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...ein Leben praktischer Heiligung...

3 Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr euch der Unzucht enthaltet;
4 dass es jeder von euch versteht, sein eigenes Gefäß in Heiligung und Ehrbarkeit in Besitz zu nehmen,
5 nicht mit leidenschaftlicher Begierde wie die Heiden, die Gott nicht kennen;

(1. Thes 4:3-5, Schlachter)


4,2 Als er bei ihnen war, hatte Paulus die Thessalonicher wiederholt in der Autorität des »Herrn Jesus« ermahnt, dass sie Gott durch ein Leben praktischer Heiligung gefallen möchten.
4,3 »Gottes Wille« für sein Volk ist seine »Heiligung«. Wer etwas heiligt, sondert es zum göttlichen Gebrauch aus. In gewissem Sinne sind alle Gläubigen für den Dienst des Herrn von der Welt abgesondert worden. Das wird als »geheiligte Stellung« bezeichnet. Sie ist vollkommen und vollendet (1. Kor 1,2; Hebr 10,10).

Dennoch sollten sich die Gläubigen auch selbst heiligen, d. h. Sie sollten sich von allen Formen der Sünde absondern. Das wird als »praktische« oder »fortschreitende Heiligung« bezeichnet. Diese Heiligung ist ein Prozess, der bis zur Wiederkunft des Herrn weitergeht. In diesem Sinne wird das Wort »Heiligung« in Vers 3 verwendet.

Die besondere Sünde, vor der Paulus warnt, ist unrechtmäßige sexuelle Betätigung, in diesem Abschnitt wahrscheinlich mit Ehebruch gleichzusetzen. Sie ist eine der Hauptsünden der heidnischen Welt. Die hier befindliche Ermahnung (»dass ihr euch von der Unzucht fernhaltet«) ist heute noch genauso nötig wie in der Gemeinde des 1. Jahrhunderts.
(William Macdonald)
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Frage:
Kann ein Sünder in einen Menschen verwandelt werden, der Gott gehorcht?
Kann ein verfahrenes Leben in Ordnung kommen?

Es ist leichter, etwas zu tun, als auf Gott zu vertrauen; dann sehen wir, daß etwas passiert, und halten hektische Aktivität für Inspiration von Gott. Darum gibt es so wenige Menschen, die mit Gott mitarbeiten, aber so viele, die für Gott arbeiten.

Wir möchten im Allgemeinen viel lieber für Gott arbeiten als an ihn glauben. Glaube ich wirklich, daß Gott in mir das bewirken kann, was ich nicht kann?

Habe ich selbst so überzeugend Gottes Macht und Kraft erlebt, daß ich niemanden, den ich sehe, mehr als hoffnungslos betrachten kann?

Gottes Geist zeigt seinen Kindern immer wieder, wie das Wesen des Menschen ist, wenn er nicht mit ihm verbunden ist.

(Oswald Chambers)


Verfasst: 04.06.2026, 06:33 Uhr
Editiert: 04.06.2026, 06:48 Uhr

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