24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, so bleibt es allein; wenn es aber stirbt, so bringt es viel Frucht.
25 Wer sein Leben liebt, der wird es verlieren; wer aber sein Leben in dieser Welt hasst, wird es zum ewigen Leben bewahren. (Joh 12:24-25, Schlachter)
12,24 Samen bringt nie eine Ernte, ehe er nicht »in die Erde fällt und stirbt«. Der Herr Jesus verglich sich selbst hier mit einem »Weizenkorn«. Würde er nicht sterben, so bliebe er allein. Er würde die Herrlichkeit des Himmels allein genießen, doch dann gäbe es keinen einzigen erretteten Sünder, der seine Herrlichkeit teilen könnte. Doch wenn er stürbe, würde er einen Weg zur Erlösung öffnen, durch den viele gerettet werden können.
Das Gleiche gilt auch für uns, wie T. G. Ragland sagt:
Wenn wir uns weigern, Weizenkörner zu sein – in die Erde zu fallen und zu sterben; wenn wir weder Aussichten opfern, weder Ansehen noch Besitz oder Gesundheit riskieren; wenn wir auch dann nicht, wenn wir gerufen werden, unsere Heimat verlassen und Familienbande abschneiden um Christi willen, dann werden wir allein bleiben. Doch wenn wir Frucht für den Herrn bringen wollen, dann müssen wir Ihm selbst folgen, zum Weizenkorn werden und sterben; dann werden wir viel Frucht bringen.
12,25 Viele Menschen meinen, dass im Leben nur Essen, Kleidung und Vergnügen zählt. Sie leben ausschließlich dafür.
Doch indem sie so ihr Leben lieben, erkennen sie nicht, dass die Seele weitaus wichtiger als der Leib ist. Indem sie das Wohlergehen ihrer Seele vernachlässigen, verlieren sie ihr Leben. Auf der anderen Seite gibt es diejenigen, die alles um Christi willen für Verlust achten. Um ihm zu dienen, verzichten sie auf das, was die Menschen so hoch schätzen. Das sind die Menschen, die ihr Leben »zum ewigen Leben bewahren«. Das eigene Leben zu hassen, bedeutet, Christus mehr zu lieben als die eigenen Interessen.
(William Macdonald)
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The love which draws us to him,
He calls us out to share;
He calls us to the margins
to be his presence there.
(J. Halloway)
Die Liebe, die uns zu ihm zieht,
Er ruft uns auf, zu teilen;
Er ruft uns an die Ränder
um dort Seine Gegenwart zu sein.
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