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"Durch Bedrängnis zum Trost und zu eurer Rettung"

6 Haben wir Bedrängnis, so geschieht es zu eurem Trost und eurer Rettung, die sich wirksam erweist in standhafter Erduldung derselben Leiden, die auch wir erleiden; werden wir getröstet, so geschieht es zu eurem Trost und eurer Rettung;
7 und unsere Hoffnung für euch ist gewiss, da wir wissen: Gleichwie ihr Anteil an den Leiden habt, so auch am Trost.
(2. Kor 1:6-7, Schlachter)

1,6 Der Apostel durfte erkennen, dass sowohl aus seinen Bedrängnissen als auch aus seinem Trost Gutes hervorging. Beides wurde durch das Kreuz geheiligt. Wenn er »bedrängt« wurde, dann führte das zu »Trost und Heil« für die Heiligen – nicht zur Erlösung ihrer Seele, sondern zur Stärkung, die sie durch ihre Bedrängnisse hindurchtragen konnte. Sie wurden durch das Ausharren des Paulus ermutigt und herausgefordert. Daraus sollten sie schlussfolgern, dass Gott auch ihnen die Gnade zum Erdulden von Leiden geben könnte, wenn er Paulus diese Gnade zueignete.

Als sich Samuel Rutherford im »Keller der Not« befand, wie es recht oft geschah, fing er an, sich nach den »besten Weinen« umzusehen, womit der Herr seinen Kelch füllen würde. Vielleicht lernte er dies durch das Beispiel des Paulus, der wohl immer imstande war, trotz seiner Tränen noch den Regenbogen zu entdecken.

Der Trost, den der Apostel empfing, sollte die Korinther mit »Trost« erfüllen und sie zu geduldigem Ausharren anregen, wenn sie durch dieselben Verfolgungen gehen müssten wie er. Nur diejenigen, die durch die tiefsten Erprobungen hindurchgehen mussten, können anderen ein angemessenes Wort sagen, wenn diese berufen sind, dasselbe zu durchleiden.
Eine Mutter, die ihr einziges Kind verloren hat, kann einer anderen Mutter, die gerade die gleiche schmerzvolle Erfahrung durchlebt, besser helfen als jeder andere. Oder nehmen wir das treffendste Beispiel: Ein Vater, der (wie der himmlische Vater) seinen einzigen Sohn verloren hat, kann am besten diejenigen trösten, die einen ihrer Lieben verloren haben.

1,7 Der Apostel gibt nun seiner Gewissheit Ausdruck, dass die Korinther nicht nur wussten, was es heißt, für Christus zu leiden, sondern ebenso auch die tröstende Hilfe Christi erfahren würden.
»Leiden« kommt für den Christen nie allein. Es geht immer mit dem »Trost« Christi einher. Auch wir können uns dieser Tatsache sicher sein, wie Paulus es war.

(William Macdonald)

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Die letzten Worte von Samuel Rutherford, dem schottischen Theologen und Prediger, sind berühmt und drücken seine tiefe Liebe zu Christus aus:

"Ich werde nicht sterben, sondern leben, und die Werke des Herrn verkünden; und er [Christus] wird mein letztes Lied sein, ja, sein Lobpreis!"

Seine berühmten Worte, kurz vor seinem Tod im Jahr 1661, sind ein Zeugnis seines Glaubens an die ewige Gegenwart und Freude in Gott, selbst im Angesicht des Todes.
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Verfasst: 09.01.2026, 08:44 Uhr
Editiert: 09.01.2026, 08:53 Uhr

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