18 ...Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Purpur, soll sie doch wie Wolle werden. (Jes 1:18, Luther)
Es ist nichts Gesundes an meinem Leib (wörtl.: Fleische) vor deinem Drohen.
Seelischer Druck wirkt auf den Körper; er ist im Stande, jede Krankheit zu erzeugen und zu fördern und ist an und für sich schon das schmerzlichste aller Übel. Seelenleiden greifen den ganzen Menschen an; sie schwächen den Körper und die Leibesschwachheit wirkt dann wieder auf das Gemüt zurück. Ein Tropfen der Feuerglut des göttlichen Zorns macht, dass unser ganzes Geblüt vor Elend überwallt.
…
Noch tiefer dringt die Krankheit ein, bis sogar die Knochen angegriffen werden. Von der Fußsohle bis aufs Haupt nichts Gesundes an sich haben und ohne Frieden, ohne Ruhe sein, das sind zwei traurige Mängel; aber jedes erwachte Gewissen ist sich ihrer bewusst und niemand kann da helfen als Jesus. Gottes Zorn ist ein Feuer, das das Mark verzehrt; es durchwühlt die verborgensten Teile des Leibes.
Wer in den Knochen Schmerzen hat, wirft sich auf seinem Lager hin und her, er sucht Ruhe und findet keine und wird von der Pein ganz aufgerieben. So erzeugt auch die Erkenntnis der Sünde in vielen Fällen im Gewissen eine entsetzliche Unruhe, deren Qualen nur von der Hölle selbst übertroffen werden können.
5. Denn meine Sünden (meine Verschuldungen) gehen über mein Haupt. Wie Wogen des Ozeans schlagen sie über mir zusammen; ich versinke in ihnen wie in einem tiefen Pfuhl schwarzen Schlammes.
Gleichgültige Sünder meinen wohl, ihre Sünden seien eine seichte Furt; aber wenn ihr Gewissen aufgerüttelt wird, erkennen sie die bodenlose Tiefe ihrer Verdorbenheit. Wie eine schwere Last sind sie mir zu schwer worden.
Wohl uns, wenn die Sünde uns zur unerträglichen Last wird und die Erinnerung all unsere Verfehlungen uns so bedrückt, dass wir es nicht aushalten können.
Dieser Vers ist der natürliche Aufschrei eines Menschen, der sich durch seine Übertretungen dem Verderben überliefert sieht und dem der Blick für die vollgültige Erlösung noch nicht geöffnet ist. (Ps 38:4-5)
(Charles Haddon Spurgeon)
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Be still my soul: the Lord is on your side.
Bear patiently the cross of grief or pain;
leave to your God to order and provide;
in ev'ry change God faithful will remain.
Be still, my soul: your best, your heav'nly friend
through thorny ways leads to a joyful end.
Sei still, meine Seele: Der HERR ist an deiner Seite.
Trage geduldig das Kreuz der Trauer und des Schmerzes;
überlasse es deinem Gott, alles zu ordnen und zu versorgen;
in jedem Wandel bleibt Gott treu.
Sei still, meine Seele: Dein bester, dein himmlischer Freund
führt dich durch dornige Wege zu einem freudigen Ende.
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