilf uns bewusster mit dir und deinem Wort zu leben.
Hilf uns, dir treu zu seine in den vielen
kleinen Dingen.
Wirke in uns eine Freundschaft zu dir.
Was ja schon ein Wunder ist."

"Wirke in uns
Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit
nach deinem Wort.
Schenke uns einen Hunger nach deinem Wort."




+++++++
Wenn ein Fremdling bei euch wohnt
in eurem Lande,
den sollt ihr nicht bedrücken.
3. Mose 19, 33


Der Lehrtext


Jesus spricht:
Ihr seid meine Freunde,
wenn ihr tut, was ich euch gebiete.
Johannesevangelium 15, 14
+++++++



Danke, für das Lesen. 🌸


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Verfasst: 09.02.2026, 06:05 Uhr

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